Erleben was ER getan hat / Karfreitag (er)lebtErleben was ER getan hat / Karfreitag (er)lebt

Einheit: Erleben was ER getan hat / Karfreitag (er)lebt

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 40-120 Min. (Vorbereitung: 45 Min.)
Materialart: Geländespiel
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Events + Projekte, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Verkleidung (für Mitarbeitende), Text(e) (für Sprecher), Stein(e) (für Klagemauer), Zettel, Stift(e), großes Kreuz, Kerze(n), Lichter (bzw. Fackeln), Laternen, Holzbrett, Hammer, Nägel, Liederbücher, Essen (für den Abschluss)
Bibelstelle: Markus 15,20-39
Markus 15,20-15,39

20Nachdem sie ihn so verspottet hatten,

zogen sie ihm den purpurroten Mantel aus

und seine eigenen Kleider wieder an.

Dann führten sie Jesus aus der Stadt,

um ihn zu kreuzigen.

Jesus wird gekreuzigt

Matthäus 27,32-44; Lukas 23,26-43; Johannes 19,17-27

21Da kam ein Mann vorbei.

Es war Simon von Kyrene,

der Vater von Alexander und Rufus.

Er kam gerade vom Feld zurück.

Den zwangen sie, für Jesus das Kreuz zu tragen.

22So brachten sie ihn zu der Stelle,

die Golgota heißt –

das bedeutet übersetzt »Schädelplatz«.

23Sie wollten ihm Wein zu trinken geben,

der mit Myrrhe versetzt war.

Aber er nahm ihn nicht.

24* Dann kreuzigten sie ihn.

Sie verteilten seine Kleider und losten aus,

wer was bekommen sollte.

25Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.

26Auf einem Schild stand der Grund

für seine Verurteilung: »Der König der Juden«.

27Mit Jesus kreuzigten sie zwei Verbrecher,

den einen rechts, den anderen links von ihm.

28[...]

29Die Leute, die vorbeikamen, lästerten über ihn.

Sie schüttelten ihre Köpfe und sagten:

»Ha! Du wolltest doch den Tempel abreißen

und in nur drei Tagen wieder aufbauen.

30Rette dich selbst und steig vom Kreuz herab!«

31Genauso machten sich die führenden Priester

zusammen mit den Schriftgelehrten über ihn lustig.

Sie sagten: »Andere hat er gerettet.

Sich selbst kann er nicht retten.

32Der Christus, der König von Israel,

soll jetzt vom Kreuz herabsteigen.

Wenn wir das sehen, glauben wir an ihn.«

Auch die beiden Verbrecher,

die mit ihm gekreuzigt worden waren, verspotteten ihn.

Jesus stirbt

Matthäus 27,45-56; Lukas 23,44-49; Johannes 19,28-30

33Es war die sechste Stunde,

da breitete sich Finsternis aus über das ganze Land.

Sie dauerte bis zur neunten Stunde.

34In der neunten Stunde schrie Jesus laut:

»Eloi, Eloi, lema sabachtani?« Das heißt übersetzt:

»Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«

35Als sie das hörten,

sagten einige von denen, die dabeistanden:

»Habt ihr das gehört? Er ruft nach Elija

36Einer lief hin und tauchte einen Schwamm in Essig.

Den steckte er auf eine Stange

und hielt ihn Jesus zum Trinken hin.

Er sagte: »Lasst mich nur machen!

Wir wollen mal sehen,

ob Elija kommt und ihn herunterholt.«

37Aber Jesus schrie laut auf und starb.

38Da zerriss der Vorhang im Tempel

von oben bis unten in zwei Teile.

39Ein römischer Hauptmann stand gegenüber vom Kreuz.

Er sah genau, wie Jesus starb.

Da sagte er: »Dieser Mensch war wirklich Gottes Sohn

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

Wir wissen es. Jesus ist gestorben für unsere Schuld. Er macht den Weg zu Gott frei. Es tut immer mal wieder gut, aus einem Wissen eine Erfahrung zu machen. Dieser kleine Kreuzweg ist eine Möglichkeit, das Geschehen und die Auswirkungen von Ostern neu vom Kopf ins Herz zu transportieren.


Vorschau:

Vorbemerkungen

Jesus ist für dich gestorben und auferstanden! Das glauben wir und davon werden wir an Ostern wieder ganz viel hören. Irgendwie stelle ich bei mir immer wieder fest, dass ich im Laufe der Zeit etwas abgestumpft bin. Ja, ich glaube, dass Jesus für mich als Sohn Gottes und doch ganzer Mensch auf diese Erde gekommen ist. Mitten in die Realität auch meines Alltages. Das ist in meinem Kopf. Besonders, wenn ich es oft höre oder selber weitersage. Aber manchmal tut es gut, wenn es mal wieder etwas tiefer geht. Wenn aus dem theoretischen Wissen eine handfeste Erfahrung wird. Wenn Glaube nicht beim Hören und Lesen stehen bleibt, sondern dieser in die Welt gekommene Jesus ein Teil meines praktischen Lebens wird. Mir persönlich helfen dabei oft Aktionen, die das, was ich im Kopf habe, unterstreichen und bewusster werden lassen. Vielleicht motivieren dich die folgenden Stationen.

Ablauf

Station 1: Markus 15,20b-27

Text vom Erzähler

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  • Autor / Autorin: Andreas Müller
  • © Deutscher EC-Verband