Erfolg. Und nun?Erfolg. Und nun?

Einheit: Erfolg. Und nun?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 15-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: Musikvideo: "Erfolg ist kein Glück", Bildkarten (zum Thema Erfolg), Papier und Stift
Bibelstelle: 2. Samuel 5,1-5,16
2. Samuel 5,1-5,16

5

David wird König über ganz Israel

(vgl. 1. Chr 11,1-3)

1Und es kamen alle Stämme Israels zu David nach Hebron und sprachen: Siehe, wir sind von deinem Gebein und deinem Fleisch. 2Schon damals, als Saul über uns König war, führtest du Israel in den Kampf und wieder heim. Dazu hat der Herr dir gesagt: Du sollst mein Volk Israel weiden und sollst Fürst sein über Israel. 3Und es kamen alle Ältesten in Israel zum König nach Hebron. Und der König David schloss mit ihnen einen Bund in Hebron vor dem Herrn, und sie salbten David zum König über Israel.

4Dreißig Jahre war David alt, als er König wurde, und regierte vierzig Jahre. 5Zu Hebron regierte er sieben Jahre und sechs Monate über Juda, und zu Jerusalem regierte er dreiunddreißig Jahre über ganz Israel und Juda.

David erobert Jerusalem

(vgl. 1. Chr 11,4-9)

6Und der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem gegen die Jebusiter, die im Lande wohnten. Sie aber sprachen zu David: Du wirst nicht hier hereinkommen, sondern Blinde und Lahme werden dich vertreiben. Damit meinten sie, dass David nicht dort hineinkommen könnte. 7David aber eroberte die Burg Zion; das ist Davids Stadt.

8Da sprach David an jenem Tage: Wer die Jebusiter schlägt und den Schacht erreicht und die Lahmen und Blinden erschlägt, die David in der Seele verhasst sind, der soll Hauptmann und Oberster sein. Da stieg Joab, der Sohn der Zeruja, zuerst hinauf und wurde Hauptmann. Daher spricht man: Lass keinen Blinden und Lahmen ins Haus! 9So wohnte David auf der Burg und nannte sie »Stadt Davids«. Und David baute ringsumher, vom Millo an nach innen zu. 10Und Davids Macht nahm immer mehr zu, und der Herr, der Gott Zebaoth, war mit ihm.

11Und Hiram, der König von Tyrus, sandte Boten zu David mit Zedernholz, dazu Zimmerleute und Steinmetzen, dass sie David ein Haus bauten. 12Und David erkannte, dass der Herr ihn als König über Israel bestätigt und sein Königtum erhöht hatte um seines Volkes Israel willen.

Söhne und Töchter Davids

(vgl. 1. Chr 14,3-7)

13Und David nahm noch mehr Frauen und Nebenfrauen in Jerusalem, nachdem er von Hebron gekommen war, und es wurden ihm noch mehr Söhne und Töchter geboren. 14Dies sind die Namen der Söhne, die ihm zu Jerusalem geboren sind: Schammua, Schobab, Nathan, Salomo, 15Jibhar, Elischua, Nefeg, Jafia, 16Elischama, Eljada, Elifelet.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

David war (vor allem in dieser Geschichte) enorm erfolgreich. Doch er war das nicht von alleine, sondern weil es Gottes Plan war. Diese Bibelarbeit stellt die Frage, ob wir unseren Erfolg als Geschenk Gottes sehen und was wir aus dem Guten machen, das wir empfangen.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

V.1-5: David wird König von ganz Israel David wird zum König über ganz Israel gesalbt (V.1-3). Bisher hatte David nur über den Stamm Juda regiert. Über die restlichen Stämme Israels herrschte Isch-Boschet, der Sohn Sauls (2. Sam 2). Nachdem Isch-Boschet ermordet wurde (2. Sam 4), erkennen nun auch die übrigen Stämme Israels David als ihren König an.

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2. Bedeutung für heute

Der Text enthält viele Elemente, die uns heute zunächst eher fremd sind: Königsherrschaft, Eroberungen und Kämpfe gegen fremde Völker sind nicht Teil unserer heutigen Lebenswirklichkeit. Dennoch kann der Text auch heute Bedeutung entfalten, und zwar beim Thema „Erfolg“. Der Text ist nämlich letztlich eine reine Erfolgsgeschichte: Davids Weg wird in seinem Handeln sichtbar von Gott gesegnet. Er wird König über ganz Israel und es gelingt ihm das scheinbar Unmögliche, was noch kein Israelit vor ihm geschafft hat: Er nimmt Jerusalem ein.

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3. Methodik für die Gruppe

Möglichkeiten zum Einstieg

„Das schaffst du nie“-Challenge

Lasst die Teilnehmenden – in Anlehnung an die scheinbar unmöglich einzunehmende Stadt Jerusalem – beim Ankommen eine „Das schaffst du nie“-Challenge bewältigen. Wer es schafft, bekommt ein Freigetränk, eine Süßigkeit o. Ä.

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  • Autor / Autorin: Malte Lal
  • © Deutscher EC-Verband