Ganz der Vater…Ganz der Vater…

Einheit: Ganz der Vater…

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60 Min. (Vorbereitung: 90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Bibel(n), Papierschubladen (Papier mit Schubladenbild/-umriss)
Bibelstelle: Lukas 4,14-4,22
Lukas 4,14-4,22

Der Beginn des Wirkens Jesu in Galiläa

(Mt 4,12-17; Mk 1,14-15)

14Und Jesus kam in der Kraft des Geistes wieder nach Galiläa; und die Kunde von ihm erscholl durch das ganze umliegende Land. 15Und er lehrte in ihren Synagogen und wurde von jedermann gepriesen.

Jesu Predigt in Nazareth

(Mt 13,53-58; Mk 6,1-6)

16Und er kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um zu lesen. 17Da wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht (Jesaja 61,1-2): 18»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit 19und zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.«

20Und als er das Buch zutat, gab er’s dem Diener und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn. 21Und er fing an, zu ihnen zu reden: Heute ist dieses Wort der Schrift erfüllt vor euren Ohren.

22Und sie gaben alle Zeugnis von ihm und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Munde kamen, und sprachen: Ist das nicht Josefs Sohn?

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Jeder von uns ist einzigartig, das zu erkennen ist manchmal gar nicht so einfach, wenn wir in der „Familienschublade“ stecken und ständig mit Mutter, Vater oder Geschwistern verglichen werden. Mach dich frei von dieser „Schublade“ und beginne deine Gaben zu entdecken, die Jesus in dich gelegt hat!


Vorschau:

Kurzbeschreibung

Viele Teens bekommen regelmäßig von Nachbarn, Gemeindegliedern, Dorfbewohnern, Verwandten, etc. den „Familienstempel“ aufgedrückt. Achtung: Das Gespräch über die eigene Familiensituation ist unter Umständen sehr sensibel. Das Thema empfiehlt sich nicht für Gruppen, die noch kein Vertrauen zueinander entwickelt haben.

Einstieg

Schreibe auf Papierschubladen Aussagen wie:

  • „Sieh mal an, die kleine Schmitt, da sieht man ja sofort, wo die hingehört!“
  • „Ach, du bist doch sicher auch so sportlich/musikalisch/klug/kreativ wie deine Schwestern!“

Die Teens werden dazu aufgefordert, sich die Schublade auszusuchen, die zu ihnen passt. Die Gruppe kommt über diese Aussagen, ggf. in Kleingruppen, mit mindestens einem Mitarbeiter ins Gespräch. Folgende Fragen können für das Gespräch eine Leitlinie sein:

  • In welcher Familienschublade steckst du?
  • Was ist typisch für deine Familie?

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  • Autor / Autorin: Evi Brietzke
  • © Deutscher EC-Verband