Endlich raus aus Ă„gyptenEndlich raus aus Ă„gypten

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Einheit: Endlich raus aus Ă„gypten

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Feinstrumpfhose, Kressesamen, Geduldsspiel
Bibelstelle: 2. Mose 12,29-51
2. Mose 12,29-12,51

Der Tod der Erstgeburt

29Und zur Mitternacht schlug der Herr alle Erstgeburt in Ägyptenland vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron saß, bis zum ersten Sohn des Gefangenen im Gefängnis und alle Erstgeburt des Viehs. 30Da stand der Pharao auf in derselben Nacht und alle seine Großen und alle Ägypter, und es ward ein großes Geschrei in Ägypten; denn es war kein Haus, in dem nicht ein Toter war. 31Und er ließ Mose und Aaron rufen in der Nacht und sprach: Macht euch auf und zieht weg aus meinem Volk, ihr und die Israeliten. Geht hin und dient dem Herrn, wie ihr gesagt habt. 32Nehmt auch mit euch eure Schafe und Rinder, wie ihr gesagt habt. Geht hin und bittet auch um Segen für mich. 33Und die Ägypter drängten das Volk und trieben es eilends aus dem Lande; denn sie sprachen: Wir sind alle des Todes.

34Und das Volk trug den rohen Teig, ehe er durchsäuert war, ihre Backschüsseln in ihre Mäntel gewickelt, auf ihren Schultern. 35Und die Israeliten hatten getan, wie Mose gesagt hatte, und hatten sich von den Ägyptern silberne und goldene Gefäße und Kleider geben lassen. 36Dazu hatte der Herr dem Volk Gunst verschafft bei den Ägyptern, dass sie ihnen willfährig waren, und so nahmen sie es den Ägyptern weg.

Der Aufbruch Israels

37Also zogen die Israeliten aus von Ramses nach Sukkot, sechshunderttausend Mann zu Fuß ohne die Frauen und Kinder. 38Und es zog auch mit ihnen viel fremdes Volk, dazu Schafe und Rinder, sehr viel Vieh. 39Und sie backten aus dem rohen Teig, den sie aus Ägypten mitbrachten, ungesäuerte Brote; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten weggetrieben wurden und sich nicht länger aufhalten konnten und keine Wegzehrung zubereitet hatten.

40Die Zeit aber, die die Israeliten in Ă„gypten gewohnt haben, ist vierhundertdreiĂźig Jahre. 41Als diese um waren, an eben diesem Tage zog das ganze Heer des Herrn aus Ă„gyptenland. 42Eine Nacht des Wachens war dies fĂĽr den Herrn, um sie aus Ă„gyptenland zu fĂĽhren; darum sollen die Israeliten diese Nacht dem Herrn zu Ehren wachen, sie und ihre Nachkommen.

Ăśber Fremde beim Passa

43Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung für das Passa: Kein Fremder soll davon essen. 44Ist er ein gekaufter Sklave, so beschneide man ihn; dann darf er davon essen. 45Ist er aber ein Beisasse oder Tagelöhner, so darf er nicht davon essen. 46In einem einzigen Hause soll man es verzehren; ihr sollt nichts von seinem Fleisch hinaus vor das Haus tragen und sollt keinen Knochen an ihm zerbrechen. 47Die ganze Gemeinde Israel soll das tun.

48Wenn ein Fremdling bei dir wohnt und dem Herrn das Passa halten will, der beschneide alles, was männlich ist; alsdann trete er herzu, dass er es halte, und er sei wie ein Einheimischer des Landes. Aber ein Unbeschnittener darf nicht davon essen. 49Ein und dasselbe Gesetz gelte für den Einheimischen und den Fremdling, der unter euch wohnt.

50Und alle Israeliten taten, wie der Herr es Mose und Aaron geboten hatte. 51An eben diesem Tage fĂĽhrte der Herr die Israeliten aus Ă„gyptenland, Schar um Schar.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Gott steht zu seinem Wort. Am Auszug seines Volkes aus Ă„gypten unter FĂĽhrung von Mose wird dies deutlich. Sechshunderttausend Menschen sind mit Gott in Bewegung.


Vorschau:

Kressegesichter aus NylonstrĂĽmpfen basteln
Ein Nylonstrumpf wird mit Erde oder Watte befüllt. Außerdem muss man ganz unten etwas Kressesamen hineinstreuen. Der Strumpf wird zugebunden, umgedreht und nun kann man noch ein Gesicht aufmalen oder aufkleben. Dass Ganze wird noch ein wenig angefeuchtet und nun können die Haare des Kressekopfes wachsen. Es dauert ca. zwei bis drei Tage, bis der Haarwuchs sichtbar wird. In der nächsten Jungscharstunde hat der Kopf schon eine schöne Frisur.

Zwei Mitarbeiter spielen zwei Freunde, die sich auf dem Spielplatz treffen. Der eine (Lars) ist ziemlich bockig. Er spielt nicht richtig mit, gibt keine gescheiten Antworten, schaut grimmig, kurz: er ist kein guter Spielkamerad. Sein Freund (Simon) fragt ihn, was denn los ist. (Alternativ kann man diese Szene auch alleine erzählen.)
Der Gesprächsverlauf könnte ungefähr so aussehen:
Simon: Sag mal, was ist denn heute mit dir? Du bist ja gar nicht gut drauf!
Lars: Ach, lass mich. Heute ist alles doof.
Simon: Was ist denn passiert? Erzähl mal, vielleicht kann ich dir ja helfen.
Lars: Ne, kannste nicht. Mein Papa hat mich schon wieder versetzt.
Simon: „Wie, versetzt? Was meinst du damit?
Lars: Du weiĂźt doch, dass er mir schon vor den Sommerferien versprochen hat, dass wir in den Ferien eine groĂźe Radtour machen. Nur mein Papa und ich.
Simon: Ja, davon hattest du erzählt.
Lars: Aber da ist in den Ferien ja nix draus geworden. Also hat er es verschoben auf direkt nach den Ferien.
Simon: Und?
Lars: Bis jetzt waren wir immer noch nicht fort. Und an diesem Wochenende geht es schon wieder nicht. Er muss arbeiten.
Simon: Hm … jetzt versteh ich, warum du enttäuscht bist. Das ist nicht schön.
Lars: Ja, er schiebt es immer wieder auf. Langsam glaub ich nicht mehr, dass es noch klappt. Und deswegen bin ich grade mies gelaunt.
An dieser Stelle eignet sich eine kleine Gesprächsrunde zu diesen Fragen:

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  • Autor / Autorin: Stefan Billenstein
  • © Deutscher EC-Verband

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