Erstmal: Gott Beifall klatschenErstmal: Gott Beifall klatschen

Einheit: Erstmal: Gott Beifall klatschen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 20-40 Min.)
Materialarten: Bibelarbeit, Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Stuhl, Haarwachs, Seil(e), Schuhcreme, Urkunde, Schuhe, Glühbirne, Stein(e), Kuscheltiere, Geschenk (klein und groß), Papier und Stift, Kleidung (alt), Flipchart (oder Tafel)

Paulus ist in einer richtig miesen Situation. Er sitzt im Knast. Hat also jeden Grund, schlecht drauf zu sein. Doch gleich am Anfang des Epheserbriefs schwärmt er von Gott und ist richtig gut drauf. Was gerade der Glaube an Gott für einen Unterschied macht, auch in den Zeiten, in denen es eben nicht rund läuft. Darum geht es in dieser Einheit.


Vorschau:

Das Ziel

Starter

Dankbar trotz schlechter Umstände. Paulus macht es vor: Er sitzt im Gefängnis und ist dankbar für das, was Gott ihm geschenkt hat. Gott hat so viele gute Dinge getan, die uns fröhlich machen können. Zum Beispiel, dass Gott mit uns Gemeinschaft haben will und er möchte, dass wir seine Töchter und Söhne werden. Diese Botschaft der Gnade kann uns eine neue Perspektive geben.

Checker

Die Checker können noch etwas weitergehen. Mit ihnen kann man überlegen, was Anteilhaben an Gottes Segen konkret im Leben bedeutet.

Der Text an sich

Paulus ist der Verfasser des Epheserbriefs. Er, der Christen verfolgte, ist jetzt zu einem Apostel geworden, der selbst wegen seines Glaubens leidet.

Er sitzt gerade im Gefängnis in Ketten und nicht in einem schönen beheizten Raum, als er diesen Brief an die Gemeinde in Ephesus schreibt. Ephesus war die Hauptstadt von Kleinasien, eine Hafen- und berühmte Handelsstadt, in der viele Götter verehrt wurden. Gerade unser Text verrät den Plan Gottes, der für die Christen damals in Ephesus aber auch für uns heute von großer Bedeutung ist.

(…)

Der Text für mich

Irgendwie ist das schon cool, wie Paulus das hinbekommt. Er ist so begeistert, trotz der negativen Umstände. Er hat für sein Leben einen Filter drauf, mit dem es egal ist, in welcher guten oder schlechten Lage er ist. Er ist so lebensfroh und schwärmt so von Gott. Von seinem Plan mit uns Menschen und wie wir Teil davon sein dürfen.

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Checker

Auch die Checker kennen schwere Zeiten. Doch man könnte noch einen Schritt weiter gehen. Bei den Startern war der Fokus eher auf der Einladung, sich den Anteil zu nehmen und auf dem, was Gott in allererster Linie will. Gemeinschaft mit den Menschen (V.4).

Bei den Checkern kann man darauf eingehen, was konkret der Anteil ist. Der Anteil wird erst im Himmel bei Gott in seinem vollen Ausmaß zu sehen sein. Es ist ein geistlicher Anteil.

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Verkündigung

Verkündigungsart: Theaterstück

Ein Mitarbeiter sitzt vorne auf einem Stuhl. Er ist Paulus im Gefängnis. Er hat alte Klamotten an. Die Haare sind durcheinander (Haarwachs). Er ist dreckig (Schuhcreme) und seine Hände sind gefesselt (Seile). Ein anderer Mitarbeiter oder Kind ist auch vorne. Mit einem Blatt Papier und einem Stift.

Schreiber: Was soll ich denn jetzt an die Leute aus Ephesus schreiben?

Paulus: Überlegt …

Schreiber: Also, ich finde, du könntest ja gleich mal am Anfang sagen, wie es dir geht. Das macht man doch so. Ich würde schreiben: „Hallo, hier ist Paulus, ich bin im Gefängnis. Es ist kalt und stinkt und ich bin zu Unrecht hier. Bitte betet, dass ich bald rauskomme und dass der Koch bald mal kochen lernt. Das Essen hier schmeckt wie Käse-Füße mit Schinken …“

Paulus: Überlegt …

Schreiber: Ja, was soll ich denn jetzt aufschreiben?

Paulus: Shhh … schon etwas genervt

Paulus: Weißt du was? Ich will Gott zum Anfang erstmal Beifall klatschen. Also ihm erstmal danken.

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  • Autor / Autorin: Paul Mehner
  • © Deutscher EC-Verband

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