Ein besonderes GeschenkEin besonderes Geschenk

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Einheit: Ein besonderes Geschenk

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 40-45 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Getreidekörner (unterschiedlicher Art), Ähren von Getreide, Brot (verschiedene Sorten), Verkleidung (für einen Landwirt)
Bibelstelle: Markus 2,23-28
Markus 2,23-2,28

Das Ährenraufen am Sabbat

(Mt 12,1-8; Lk 6,1-5)

23Und es begab sich, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging, und seine Jünger fingen an, während sie gingen, Ähren auszuraufen. 24Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine Jünger am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, da er Mangel hatte und ihn hungerte, ihn und die bei ihm waren: 26wie er ging in das Haus Gottes zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar und aß die Schaubrote, die niemand essen darf als die Priester, und gab sie auch denen, die bei ihm waren? 27Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28So ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Der Sabbat oder Sonntag ist ein Geschenk Gottes an die Menschen, um nach getaner Arbeit zur Ruhe zu kommen. Was würde es bedeuten, wenn es diese Ruhe nicht gäbe?


Vorschau:

Der Mitarbeiter („Landwirt“) kommt in den Raum und beginnt zu erzählen:
Ihr glaubt nicht, was mir letzten Sonntag passiert ist. Ach so, entschuldigt ich hab mich noch gar nicht vorgestellt: Ich bin Georg. Seit über 10 Jahren bin ich nun schon Bauer mit Herz und Leidenschaft. Aber bei der vielen Arbeit auf meinem Hof, genieße ich den Sabbat umso mehr. An diesem Tag stehe ich später als gewöhnlich auf. Zuerst genieße ich ein leckeres und ausgiebiges Frühstück mit meiner Familie. Erst danach füttere ich dann die Tiere im Stall. Sie sollen es auch merken, dass es am Sabbat etwas anders und ruhiger zugeht, als an den Wochentagen. Nachdem dann alle Tiere satt sind, genieße ich erst mal die Zeit in unserer großen Badewanne. Das tut gut. Anschließend fahren wir dann gemeinsam mit dem Fahrrad in den Gottesdienst, bei uns am Ort. Da kann ich dann so richtig abschalten von meinem stressigen Arbeitsleben als Landwirt. Auftanken bei Gott. Zeit mit anderen Menschen verbringen, die ebenso mit Gott unterwegs sind. Das tut gut! Auf dem Heimweg radeln wir dann oft noch an einem unserer Getreidefelder vorbei. Manchmal setzen wir uns auch mitten ins Kornfeld und machen als Familie ein großes Sonntagspicknick. Gewöhnlich hört man das sanfte Rauschen meines Getreidefeldes auch schon von weitem. Doch dieses Mal hörten wir was ganz anderes. Laute Stimmen, die fröhlich plauderten und vor sich hin pfiffen. Als wir näher kamen, traute ich meinen Augen nicht. War das nicht …!? Bevor ich zu Ende denken konnte, rief meine jüngste Tochter: „Das ist doch Jesus. Mit seinen Freunden. Siehst du, Papa!?“ Das konnte ich nicht übersehen. Denn die Freunde von Jesus rissen fröhlich immer wieder ein paar Getreidekörner ab und aßen genüsslich Korn für Korn. So wie wir das auch manchmal taten, wenn wir bei unserem Kornfeld-Picknick zusammensaßen.

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  • Autor / Autorin: Susanne Herrmann
  • © Deutscher EC-Verband

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