Ein Prosit auf den Weltfrieden!Ein Prosit auf den Weltfrieden!

Einheit: Ein Prosit auf den Weltfrieden!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-75 Min. (Vorbereitung: 15-25 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Events + Projekte, Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: SektglÀser, alkoholfreier Sekt, Sekt
Bibelstelle: Jesaja 2,1-5
Jesaja 2,1-2,5

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In Zion finden alle Völker Heil und Frieden

1Dies ist das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, schaute ĂŒber Juda und Jerusalem. 2Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und ĂŒber alle HĂŒgel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen, 3und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufgehen zum Berg des Herrn, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem. 4Und er wird richten unter den Nationen und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu fĂŒhren.

5Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Licht des Herrn!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Thomas Bast entwirft eine Gruppenstunde mit Bibelarbeit zum Thema Gottes großer Plan. Die Propheten zur Zeit des Alten Testaments dachten dabei weniger individualistisch als wir heute. Sie dachten das Heil als Heil fĂŒr ganze Nationen. In Jesus ist diese Heilszeit fĂŒr uns und die ganze Welt angebrochen und irgendwann wird Gott den Weltfrieden vollenden. In diesem Bewusstsein sollen wir heute schon leben.


Vorschau:

1. ErklÀrungen zum Text

Jesaja, seine Zeit und seine Botschaft

Über Jesaja („Der Herr rettet“) wissen wir nicht viel. Er stammte aus Jerusalem, war verheiratet, hatte zwei Söhne, einen freien Zutritt zu den jĂŒdischen Königen und lebte in einer spannenden Zeit. Politisch glich Juda einem Spielball zwischen den damaligen GroßmĂ€chten, bis schließlich das angekĂŒndigte Gericht hereinbrach und Jerusalem eingenommen und mitsamt dem Tempel zerstört wurde.

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2. Bedeutung fĂŒr heute

Gott und die Völker

In den tĂ€glichen Nachrichten ĂŒber die Welt und ihre MĂ€chtigen taucht Gott eher selten auf. Jesaja erinnert uns daran, dass Gott die ZĂŒgel der Weltgeschichte in der Hand hĂ€lt und dass die Völker vor ihm wie ein Tropfen, ein Sandkorn sind (Jes 40,15). Wir denken heute, auch im Blick auf das Heil, sehr individualistisch. Die Propheten des Alten Testaments dachten in grĂ¶ĂŸeren ZusammenhĂ€ngen, in „Nationen“. Jesus ist am Kreuz fĂŒr die ganze Welt gestorben. Deshalb heißt es in MatthĂ€us 28,19: „lehret alle Völker“.

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3. Methodik fĂŒr die Gruppe

Die Einheit soll den Blick ĂŒber den Tellerrand des persönlichen Glaubens und der eigenen Gemeinde auf Gottes großen Plan mit dieser Welt lenken. Dabei sollen die Teilnehmenden ermutigt werden, heute in der Gegenwart Gottes zu leben.

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  • Autor / Autorin: Thomas Bast
  • © Deutscher EC-Verband