Dieser Weg … / … wird steinig und ein Segen sein!Dieser Weg … / … wird steinig und ein Segen sein!

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Einheit: Dieser Weg … / … wird steinig und ein Segen sein!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60 Min. (Vorbereitung: 60-90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: 1 Laptop (o. Smartphone zum Musik abspielen), 1 Lautsprecher, Zettel, Stift(e), Bibel(n), VIP-Karten
Bibelstelle: Lukas 10,1-12
Lukas 10,1-10,12

10

Einsetzung und Aussendung der Zweiundsiebzig

(Mt 10,7-16)

1Danach setzte der Herr zweiundsiebzig andere ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte, 2und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.

3Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. 4Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche, keine Schuhe, und grüßt niemanden auf der Straße. 5Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause! 6Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. 7In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen.

8Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, dann esst, was euch vorgesetzt wird, 9und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen. 10Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht: 11Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. 12Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Mit Jesus unterwegs zu sein, bewahrt einen nicht vor Spott und Leid. Bin ich bereit, mich von Gott als Licht in die Welt senden zu lassen und ihm auch auf steinigen Wegen zu vertrauen?


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Es ist nicht immer einfach, öffentlich Christ zu sein. Hier und da gibt es doofe Kommentare, man wird kritisch beäugt. Manche Teens werden sogar ausgegrenzt, weil sie sich zum christlichen Glauben bekannt haben. Aber es gibt auch unberechtigte Ängste. Nicht jeder lacht mich aus, weil ich klar zu meinem Glauben stehe. Die Frage die letztlich jeder für sich beantworten muss, lautet: Bin ich bereit, für meine Überzeugungen und meinen Glauben an Christus einen steinigen und schweren Weg zu gehen?

2. Zielgedanke

Die Teens sollen ermutigt werden, sich von Jesus konkret in eine Situation senden zu lassen, auch wenn dieser Weg steinig und schwer sein kann.

3. Einführung inkl. Exegese

Jesus sendet 72 Jünger ohne menschliche Sicherheit aus – schutzlos, aber mit einem klaren Auftrag: Sie sollen auf ihrem Weg niemanden grüßen, stattdessen die Menschen, zu deren Häusern sie gehen, segnen, dort bleiben und mit ihnen essen.

Es wird aber auch Gegenwehr geben: Dann sollen sie weiterziehen und als Zeichen, dass diese Menschen sich selbst überlassen sind, den Staub von ihren Füßen schütteln (Lk 10,1-12). Am Ende spricht Jesus seinen Jüngern zu, dass, wer seine Jünger hört, auch Jesus hört (vgl. V.16).

Diese Geschichte zeigt, dass Christsein nicht immer einfach ist. Es kann sehr leidvoll sein, Menschen von Gott zu erzählen und im Alltag als Christ erkennbar zu sein.

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  • Autor / Autorin: Randy Carmichael
  • © Deutscher EC-Verband