Getreide und GestirneGetreide und Gestirne

Einheit: Getreide und Gestirne

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-90 Min. (Vorbereitung: 20-60 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Waage (mit zwei Waagschalen), Stein(e), Stift (um auf die Steine zu schreiben), A2 Papier (2), Stühle, Papier und Stift, Material für Traumfänger (Anleitung im Internet), Spiele zum Ärgern (Malefiz, Mensch ärgere Dich nicht, Hütchenfange o. ä.), Feuerschale (o. ä.)

Neid, Eifersucht und Träume, die zu weit gehen. Ein Streit zwischen Brüdern und ein Vater, der einen Lieblingssohn hat. Und mittendrin ist Gott, der einen Plan hat.
Die Geschichte Josefs hat viele Höhen und Tiefen. Es beginnt ruhig im Kreis der Familie, bis er zum Lieblingssohn wird und seine Brüder immer mehr zurückgesetzt werden.


Vorschau:

„Mannomann, das war wieder ein Tag. Das Wetter war gut, wir waren alle am Arbeiten und alles lief super. Bis es dann passierte. Es gab wieder einmal Streit. Streit zwischen meinen Söhnen. Ihr müsst wissen, ich habe 12 Söhne. Puh, eine ganze Menge denkt ihr wahrscheinlich. Wie viel Geschwister habt ihr denn?“

„Für meine Zeit war das nicht unnormal. Ich hatte auch zwei Frauen. Das war auch normal zu meiner Zeit. Naja, aber zurück zu dem Streit. Habt ihr euch denn schon einmal gestritten? Und wisst ihr noch, worum es in dem Streit ging?“

Jakob setzt sich hin und erzählt weiter.

„Es ging bei dem Streit meiner Söhne natürlich wieder nur um ein Thema. JOSEF. Josef, das muss ich zugeben, ist mein Lieblingssohn. Er ist etwas Besonderes. Warum ich ihn am liebsten habe, ist eine andere Geschichte. Und die zu erzählen, würde zu lange dauern.

Weil ich ihn am liebsten hatte, bekam er auch immer mehr als die anderen Brüder. Das ärgerte die natürlich. Aber die großen Brüder von Josef machten immer wieder Sachen, die mir nicht gefielen. Sie versuchten, sich ihr Erbe schon vor meinem Tod zu nehmen. Sie zerstörten eine Stadt, weil sie die Bewohner hassten und noch viele andere Sachen. Und so wuchs meine Liebe zu Josef immer mehr.

Vor einiger Zeit habe ich nur für ihn einen besonders schönen bunten Mantel gekauft und ihm geschenkt. Da waren seine Brüder neidisch auf ihn. „Vater, warum bekommt der immer diese Sachen und ich nicht“ oder „Ich bin der Älteste, warum bekommt er diesen Mantel. Ich müsste ihn haben“. Und so wurden seine Brüder immer neidischer auf ihn.

Aber heute hat Josef das Fass zum Überlaufen gebracht….“

Idee 2: Waagschalen

Material: Waage mit zwei gegenüberliegenden Waagschalen, Steine, Stift, um auf den Stein etwas zu schreiben.

Falls von den Kindern nichts kommt, kann man folgende Vorschläge machen: Bessere Noten, besseres Aussehen, mehr Spielzeug, der beste Freund hat einen anderen Freund etc.

Mit den Kindern wird gemeinsam überlegt, auf was man neidisch sein kann. Die genannten Sachen werden auf die Steine geschrieben und auf die eine Waagschale gelegt. Irgendwann erreicht die Waagschale den Boden oder die Waage kippt.

...
  • Autor / Autorin: Michael Fehmel
  • Autor / Autorin:
  • © Deutscher EC-Verband

Einheit kaufen