Ein Wunder ist geschehnEin Wunder ist geschehn

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Einheit: Ein Wunder ist geschehn

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: 30 Actimelfläschchen (oder Filmdosen), Alltagsgegenstände
Bibelstelle: Markus 7,31-37
Markus 7,31-7,37

Die Heilung eines Tauben

31Und als er wieder fortging aus dem Gebiet von Tyrus, kam er durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte. 32Und sie brachten zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, dass er ihm die Hand auflege. 33Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und spuckte aus und berührte seine Zunge 34und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf! 35Und sogleich taten sich seine Ohren auf, und die Fessel seiner Zunge wurde gelöst, und er redete richtig.

36Und er gebot ihnen, sie sollten’s niemandem sagen. Je mehr er’s ihnen aber verbot, desto mehr breiteten sie es aus. 37Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Im Spiel erfahren die Kinder, wie es sich anfühlt, wenn jemand mit einer Behinderung wie einer Hör- und Sprachschädigung, Hilfe von Jesus erfährt und plötzlich wieder Hören kann und dadurch nicht mehr isoliert ist.


Vorschau:

Geräusche sortieren
Zwei Teams spielen gegeneinander. Beide Gruppen bekommen von jedem Geräusch ein Fläschchen. Sie sortieren die Fläschchen in einer vorgegebenen Reihenfolge, z. B. von laut nach leise, von leicht nach schwer … (oder/und umgekehrt). Dann wird gemeinsam verglichen.

Einstiegsspiel: Zuhören und Reden
Mit dem folgenden Spiel machen die Teilnehmer die Erfahrung, nicht hören zu können, was ein anderer sagt.
Ein Kind wird aufgefordert, ans andere Ende des Raumes zu gehen. Es bekommt die Aufgabe wiederzugeben, welches Wort ein anderes Kind ihm auf ein Zeichen hin sagt. Die anderen Kinder sprechen jedoch gleichzeitig durcheinander. Je nach Gruppengröße wäre es gut, wenn alle Kinder einmal dran kämen. Bei großen Gruppen ist es auch möglich, dass immer eine kleine Gruppe von Kindern „Zuhörer“ sind.
Anschließend sollte Gelegenheit sein, über die Erfahrungen in dem Spiel zu reden (Gefühle, Gedanken …).

Nun kann der Mitarbeitende überleiten zum Thema „Gehörlos sein“. In einer Runde können Kinder erzählen, ob sie bereits Kontakt zu gehörlosen Menschen hatten oder haben. Haben sie möglicherweise etwas zum Thema gelesen oder im Fernsehen gesehen? Hier soll Raum sein für die Erfahrungen der Kinder zum Thema.
An dieser Stelle kann zur Geschichte übergeleitet werden, die aus Sicht des Jüngers Petrus erzählt wird. Die Kinder sind hierbei Freunde von Petrus, die er bei einem Besuch in seinem Heimatort trifft.
Zunächst steht Petrus außerhalb des Stuhlkreises und redet zu den Kindern.
Ich bin Petrus, einer der Freunde von Jesus. Gerade sind wir in meinem Heimatort. Heute Abend besuche ich meine Freunde.
Setzt sich in den Kreis und beginnt zu den Freunden zu sprechen.
Ach, ist das schön, euch mal wieder zu sehen! Jetzt bin ich ja schon eine ganze Weile mit Jesus unterwegs. Das ist richtig gut. Aber euch zu sehen, ist auch klasse!

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  • Autor / Autorin: Franziska Petersen
  • © Deutscher EC-Verband

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