FreudeFreude

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Einheit: Freude

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 15 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Schuhe (viele verschiedene), Musikbox, Knabberzeug, Cocktails, GewÀnder, kreisrundes Plakat, GummibÀrchen, Playmobil-Figuren
Bibelstelle: Psalm 118
Psalm 118

118

Dankbares Bekenntnis zur Hilfe Gottes

1Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,

und seine GĂŒte wĂ€hret ewiglich.

2Es sage nun Israel:

Seine GĂŒte wĂ€hret ewiglich.

3Es sage nun das Haus Aaron:

Seine GĂŒte wĂ€hret ewiglich.

4Es sagen nun, die den Herrn fĂŒrchten:

Seine GĂŒte wĂ€hret ewiglich.

5In der Angst rief ich den Herrn an;

und der Herr erhörte mich und tröstete mich.

6Der Herr ist mit mir, darum fĂŒrchte ich mich nicht;

was können mir Menschen tun?

7Der Herr ist mit mir, mir zu helfen;

und ich werde herabsehen auf meine Feinde.

8Es ist gut, auf den Herrn vertrauen

und nicht sich verlassen auf Menschen.

9Es ist gut, auf den Herrn vertrauen

und nicht sich verlassen auf FĂŒrsten.

10Alle Völker umgeben mich;

aber im Namen des Herrn will ich sie abwehren.

11Sie umgeben, ja umringen mich;

aber im Namen des Herrn will ich sie abwehren.

12Sie umgeben mich wie Bienen, /

sie entbrennen wie ein Feuer in Dornen;

aber im Namen des Herrn will ich sie abwehren.

13Man stĂ¶ĂŸt mich, dass ich fallen soll;

aber der Herr hilft mir.

14Der Herr ist meine Macht und mein Psalm

und ist mein Heil.

15Man singt mit Freuden vom Sieg /

in den HĂŒtten der Gerechten:

Die Rechte des Herrn behÀlt den Sieg!

16Die Rechte des Herrn ist erhöht;

die Rechte des Herrn behÀlt den Sieg!

17Ich werde nicht sterben, sondern leben

und des Herrn Werke verkĂŒndigen.

18Der Herr zĂŒchtigt mich schwer;

aber er gibt mich dem Tode nicht preis.

19Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit,

dass ich durch sie einziehe und dem Herrn danke.

20Das ist das Tor des Herrn;

die Gerechten werden dort einziehen.

21Ich danke dir, dass du mich erhört hast

und hast mir geholfen.

22Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,

ist zum Eckstein geworden.

23Das ist vom Herrn geschehen

und ist ein Wunder vor unsern Augen.

24Dies ist der Tag, den der Herr macht;

lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

25O Herr, hilf!

O Herr, lass wohlgelingen!

26Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Wir segnen euch vom Haus des Herrn.

27Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet.

SchmĂŒckt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!

28Du bist mein Gott, und ich danke dir;

mein Gott, ich will dich preisen.

29Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,

und seine GĂŒte wĂ€hret ewiglich.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In dieser Jungscharstunde geht es darum, was Ostern mit Psalm 118 zu tun hat. Im Mittelpunkt steht die Freude. Diese Gedanken werden mit passenden Spiel-, GesprÀchs- und Bastelideen vertieft.


Vorschau:

HinfĂŒhrung

Idee 1: Schuhtheater zum Thema: Wertvoll

Auf einem Tisch stehen viele verschiedene Schuhe: Fußballschuhe, Turnschuhe, Wanderschuhe, Arbeitsschuhe, Sandalen, Flipflops. Die Schuhe sprechen miteinander und haben einen Dialog. Jeder spricht davon, wie toll er ist und wie schlecht die anderen Schuhe sind. Ein Schuh wird immer von allen fertiggemacht. Der Schuh selbst glaubt, dass er zu nichts nutze ist. Er wird von den anderen ausgelacht.

Idee 2: Partytime

Der Raum wird in einen kleinen Partyraum umgewandelt. Coole Musik lÀuft. Das Licht ist gedimmt. Es gibt Cocktails und Knabbereien. Es wird jemand erwartet. Jemand mit einer spannenden Geschichte. Alle Mitarbeiter sind in alte GewÀnder gekleidet.

VerkĂŒndigung

ErzÀhlung

Ein Mann kommt in den Raum. Er ist ganz außer sich:

Kinder, ich muss euch etwas Unglaubliches erzĂ€hlen. Es ist eine Geschichte von meinem Urururururur-Großvater. Er war live dabei. Aber das VerrĂŒckte ist, dass diese Geschichte, die damals passierte, gestern noch mal so passierte. Und jetzt kommt der KnĂŒller: Die Geschichte hat mit dir zu tun. Obwohl du ĂŒberhaupt nicht mit mir verwandt bist.

Ich höre noch genau die Stimme meines Vaters, als er mir diese Geschichte erzÀhlte.

Der ganze Platz wimmelte nur so von Menschen. Überall waren sie. Die Leute waren so richtig in Partystimmung. Alle waren richtig gut drauf. Der AnfĂŒhrer des Volkes der HebrĂ€er hatte sie alle zu einem „Mega-Party-Gottesdienst“ eingeladen. Die Band war schon vorn und sie stimmten noch ihre Instrumente. Da, auf einmal ging er nach vorne. Unser AnfĂŒhrer. Der AnfĂŒhrer, der uns aus dieser schrecklichen Sklaverei aus Ägypten befreit hatte. Die Leute jubelten, als sie ihn nach vorne gehen sahen. Gott hatte wirklich große Wunder getan, denn sie hatten es alle lebend aus der Sklaverei geschafft. Doch Mose wollte keinen Ruhm. Keine Jubelrufe. Er wollte einfach Gott Danke sagen. Auf einmal ging es los. Die Band stimmte einen fetzigen Rhythmus an. Die Leute wippten alle mit ihren Köpfen mit. Da fing Mose an zu singen. „Gott du bist groß! – Du bist voller GĂŒte!“ Er drehte sich zu den Priestern. „Jetzt ihr.“ Sie wiederholten, was er sang.

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  • Autor / Autorin: Weike
  • © Deutscher EC-Verband

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