„Ruf deinen Namen aus allen Boxen“„Ruf deinen Namen aus allen Boxen“

Einheit: „Ruf deinen Namen aus allen Boxen“

Verband: buch+musik , ejw-service gmbh
Zeitbedarf: 60-75 Min. (Vorbereitung: 45-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: der SteigbĂŒgel
Bibelstelle: Jesaja 43,1
Jesaja 43,1

43

Gott erlöst sein Volk

1Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: FĂŒrchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Kreative Bibelarbeits-Methode fĂŒr einen Text, den man schon sehr gut kennt. Beispielhaft an Jesaja 43,1.


Vorschau:

Eine Bibelarbeit zu einem „Kenn-ich-schon-Bibeltext“

Es gibt Bibelstellen, die kennen wir sehr gut. Vielleicht manchmal zu gut. Da mag es uns gehen wie dem Jungscharkind, das bei einer biblischen Geschichte ruft: „Kenn ich schon“. Um solch ein Bibelwort geht es in Jesaja 43,1: „FĂŒrchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“ Dieser Bibelvers spricht davon, was uns IdentitĂ€t und Wert gibt unabhĂ€ngig davon, was wir vorzeigen und leisten können.

1. Gedanken zum Bibeltext

Ich gestehe: Obwohl ich Jesaja 43,1 kenne und gefĂŒhlte 100.000 Mal schon gehört und selbst gesprochen habe, hat er die Kraft, mich zu berĂŒhren.

Ich bleibe immer hĂ€ngen an der eindrĂŒcklichen Formulierung: Ich habe dich bei deinem Namen gerufen.

Mit dem Namen ist es ja so eine Sache. Jeder von uns hat seine ganz eigene Namensgeschichte. Was verbinden wir mit unserem Namen? GefĂ€llt er uns oder haben wir MĂŒhe damit? Jede und jeder hat eine ganz eigene Geschichte, weil wir unterschiedliche Stimmen im Ohr und im Herzen haben: Die Stimme des Vaters oder der Mutter, die voller Strenge unseren Namen gerufen hat. Und wir wussten, wenn die Mutter meinen vollen Namen nennt, nicht die sonst so gĂ€ngige AbkĂŒrzung, dann wird es ernst. Vielleicht haben wir die Stimme im Ohr, die unseren Namen voller ZĂ€rtlichkeit ins Ohr flĂŒstert. Oder wir denken an schmerzliche Erfahrungen: Wenn unser Name lĂ€cherlich gemacht wurde. Wenn andere sich lustig gemacht haben ĂŒber uns.

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  • Autor / Autorin: Cornelius Kuttler
  • © buch+musik , ejw-service gmbh