Gott zuhören … – von Freund zu FreundGott zuhören … – von Freund zu Freund

Einheit: Gott zuhören … – von Freund zu Freund

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: (Jugend-)Gottesdienst, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Spruchkarten, Bilderbände, ausgedruckte Bibelverse

Glaube an Gott ist Freundschaft mit Gott. Freundschaft aber ist Reden und Hören. Gebet ist beides, Reden und Hören. Wie aber können wir im Gebet Gottes Reden zu uns hören?


Vorschau:

Einstieg

Reihum soll jede/r tief einatmen, dann ausatmen. Nach dem Ausatmen wird die Zeit bis zum nächsten Einatmen gestoppt. Alle werden merken, dass man es nicht lange ohne Einatmen aushält. Das Ausatmen hingegen kann man sehr viel länger hinauszögern.

Freundschaft: Reden und Hören

Wir starten mit einer kurzen Kleingruppenphase, in der sich jede Gruppe mit der Frage beschäftigt: Was macht eine gute Freundschaft aus? Im Anschluss daran werden die Stichworte der Gruppen im Plenum auf Zetteln gesammelt und schließlich nach Zusammengehörigkeit geordnet. Wir überlegen zusammen, bei welchen Stichworten Kommunikation unerlässlich ist. Es wird sich zeigen, dass ohne Reden und Hören viele wichtige Elemente einer Freundschaft (gemeinsame Interessen, Vertrauen, gemeinsame Unternehmungen, etc.) nicht funktionieren. Für eine Freundschaft braucht es das Reden, aber auch das Hören: Ich erzähle aus meinem Leben, frage nach und bitte um Hilfe. Völlig klar, dass ich dann auch höre. Was hat mir mein Freund/meine Freundin zu erzählen, wie beantwortet er/sie meine Frage und wie reagiert er/sie auf meine Bitte? Martin Buber hat recht, wenn er sagt, dass Freundschaft (oder nach Buber „Beziehung“) Gegenseitigkeit bedeutet, d. h. Freundschaft nur bestehen kann, wenn beide Seiten reden und hören, sei es im alltäglichen Gespräch, im Telefonat, per Mail, SMS, Chat oder Skype. Freundschaft ist wie das Atmen: Es braucht das Ausatmen (= Reden), aber vor allem auch das Einatmen (= Hören).

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  • Autor / Autorin: Torben Plitt
  • © Deutscher EC-Verband