Geliebte: Liebt!Geliebte: Liebt!

Einheit: Geliebte: Liebt!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene, Mitarbeitende
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigtes Material: Papier und Stift
Bibelstelle: 1. Johannes 4,7-21
1. Johannes 4,7-4,21

Die Liebe Gottes und die Liebe untereinander

7Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. 8Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 9Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

11Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. 13Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. 14Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. 15Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

17Darin ist die Liebe bei uns vollendet, auf dass wir die Freiheit haben, zu reden am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht rechnet mit Strafe; wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. 19Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 20Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht. 21Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Daniel Hägerbäumer gibt eine kurze Einführung in den 1. Johannesbrief. Er arbeitet heraus, dass die Liebe der zentrale Begriff ist und dass für den Autor des biblischen Buches Glaubensinhalte und Glaubensvollzug eng beieinander liegen: Was man glaubt, ist das, was man lebt. Es geht dem Autor um einen Umgang in Liebe trotz aller Verschiedenheit.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Anders als in den anderen beiden Johannesbriefen gibt sich der Autor des ersten Briefes nicht zu erkennen. Es ist unklar, ob es sich um die gleiche Person wie bei den nachfolgenden Briefen handelt bzw. ob es der Verfasser des Johannesevangeliums ist.

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2. Bedeutung für heute

Als Christ ist man in der Regel mit anderen Christen zusammen. Das macht Sinn, denn sein Christsein allein zu leben, ist, zumindest auf Dauer, sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich. Christen brauchen Gemeinschaft mit anderen Christen. Diese geschieht in kleinem und größerem Rahmen: Hauskreise, Gottesdienste, Mitarbeiterteams, Freizeiten, Aktionen, Musik …

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3. Methodik für die Gruppe

Die aufgeführten Methoden sind als Ideenpool zu sehen und bieten daher verschiedene Möglichkeiten, über den Text ins Gespräch zu kommen und ihn auf das eigene Leben zu übertragen.

Einstieg Gruppe: Mit welchen Christen hast/hattest du zu tun?

Jeder schreibt auf kleine Zettel die (Vor)Namen von Mitchristen, mit denen man Berührungspunkte hat oder hatte.

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  • Autor / Autorin: Daniel Hägerbäumer
  • © Deutscher EC-Verband