Einheit: Geschäfte mit Gott?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 40-50 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Tücher, Decke(n) (und Hüte zum Verkleiden), Salz und Pfeffer, Löffel, Ball, Bibel(n)
Bibelstelle: Apostelgeschichte 8,4-25
Apostelgeschichte 8,4-8,25

Philippus in Samarien

4Die nun zerstreut worden waren, zogen umher und predigten das Wort. 5Philippus aber kam hinab in die Stadt Samariens und verkündigte ihnen Christus. 6Und das Volk neigte einmütig dem zu, was Philippus sagte, als sie ihm zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat. 7Denn die unreinen Geister fuhren aus vielen Besessenen aus mit großem Geschrei, auch viele Gelähmte und Verkrüppelte wurden gesund gemacht; 8und es kam große Freude auf in jener Stadt.

9Es war aber ein Mann mit Namen Simon, der zuvor in der Stadt Zauberei trieb und das Volk von Samarien in seinen Bann zog, weil er vorgab, er wäre etwas Großes. 10Und alle hingen ihm an, Klein und Groß, und sprachen: Dieser ist die Kraft Gottes, die die Große genannt wird. 11Sie hingen ihm aber an, weil er sie lange Zeit mit seiner Zauberei in seinen Bann gezogen hatte. 12Als sie aber den Predigten des Philippus von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi glaubten, ließen sich taufen Männer und Frauen. 13Da wurde auch Simon gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er die Zeichen und mächtigen Taten sah, die geschahen, geriet er außer sich vor Staunen.

14Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. 15Die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen. 16Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. 17Da legten sie die Hände auf sie und sie empfingen den Heiligen Geist.

18Als aber Simon sah, dass der Geist gegeben wurde, wenn die Apostel die Hände auflegten, bot er ihnen Geld an 19und sprach: Gebt auch mir diese Macht, dass jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfange. 20Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt. 21Du hast weder Anteil noch Anrecht an dieser Sache; denn dein Herz ist nicht rechtschaffen vor Gott. 22Darum tu Buße für diese deine Bosheit und bitte den Herrn, ob dir vergeben werden möge das Trachten deines Herzens. 23Denn ich sehe, dass du voll bitterer Galle bist und verstrickt in Ungerechtigkeit. 24Da antwortete Simon und sprach: Bittet ihr den Herrn für mich, dass nichts von dem über mich komme, was ihr gesagt habt.

25Als sie nun das Wort des Herrn bezeugt und geredet hatten, kehrten sie wieder um nach Jerusalem und predigten das Evangelium in vielen Dörfern Samarias.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Das Ziel

Starter

Die Liebe Jesu kann ich mir nicht erkaufen. Wenn ich mich für ein Leben mit ihm entscheide, werde ich von seiner Liebe beschenkt.

Checker

Wir sollen anderen Menschen von Jesus erzählen. Dabei geht es nicht um uns, sondern darum, dass andere von seiner Liebe erfahren.

Der Text an sich

Unser Text handelt von der Evangelisation in Samaria. Nach der Steinigung des Stephanus und der ersten Christenverfolgung flüchteten viele Gemeindemitglieder der ersten Christengemeinde in die nördlich von Israel gelegenen Gebiete Judäa und Samaria. Unter ihnen auch Philippus, der in der Stadt Sichem anfing, die Botschaft Jesu zu verkünden. Durch das Gesagte und Wunder, die er tat, folgten ihm immer mehr Zuhörer und ließen sich taufen. Die Verkündigung des Wortes Gottes ist hier eng mit Zeichen und Wundern verbunden. Sie dienen dazu, die Macht Gottes offensichtlich zu machen. Auch wenn Simon von diesen Wundern stark beeindruckt ist, sind das Entscheidende nicht die Wunder, sondern die Botschaft, die zur Umkehr führt. Unter ihnen auch Simon, der bisher die Bewohner durch seine Zaubereien in Erstaunen versetzt hatte. Von Philippus’ Taten begeistert, wich er ihm nicht mehr von der Seite, auch er wollte diese Wunder tun können.
Die in Israel zurückgebliebenen Apostel Jesu hörten von der großen Verkündigung in Samaria. Petrus und Johannes reisten daraufhin nach Samaria, um für die neuen Gemeindemitglieder zu beten und ihnen den Heiligen Geist zu schenken. Den Heiligen Geist hatten sie nämlich noch nicht, sie waren zwar gläubig durch die Verkündigung des Philippus, aber nun folgten sie auch Jesus nach, indem sie nach seinem Vorbild lebten. Als Simon sah, welche Wirkung der Heilige Geist auf die Menschen hatte, bot er Petrus und Johannes Geld an, um auch den Heiligen Geist aussenden zu dürfen. Petrus wies ihn daraufhin rüde zurück. Er macht ihn darauf aufmerksam, dass man sich die Vollmacht Gottes nicht erkaufen kann. Simon hatte die Botschaft Jesu noch nicht verstanden. Es geht bei der Aussendung des Heiligen Geistes nicht um den eigenen Vorteil, sondern darum, nach Jesu Vorbild zu leben und seine Liebe weiter zu verbreiten. Simon bat daraufhin, ihm zu vergeben und für ihn zu beten. Petrus und Johannes kehrten nach Israel zurück und verkündeten auf dem Weg noch in vielen Dörfern Samarias Jesu Gute Nachricht.

Der Text für mich

Der Text zeigt, auf welche Art und Weise sich das Evangelium auch ausbreitet. Durch die Christenverfolgung kommen Christen in andere Gegenden und leben dort ihren Glauben. Ich staune darüber, welche Möglichkeiten Gott zur Evangelisation nutzt und möchte auch ein Teil davon sein, da wo ich lebe.
Die Person des Simon hält uns einen Spiegel vor, auch wenn es heute nicht um Zauberei geht. Oft ist es uns wichtig, etwas besonders toll zu machen und dafür gelobt zu werden. Zum Beispiel ist es uns wichtig, toll dazustehen, wenn uns ein Anspiel oder die Verkündigung in der Jungscharstunde mal wieder besonders gut gelungen ist. Die Kinder sind begeistert und ich bin der Star. Unser Text lehrt uns aber, dass es bei Jesus nicht darum geht, selbst im Mittelpunkt zu stehen, sondern dass die Kinder durch uns von seiner Liebe erfahren. Was uns aber nicht davon abhalten soll, einen Jungscharmitarbeiter zu loben, wenn ihm mal wieder etwas besonders toll gelungen ist.

Der Text für dich

Starter

Kinder erleben immer wieder, dass es darum geht, der Größte und Beste zu sein. Gerade in der Schule wird vorgelebt, dass man besonders toll ist, wenn man bestimmte Kleidung trägt oder die neusten Trends besitzt. Kinder aus ärmeren Familien fühlen sich dabei oft abgehängt und als Außenseiter. Bei Jesus muss ich nichts kaufen. Bei ihm ist es anders, ihm muss ich nichts beweisen. Wenn ich mich für Jesus entscheide, beschenkt er mich mit seiner Liebe, egal wie ich aussehe und was ich besitze. Es ist wichtig, diesen Gedanken nicht nur als geistliche Wahrheit den Kindern zu vermitteln, sondern ihnen das auch immer wieder vorzuleben. Sie sollen erleben, dass sie so angenommen sind, wie sie sind.

Checker

Kinder aus christlichen Familien kennen sich oft gut in der Bibel aus. Dabei ist es ihnen wichtig, mehr zu wissen als die anderen Kinder. Natürlich ist es gut, sich in der Bibel auszukennen. Es kommt aber nicht darauf an, der beste Bibelexperte zu sein. Jesus ist es viel wichtiger, dass wir auch tun, was in der Bibel steht. Das kann zum Beispiel sein, dass wir anderen Kinder, besonders auch schwächeren, helfen. Außerdem sollen wir andere Kinder einladen und von ihm weitererzählen.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Vorführen von Zaubertricks
Zwei Mitarbeiter führen Zaubertricks vor. Anschließend dürfen die Kinder entscheiden, welcher Mitarbeiter der bessere/größere Zauberer ist. Anregungen für kleine Zaubertricks findet man unter www.kinderspiele-welt.de/kinderparty/zaubertricks-fuer-kinder.html
Hier ein Beispiel für einen kleinen „Zaubertrick“:
Etwas Salz und etwas Pfeffer werden miteinander vermischt. Der Zaubertrick besteht darin, das Salz und den Pfeffer wieder zu trennen. Dazu wird ein Löffel aus Kunststoff über das Salz-Pfeffer-Gemisch gehalten und der Pfeffer springt hoch an den Löffel. Der Trick besteht darin, dass der Löffel zuvor an einem Wolltuch gerieben wurde und durch die elektrostatische Aufladung nur die leichteren Pfefferteilchen an den Löffel springen.

Idee 2: Bibelfußball
Ziel des Spieles ist es, die bessere Mannschaft zu sein und viele Tore zu erzielen. Die Kinder werden in zwei Mannschaften aufgeteilt und setzen sich mit Stühlen gegenüber. Jedes Kind bekommt eine Bibel. Außerdem benötigt man einen Ball. Eine Mannschaft besteht aus mindestens vier Spielern, einem Torwart, einen Abwehrspieler, einen Mittelfeldspieler und einem Stürmer. Zu Beginn hat der Torwart den Ball. Der Leiter nennt eine Bibelstelle. Die Kinder suchen nun die Bibelstelle. Die Mannschaft, die sie als Erste vorlesen kann, hat gewonnen und gibt den Ball eine Position nach vorn, also zum Abwehrspieler. Dann wird die nächste Bibelstelle genannt. Immer das Siegerteam gibt den Ball eine Position nach vorn. Wenn der Ball beim Stürmer ist, wurde ein Tor erzielt und der Ball kommt wieder zum Torwart. Gewonnen hat das Team mit den meisten Toren. Natürlich kann man das Spiel auch mit mehr Teilnehmern durchführen, dann werden einige Positionen mit mehreren Spielern besetzt.

Verkündigung

Theaterstück
Zwei Mitarbeiter verkleiden sich als Einwohner von Samarien.

A: Hallo, wo kommst du denn her, du siehst ja ganz begeistert aus?
B: muss sich erst mal setzen.
B: Ich komme aus Sichem, und du glaubst nicht, was da in der letzten Woche los war.
A: Sichem? Da lebt doch auch Simon, der Zauberer. Der ist doch bekannt durch die großen Wunder, die er immer tut, oder?
B: Ja richtig, der hat mit seinen Zaubereien immer alle begeistert. Die Leute waren davon überzeugt, dass er die Kraft Gottes besitzt.
A: Und, was war da nun so Besonderes?
B: Nun, seit einigen Wochen laufen die Menschen nicht mehr zu Simon, sondern zu Philippus.
A: Philippus, wer ist das denn?
B: Philippus, der ist aus Israel geflohen, weil sie ihn da verfolgt haben. Er gehört zu der Gemeinde von Jesus. Und nun hat er allen von Jesus und seinen Wundern erzählt. Er konnte sogar Kranke heilen. Die Leute waren echt begeistert.
A: Und Simon, was hat der dazu gesagt?
B: Der war auch begeistert. Er ist Philippus nicht mehr von der Seite gewichen, er wollte natürlich ganz genau wissen, wie Philippus das gemacht hat.
A: Und, hat er es rausgefunden?
B: Nun, erst einmal bekam Philippus Besuch von zwei Aposteln aus seiner Gemeinde, Petrus und Johannes. Die waren nämlich der Meinung, dass das noch nicht reicht, was Philippus den Leuten erzählte.
A: Ah. Okay. Was fehlte denn noch?
B: Die Leute glaubten zwar an Jesus und hatten ja auch von seinen Wundern gehört.
Aber das reichte den beiden nicht. Ihnen war wichtig, dass die Leute sich auch mit Jesus auf den Weg machen und nach seinem Vorbild leben.
A: Und Simon, wollte der das auch?
B: Oh, der Simon. Der hatte das leider ein bisschen falsch verstanden. Als er merkte, dass die Leute nun auch noch von Petrus und Johannes so begeistert waren, bot er den beiden Geld an. Sie sollten ihm auch die Kraft verleihen, die Leute durch Wunder zu begeistern.
A: Und, was haben die beiden dazu gesagt?
B: Petrus ist sehr böse geworden. Er hat ihn darauf hingewiesen, dass er die Botschaft Jesu in seinem Herzen noch nicht verstanden habe. Bei Jesus kommt es nämlich nicht darauf an, der Größte zu sein, sondern viel wichtiger ist es, ihm nachzufolgen und nach seinem Vorbild zu leben.
A: Und, wie hat Simon darauf reagiert?
B: Der war ganz kleinlaut. Er hat darum gebeten, dass man ihm verzeiht und für ihn betet.
A: Okay, dann mach ich mich auch mal auf den Weg nach Sichem, vielleicht kann ich die beiden ja auch noch kennenlernen.
B: Da kommst du zu spät, die sind schon wieder auf dem Weg nach Israel. Aber du brauchst die beiden ja auch gar nicht kennenzulernen, sei doch einfach dabei und entscheide dich auch für ein Leben mit Jesus.

Die andere Idee

Spontantheater

Die Geschichte wird aus der Bibel vorgelesen und das Gehörte wird spontan in ein Theaterstück umgesetzt. Zuerst müssen die Rollen verteilt werden. Alle, die keine spezielle Rolle erhalten, spielen das Volk. Bei größeren Jungschargruppen kann das Spontantheaterstück auch mehrmals aufgeführt werden. Bei jeder Aufführung werden die vier wichtigen Rollen (Simon, Philippus, Petrus, Johannes) von anderen Jungscharlern gespielt.

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Teilnehmer werden in kleine Gruppen von ca. drei Jungscharlern eingeteilt. Jede Gruppe erhält einen ausgedruckten Bibeltext, der in kleine Sinneinheiten zerschnitten ist. Die Aufgabe für die Gruppen besteht nun darin, den Text in die richtige Reihenfolge zu bringen. Achtung: Man muss darauf achten, dass keine Versangabe auf den gedruckten Texten zu sehen ist.
Wer schafft diese Aufgabe am schnellsten?

Gespräch

Als Einstieg in das Gespräch geht man auf die Methode aus der Wiederholung (nach Schnelligkeit den Bibeltext wieder zusammensetzen) oder die Hinführung 2 (Bibelfußball – Wer findet am schnellsten die Bibelstelle) ein. Sind diejenigen, die dabei gewonnen haben, also sich besser in der Bibel auskennen, besser als die Verlierer?
Folgende Fragen helfen, um weiter über die Geschichte ins Gespräch zu kommen:

  • Wann ist man der Größte?
  • Welche Unterschiede entdeckt ihr zwischen Simon und Philippus?
  • Was wollte Simon, der Zauberer, erreichen, indem er Petrus und Johannes Geld anbot?
  • Wie sollen wir uns verhalten, wenn wir zu Jesus gehören?

Schlussimpuls: Es kommt nicht darauf an, bei Jesus der Größte zu sein. Es kommt auch nicht darauf an, alle Bibelstellen auswendig zu können und beim Bibelquiz alle Fragen richtig zu beantworten. Viel wichtiger ist es, sich für ein Leben mit ihm zu entscheiden und sich mit ihm auf den Weg zu machen und nach seinem Vorbild zu leben.

Merkvers

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14,6 Luther 2017

Der Vers wird immer von drei Kindern gemeinsam aufgesagt. Der Erste sagt „Ich bin der Weg“ und macht einen Schritt nach vorn. Der Zweite sagt: „Ich bin die Wahrheit“ und der Dritte sagt: „Ich bin das Leben“. Beide machen bei den Worten ebenfalls einen Schritt nach vorn. Gemeinsam sagen dann alle drei den letzten Teil des Satzes.

Gebet

Die Kinder sitzen im Kreis und fassen sich an den Händen. Der Leiter beginnt das Gebet mit ein paar einleitenden Worten. Jedes Kind darf einen Namen (Freunde oder Familie) sagen, der/die ihm besonders wichtig ist. Der Leiter schließt das Gebet ab, indem alle darum bitten, dass auch die genannten Personen ein Zuhause bei Jesus finden.

Kreatives

Die Teilnehmer werden in kleine Teams eingeteilt und haben die Aufgabe, etwas Großes zu bauen. Dazu bekommen sie 10 Blätter Papier in der Größe A4. Mit diesen 10 Blättern sollen sie einen Turm bauen, der so hoch wie möglich ist. Wem gelingt innerhalb von fünf Minuten das höchste Bauwerk?
Man kann diese kreative Aktion auch mit anderen Materialien durchführen, zum Beispiel mit Bierdeckeln oder Streichhölzern. Wenn genügend Zeit zur Verfügung steht, können auch mehrere Runden durchgeführt werden. In jeder Runde muss dann ein anderes Baumaterial verwendet werden.

Spielerisches

Der Preis ist heiß
Man benötigt verschiedene Alltagsgegenstände und muss wissen, was sie gekostet haben. Solche Gegenstände können zum Beispiel sein: Zahnbürste, Brötchen, Schachtel Streichhölzer, Flasche Shampoo. Die Aufgabe besteht nun darin, die Gegenstände nach dem Preis zu sortieren. Ganz links steht der billigste Gegenstand und ganz rechts der teuerste. Wer schafft es, alles in die richtige Reihenfolge zu bringen.
Tipp: Je nach Alter der Kinder sollte man die Anzahl der Gegenstände variieren. Bei jungen Kindern reichen vier Artikel, bei 12-jährigen Jungscharlern sollte man mindestens 12 Gegenstände verwenden.
Bei diesem Spiel besteht auch die Möglichkeit, dass man ein christliches Symbol, zum Beispiel ein Kreuz, mit zu den Gegenständen legt. Dadurch entwickelt sich ein Gespräch zu dem Thema: Was ist der Glaube an Jesus wert?

Rätselhaftes

Buchstabensalat
Die Kinder erhalten ein Arbeitsblatt, die Aufgabe besteht darin, im Buchstabensalat die ersten Wörter des Merkverses zu finden. (Datei im Anhang)

(T)extras

Lieder

Groß, größer, am größten bist du
Gottes große Liebe
Gott zeigt mir den Weg
Jesus ist mein bester Freund

Spiele

Appel und Ei
Die Kinder werden in zwei Gruppen eingeteilt und bekommen einen Apfel und ein Ei. Ziel ist es, in einer festgelegten Zeitspanne durch Tauschen in den umliegenden Geschäften und Läden, oder auch bei Privatpersonen, den Warenwert zu erhöhen.

Nasengolf
Für dieses Spiel braucht man eine freie Fläche, am besten im Freien. Am Rand dieser Fläche wird ein kleines Loch gegraben, in das ein Tennisball passt. Mehrere Spieler treten gegeneinander an. Sie starten gegenüber von dem Loch. Sie legen den Tennisball auf dem Boden und haben nun die Aufgabe, den Ball in das Loch zu schubsen. Dabei dürfen sie aber nur die Nase benutzen. Wer seinen Ball als Erster ins Loch befördert hat, hat gewonnen.

Kartoffellauf
Bei diesem Spiel spielt einer gegen alle. Die Spieler (bis auf einen) werden in zwei Gruppen geteilt, die sich im Abstand von ca. fünf Metern auf dem Boden gegenübersitzen und somit eine breite Gasse bilden.
Jeder hat eine Kartoffel. Diese Kartoffeln werden von einer Seite auf die andere gerollt (nicht geworfen). Der einzelne Spieler hat nun die Aufgabe, durch diese Gasse zu laufen, ohne eine Kartoffel zu berühren. Ein Schiedsrichter zählt die Berührungen. Hat er seinen Kartoffellauf beendet, ist der nächste Spieler an der Reihe.
Gewonnen hat der Teilnehmer mit den wenigsten Kartoffelberührungen.

Kartoffelauflauf
In der Mitte des Raumes liegen viele unterschiedliche Kartoffeln auf einem Haufen. Die Teilnehmer stehen in einem großen Kreis um die Kartoffeln herum. Der Spielleiter nennt eine Eigenschaft, die auf die Kartoffeln zutrifft, z. B.: die größte Kartoffel. Wenn das gesagt wurde, rennen alle zur Mitte und veranstalten dort einen großen „Kartoffelauflauf“ und versuchen dabei, die entsprechende Kartoffel zu holen. Wem das gelingt, der erhält einen Punkt. Weitere Eigenschaften können sein: eine ganz runde Kartoffel, die schmutzigste Kartoffel, jeder drei Kartoffeln usw.

  • Autor / Autorin: Heiko Kölln
  • © Deutscher EC-Verband

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