Evangelisch – na und?!Evangelisch – na und?!

Einheit: Evangelisch – na und?!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Papier, Karteikarten, Kiste, Bibel, Geldschein, Heiligenbild, Bild vom Papst, Abendmahlsgeschirr, Verkleidung, Material für Kreuz, Teelicht(er)

In dieser Jungscharstunde erfahren die Kinder die wesentlichen Merkmale des evangelischen Glaubens. Durch Spiel- und Bastelideen und Gesprächsanregungen werden die Inhalte vertieft.


Vorschau:

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Ja-nein-Stuhl

Es werden zwei Gruppen gebildet und die beiden Gruppen werden durchnummeriert. Die Teams stellen sich gegenüber auf und zwar so, dass sich die Teilnehmer mit der gleichen Zahl gegenüberstehen. Links und rechts wird je ein Stuhl aufgestellt, auf dem die Schilder „Ja“ bzw. „Nein“ liegen. Der Mitarbeiter sagt eine Aussage und nennt eine Zahl. Nun müssen die Spieler mit der entsprechenden Nummer zum richtigen Antwortzettel laufen. Wer zuerst den richtigen Zettel hochhält, dessen Gruppe bekommt einen Punkt. Die Aussagen sollen sich auf das Thema Reformation und Martin Luther beziehen. Hier einige Beispiele:

  • Der Reformationstag wird am 31. Januar gefeiert. (Falsch)
  • Martin Luther brauchte 4 Jahre um das Neue Testament ins Deutsche zu übersetzen. (Falsch)
  • Martin Luther ist nie konfirmiert worden. (Richtig)
  • Die letzte Aussage sollte lauten: Martin Luther war evangelisch.

Das ist falsch, weil die evangelische Kirche erst nach Luther entstand, aber diese Aussage gibt den Übergang zum Inhalt der heutigen Lektion.

Idee 2: Riesenmemory

Jeweils zwei Karteikarten bilden ein Paar. Auf die Karteikarten werden Bilder gemalt bzw. Wörter geschrieben, die etwas mit der Kirche oder Gemeinde zu tun haben, zum Beispiel Altar, Pfarrer, Kirchenbank, Kollekte, Kanzel, Bischof…

Eine der beiden Karteikarten wird im Gelände oder Raum versteckt, die anderen Karten werden gleichmäßig an die Jungscharler verteilt. Jeder Jungscharler sollte etwa drei Karten haben. Nun haben alle die Aufgabe, die passenden Karten zu finden. Wer als erster alle Paare gefunden hat, hat gewonnen. Es folgt eine kurze Gesprächsrunde zu der Frage: Was haben die Begriffe auf den Karten für Gemeinsamkeiten?

Verkündigung

Die evangelische Kiste auspacken

Eine große Kiste wird hereingetragen. Auf der Kiste steht die Aufschrift „Evangelisch – na und!?“ In der Kiste befinden sich Gegenstände und Symbole, die typisch für den evangelischen Glauben sind.

Die Kiste wird geöffnet und immer ein Jungscharler darf einen Gegenstand aus der Kiste nehmen. Wenn der Gegenstand zu sehen ist, überlegen alle gemeinsam, was für eine Bedeutung er haben könnte. Danach gibt der Leiter zu jedem Gegenstand einen kurzen Impuls. Neben den Gedanken die hier angeführt werden kann man auch die Impulse, die unter „Der Text an sich“ stehen aufgreifen.

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  • Autor / Autorin: Thomas Kretzschmar
  • © Deutscher EC-Verband

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