Erstmal: Gott Beifall klatschenErstmal: Gott Beifall klatschen

Einheit: Erstmal: Gott Beifall klatschen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 20-40 Min.)
Materialarten: Bibelarbeit, Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Stuhl, Haarwachs, Seil(e), Schuhcreme, Urkunde, Schuhe, Glühbirne, Stein(e), Kuscheltiere, Geschenk (klein und groß), Papier und Stift, Kleidung (alt), Flipchart (oder Tafel)
Bibelstelle: Epheser 1,3-1,14
Epheser 1,3-1,14

Lob Gottes für sein Handeln durch Jesus Christus

3Gelobt sei Gott,

der Vater unseres Herrn Jesus Christus!

Er hat uns gesegnet mit allem Segen,

der von seinem Geist erfüllt ist.

Im Himmel hält er ihn für uns bereit.

Denn wir gehören zu Christus.

4Weil wir zu ihm gehören,

hat Gott uns bereits erwählt,

bevor die Welt erschaffen wurde.

Denn wir sollen heilig und makellos

vor ihn treten können in der Liebe.

5Er hat uns im Voraus dazu bestimmt,

seine Kinder zu werden.

Durch Jesus Christus hat er uns dazu gemacht,

und zu ihm sollen wir gehören.

So gefiel es Gott, und das war sein Wille.

6Das geschieht zum Lob seiner herrlichen Gnade.

Die hat er uns durch den geschenkt, den er liebt.

7Weil wir zu ihm gehören,

schenkt Gott uns durch sein Blut die Erlösung.

Damit schenkt er uns zugleich

die Vergebung unserer Verfehlungen.

So reich ist seine Gnade.

8Er gewährt sie uns über jedes Maß hinaus

und schenkt uns alle Weisheit und Einsicht.

9Er hat uns das Geheimnis seines Willens offenbart.

So gefiel es ihm, und so hatte er es beschlossen:

Durch Christus 10sollte die Zeit erfüllt werden.

Unter Christus als dem Haupt

sollte alles zusammengefasst werden

im Himmel und auf der Erde.

11Weil wir zu Christus gehören,

wurden wir als Erben eingesetzt –

so wie Gott es für uns im Voraus bestimmt hat.

So hat er es beschlossen, der ja alles bewirkt.

Nach seinem Willen sollte es geschehen.

12Denn wir sollen dem Lob seiner Herrlichkeit dienen –

wir, die schon zuvor auf Christus gehofft haben.

13Weil ihr zu ihm gehört,

hat Gott auch euch sein Siegel aufgedrückt.

Dieses Siegel ist der Heilige Geist,

den er versprochen hat.

Denn ihr habt die Verkündigung der Wahrheit gehört:

die Gute Nachricht von eurer Rettung.

Ihr habt diese Botschaft im Glauben angenommen.

14Der Heilige Geist ist der Vorschuss auf unser Erbe,

bis Gott uns als sein Eigentum endgültig erlöst.

So dient das alles dem Lob von Gottes Herrlichkeit.

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

Paulus ist in einer richtig miesen Situation. Er sitzt im Knast. Hat also jeden Grund, schlecht drauf zu sein. Doch gleich am Anfang des Epheserbriefs schwärmt er von Gott und ist richtig gut drauf. Was gerade der Glaube an Gott für einen Unterschied macht, auch in den Zeiten, in denen es eben nicht rund läuft. Darum geht es in dieser Einheit.


Vorschau:

Das Ziel

Starter

Dankbar trotz schlechter Umstände. Paulus macht es vor: Er sitzt im Gefängnis und ist dankbar für das, was Gott ihm geschenkt hat. Gott hat so viele gute Dinge getan, die uns fröhlich machen können. Zum Beispiel, dass Gott mit uns Gemeinschaft haben will und er möchte, dass wir seine Töchter und Söhne werden. Diese Botschaft der Gnade kann uns eine neue Perspektive geben.

Checker

Die Checker können noch etwas weitergehen. Mit ihnen kann man überlegen, was Anteilhaben an Gottes Segen konkret im Leben bedeutet.

Der Text an sich

Paulus ist der Verfasser des Epheserbriefs. Er, der Christen verfolgte, ist jetzt zu einem Apostel geworden, der selbst wegen seines Glaubens leidet.

Er sitzt gerade im Gefängnis in Ketten und nicht in einem schönen beheizten Raum, als er diesen Brief an die Gemeinde in Ephesus schreibt. Ephesus war die Hauptstadt von Kleinasien, eine Hafen- und berühmte Handelsstadt, in der viele Götter verehrt wurden. Gerade unser Text verrät den Plan Gottes, der für die Christen damals in Ephesus aber auch für uns heute von großer Bedeutung ist.

(…)

Der Text für mich

Irgendwie ist das schon cool, wie Paulus das hinbekommt. Er ist so begeistert, trotz der negativen Umstände. Er hat für sein Leben einen Filter drauf, mit dem es egal ist, in welcher guten oder schlechten Lage er ist. Er ist so lebensfroh und schwärmt so von Gott. Von seinem Plan mit uns Menschen und wie wir Teil davon sein dürfen.

(…)

Checker

Auch die Checker kennen schwere Zeiten. Doch man könnte noch einen Schritt weiter gehen. Bei den Startern war der Fokus eher auf der Einladung, sich den Anteil zu nehmen und auf dem, was Gott in allererster Linie will. Gemeinschaft mit den Menschen (V.4).

Bei den Checkern kann man darauf eingehen, was konkret der Anteil ist. Der Anteil wird erst im Himmel bei Gott in seinem vollen Ausmaß zu sehen sein. Es ist ein geistlicher Anteil.

(…)

Verkündigung

Verkündigungsart: Theaterstück

Ein Mitarbeiter sitzt vorne auf einem Stuhl. Er ist Paulus im Gefängnis. Er hat alte Klamotten an. Die Haare sind durcheinander (Haarwachs). Er ist dreckig (Schuhcreme) und seine Hände sind gefesselt (Seile). Ein anderer Mitarbeiter oder Kind ist auch vorne. Mit einem Blatt Papier und einem Stift.

Schreiber: Was soll ich denn jetzt an die Leute aus Ephesus schreiben?

Paulus: Überlegt …

Schreiber: Also, ich finde, du könntest ja gleich mal am Anfang sagen, wie es dir geht. Das macht man doch so. Ich würde schreiben: „Hallo, hier ist Paulus, ich bin im Gefängnis. Es ist kalt und stinkt und ich bin zu Unrecht hier. Bitte betet, dass ich bald rauskomme und dass der Koch bald mal kochen lernt. Das Essen hier schmeckt wie Käse-Füße mit Schinken …“

Paulus: Überlegt …

Schreiber: Ja, was soll ich denn jetzt aufschreiben?

Paulus: Shhh … schon etwas genervt

Paulus: Weißt du was? Ich will Gott zum Anfang erstmal Beifall klatschen. Also ihm erstmal danken.

(…)

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  • Autor / Autorin: Paul Mehner
  • © Deutscher EC-Verband

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