Glaub ihm aufs Wort!Glaub ihm aufs Wort!

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Einheit: Glaub ihm aufs Wort!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 15-25 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.
Bibelstelle: Johannes 4,43-54
Johannes 4,43-4,54

43Aber nach den zwei Tagen zog er von dort nach Galiläa. 44Denn er selber, Jesus, bezeugte, dass ein Prophet in seiner Vaterstadt nichts gilt. 45Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, die alles gesehen hatten, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn sie waren auch zum Fest gekommen.

Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten

(Mt 8,5-13; Lk 7,1-10)

46Und Jesus kam abermals nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war ein Mann im Dienst des Königs; dessen Sohn lag krank in Kapernaum. 47Dieser hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen war, und ging hin zu ihm und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn der war todkrank. 48Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht.

49Der königliche Beamte sprach zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! 50Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. 51Und während er noch hinabging, begegneten ihm seine Knechte und sagten: Dein Kind lebt. 52Da fragte er sie nach der Stunde, in der es besser mit ihm geworden war. Und sie antworteten ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber. 53Da merkte der Vater, dass es zu der Stunde war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.

54Das ist nun das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Frauke Westhäuser beschreibt anhand der Bibelstelle, wie wichtig unser Vertrauen in Jesus ist und gestaltet zu diesem Thema eine Bibelarbeits-Gruppenstunde.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Was bisher geschah: In Kapitel 2 hat Jesus im galiläischen Kana das erste Wunder vollbracht, indem er ca. 600 Liter Wasser in Wein verwandelte. Zum Passafest war er dann nach Jerusalem in Judäa gereist und hatte dort mit seinen Wundern für einigen Wirbel gesorgt. Die Oberen waren allerdings nicht gut auf ihn zu sprechen, denn er hatte die Händler aus dem Tempel geworfen. Zudem stieg seine Anhängerzahl stetig.

(…)

2. Bedeutung für heute

2.1 Wunderglaube

Die Leute in Jerusalem glaubten an Jesus, „da sie die Zeichen sahen, die er tat“ (Kap 2,23b). In Samarien galt die ganz andere Erfahrung: Obwohl die Menschen dort gar keine „richtigen“ Juden waren, glaubten sie an Jesus als den Messias – und das ganz ohne Wundertaten. Zurück in Galiläa kommt es dann zur Begegnung mit dem königlichen Beamten. Erschöpft von der sechsstündigen Wanderung findet der Beamte Jesus in Kana und bringt auch gleich sein Anliegen vor. Es gilt, keine Zeit zu verlieren, denn sein Sohn liegt im Sterben.

(…)

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Glaubensgeschichte

Erzählt euch gegenseitig, wie ihr zum Glauben gekommen seid. War es Jesu buchstäblich wundervolles Eingreifen? Seid ihr erste Glaubensschritte gegangen, weil Jesus zu euch gesprochen hat? Oder waren es andere Menschen, durch die ihr Jesus kennengelernt habt?

(…)

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  • Autor / Autorin: Frauke Westhäuser
  • © Deutscher EC-Verband