Dürfen Männer weinen?Dürfen Männer weinen?

Einheit: Dürfen Männer weinen?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 20-70 Min. (Vorbereitung: 30-90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Konfis, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Schulung
Heft: TEC:
Benötigtes Material: Bibel(n) (in den Übersetzungen Elberfelder, Gute Nachricht, Neue Genfer zum Beispiel)
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Dürfen Männer weinen? Gott hat Gefühle geschaffen, sie sind etwas Gutes! Von Jesus lernen wir, wie er mit Emotionen umgegangen ist und uns heute eine Hilfe ist.


Vorschau:

Dürfen Männer weinen?

1. Vorbemerkungen

Echte Männer weinen nicht! So wurde ich über viele Jahre meines Lebens geprägt, bis ich eines Tages einen der kürzesten Verse der Bibel las: Johannes 11,35: „Jesus weinte!“ Emotionen sind von Gott gemacht und okay!

2. Zielgedanke

Die Teenager nehmen ihre eigene Emotionalität wahr und entdecken Parallelen im Leben des Menschen Jesus Christus. Zum einen bildet sich die Wahrnehmung der menschlichen Seite Jesu heraus, zum anderen aber auch die gottgegebene Emotionalität, welche in unserer Gesellschaft nicht immer einen großen Raum einnimmt.

3. Einführung

Kann man so von Jesus reden? Ein Gott, der weint? Das Problem hängt in unserer Kultur, nicht in unserem Verständnis von Gott. In unserer Kultur zählt es nach wie vor als eine Art von Schwäche, wenn Gefühle oder Emotionen eine wichtige Rolle spielen. Dies liegt (sehr weit runtergebrochen) an unserer geisteswissenschaftlichen Geschichte mit ihren Ursprüngen in der griechischen Philosophie. Man legte Wert auf den Verstand und somit „rationale“ Entscheidungen.

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  • Autor: Simon Birr
  • © Deutscher EC-Verband