Fehler mit FolgenFehler mit Folgen

Einheit: Fehler mit Folgen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 40-50 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Robe und Holzhammer (für den Richter), rote und grüne Karte (für jeden Jungscharler), Dominosteine, Bibel(n)
Bibelstelle: 2. Samuel 11,1-12,25

David will seinen Ehebruch vertuschen und schickt seinen Soldaten Uria in den sicheren Tod. Die Jungscharler spielen die Gerichtsszene nach, in der David sein Fehlverhalten bereut.


Vorschau:

Bewertung von Urteilen
Jeder Jungscharler erhält eine grüne und eine rote Karte. Die grüne steht für „Ja“ bzw. „Ich stimme zu“, die rote Karte steht für „Nein“ bzw. „Ich stimme nicht zu“. Aus den aktuellen Nachrichten oder Zeitungen werden Urteile entnommen und vorgelesen. Die Jungscharler haben die Aufgabe, diese Urteile zu bewerten. Sie zeigen ihre Meinung, indem sie die rote oder die grüne Karte hochhalten. Als Alternative zu den aktuellen Urteilen können auch Thesen aufgestellt werden, die von den Jungscharlern mit den Karten bewertet werden sollen.

Gerichtsverhandlung unter Einbeziehung der Jungscharler
Wir spielen Gericht und legen hier das Kapitel 11 zugrunde. Zunächst wird der Bibeltext vorgelesen oder ganz kurz erzählt. Die Jungscharler werden in zwei Gruppen aufgeteilt, die Ankläger und die Verteidiger. Jede Gruppe benötigt mindestens eine Bibel. Ein Mitarbeiter übernimmt die Rolle des Richters, spielt am Ende Nathans Rolle und verkündet das Urteil. Der Richter zieht sich eine Robe an und hat einen Hammer dabei, mit dem er auf den Tisch klopft, um die Beteiligten wieder zur Ruhe zu bringen und das Urteil zu verkünden. Weitere Mitarbeiter spielen den Angeklagten und die Zeugen. Wenn nicht genug Mitarbeiter vorhanden sind, könnt ihr evtl. euren Teen- oder Jugendkreis um Hilfe bitten oder man übergibt die Rollen älteren Jungscharlern.
Folgende Rollen sind notwendig:
Angeklagter: David,
Zeugen: Batseba, der Bote und Joab.
Es ist gut, wenn die Personen, die diese Rollen übernehmen, vorher genügend Zeit haben, sich in diese Rollen einzuarbeiten. Jede der beiden Gruppen mit Jungscharlern (Ankläger und Verteidiger) bekommen 20 Minuten Zeit, sich ihre Strategien zu überlegen, z. B. welche Zeugen sie aufrufen wollen, welche Fragen sie stellen möchten und wie ihr Plädoyer aussehen könnte. Jeweils ein Mitarbeiter sollte die Gruppen begleiten (er kann nachher z. B. einer der Zeugen sein). Die Verhandlung bestreiten die Gruppen dann selbstständig. Jede Gruppe wählt einen Sprecher, der dann in der Verhandlung die Zeugen benennt, die Fragen stellt und das Plädoyer hält.

Beispiele für Argumente in der Verhandlung:
Die Anklage plädiert auf „schuldig“ und sucht dafür nach Gründen, Indizien usw.
Die Verteidigung plädiert natürlich auf „unschuldig“ und versucht dies zu untermauern.

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  • Autor / Autorin: Volker Mößinger
  • © Deutscher EC-Verband

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