Dufte! / Von der Kunst, Duftnoten zu setzen!Dufte! / Von der Kunst, Duftnoten zu setzen!

Einheit: Dufte! / Von der Kunst, Duftnoten zu setzen!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-240 Min. (Vorbereitung: 180-300 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: 1 Einladungskarten (pro Person), 1 Karten (pro Person mit dem Sitzplatz), festliche Dekoration, 1 Nebelmaschine, Essen, 5 T-Shirts (identisch), 1 duftende Geschenke (pro Gewinner), Reden, 1 Bibelstelle (ausgedruckt zum Vorlesen), 3 VIP-Karten (pro Person)
Bibelstelle: 2. Korinther 2,14-16

Dufte! Ob bewusst oder unbewusst – wir duften! Egal, in welcher Situation wir stecken – wir durften! Als Nachfolger von Jesus setzen wir mit unserem Leben ganz automatisch Duftnoten für die Menschen um uns herum. Nur wie und wo und für wen? Darum soll es ganz in dieser Einheit gehen!


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Im Hauptteil kommt man über die Punkte Prägung & Außenwirkung, Auftrag & Voraussetzung ins Gespräch!

Lässt man sich auf den vorbereitungsintensiven Gesamtrahmen ein, so kann man den Teens ein Erlebnis ermöglichen, an dessen Ende sie herausgefordert werden, weiterzudenken und konkret zu planen: Was kann ich tun, damit meine nichtchristlichen Freunde auch so etwas erleben können?

2. Zielgedanke

Was dich prägt, wird in deinem Leben sichtbar. Du duftest!

3. Einführung inkl. Exegese

Das Bild, das Paulus in unseren Versen vor Augen hat, ist das Bild eines römischen Triumphzuges: Nach gewonnener Schlacht zog der römische Heerführer mit seinen Soldaten und den Gefangenen in einem Triumphzug durch Rom. Eine genaue Aufstellung des Zuges war festgelegt. Die Straßen waren geschmückt, das gesamte Volk säumte den Weg durch die Straßen Roms. So ein Triumphzug geschah einmal pro Generation. Circa zehn Jahre vor Abfassung des Korintherbriefes durch Paulus zog Kaiser Claudius das letzte Mal als Triumphator durch Rom. Während des Triumphzuges wurde zu Ehren der Götter Räucherwerk verbrannt. Jeder, der in diesem Triumphzug mitlief oder am Rand zujubelte, war diesem Geruch ausgesetzt.

Und was bewegte Paulus, von einem solch großen Sieg zu schreiben? Der Hintergrund von Paulus, und das ist überraschend, ist kein Gefühl des Triumphes, sondern eher das Gefühl einer Niederlage (vgl. die Formulierung in 2. Kor 4,9).

In 2. Korinther 2,12 f. schreibt Paulus, dass Titus, sein Begleiter, noch nicht aus Korinth zurückgekehrt war. Was war geschehen? Diese Ungewissheit, die Sorge und Unruhe veranlasst Paulus, Titus entgegenzureisen. Der Bericht im 2. Korintherbrief bricht hier ab und bevor er in Kapitel 7,5 wieder aufgenommen wird, spricht Paulus ausführlich über den Erfolg des Evangeliums, den er mit dem Bild des Triumphzuges einleitet. Spannend, wie sich Paulus im Gefühl der Niederlage den Sieg von Jesus ausführlich vor Augen malt!

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  • Autor / Autorin: Marco Lindörfer
  • © Deutscher EC-Verband

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