#hallostuttgart – Willkommen im Viertele

Einheit | Kreativangebot
Einheit | Kreativangebot

#hallostuttgart – Willkommen im Viertele

Enthalten in:
Materialart: Kreativangebot
Zielgruppen: Junge Erwachsene, Mitarbeitende
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, Offenes Angebot
Verband: Praxisverlag buch+musik bm gGmbH
Redaktion: Jugendgottesdienstmaterial
Zeitbedarf: - Min.
Bibelstelle: Offenbarung 21,5 anzeigen
Bibelstelle
Offenbarung 21,5

5Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

Lutherbibel 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft

Anhänge:
Du bist nicht angemeldet. Bitte melde dich an um Inhalte zu speichern und herunterzuladen. Jetzt anmelden / registrieren

Zwischen Kneipentour und Stadtteilerkundung

Baustein

Dieser Beitrag beschreibt eine Projektidee, wie sie in Stuttgart in einzelnen Stadtteilen umgesetzt wurde. Sie kann auch an anderen Orten gelingen. Das Anliegen des Projektes ist, jungen Menschen, die z. B. neu zugezogen sind, das Ankommen zu erleichtern. Ein kleines Team organisiert die Touren durch den Stadtteil und sucht Menschen, die schon im Stadtteil wohnen und verwurzelt sind, damit diese ihre Geschichten, Empfehlungen und Erfahrungen mit anderen teilen.

Wie entsteht Neues in unserer Stadt? Was braucht es, damit junge Menschen in einem Viertel nicht nur wohnen, sondern wirklich ankommen und sich wohl- und willkommen fühlen?

Mit dem Projekt #hallostuttgart setzen wir genau da an: #hallostuttgart ist ein Netzwerk, welches Stadtspaziergänge organisiert, die Begegnung ermöglichen. Ein Spaziergang bietet die Gelegenheit, das jeweilige Viertel und andere Leute kennenzulernen. Die Spaziergänge schaffen Raum: für Geschichten, für Fragen, für echtes Interesse.

So geht’s praktisch

Wenn du einen Willkommensspaziergang starten willst, ist Folgendes wichtig:

  • eine Person, die im Viertel verwurzelt ist (z. B. durch Wohn- oder Arbeitsort)
  • ein kleines Team, das die Tour mit plant
  • 4–6 Begleitpersonen, die „ohne Funktion“ mitlaufen und Zeit für Gespräche haben
  • eine Route mit 3–4 Stationen
  • Werbung – analog (Flyer) und digital (Social Media)

Mögliche Stationen können sein:

  • ein Lieblingsplatz
  • ein Café oder eine Kneipe
  • ein soziales/diakonisches/kirchliches Projekt

An jeder Station hat es sich als hilfreich erwiesen, wenn eine Person (die z. B. dort mitarbeitet) in 5–10 Minuten von der Idee und Konzeption des Orts berichtet. So wird auch Einblick gegeben in das, was das Viertel prägt und bewegt.

Der Titel der Veranstaltung richtet sich nach dem Viertel/Stadtteil. Z. B. „#hallowest – Willkommen im Viertele“ oder „#halloheslach – Willkommen im Viertele“.

Die Spaziergänge enden nicht mit dem letzten Halt. Oft bleibt man danach noch zusammen und lässt den Abend gemeinsam ausklingen – im Café, bei einem Getränk, … (ggf. können die Teilnehmenden auch auf ein Getränk eingeladen werden).

Und manchmal wird daraus Neues: Es entsteht eine Idee für ein nächstes Treffen.

Noch zu beachten

Für diese Art von Veranstaltung können neue Methoden der Werbung erprobt werden wie z. B. Flyern gehen. Dabei werden Flyer an einem belebten Ort der Tour an junge Menschen verteilt. Aus Erfahrung lässt sich festhalten, dass sich dabei bereits interessante Gespräche entwickeln.

Diese Veranstaltungsform ist nicht von Anfang an als „kirchliche Veranstaltung“ zu erkennen. Daher sollte man transparent machen, wer Veranstalter ist und das „Why“ erklären.

@hallostuttgart auf Instagram

  • Autor / Autorin: Katharina Munderich und Matthias Weida
  • © Dieser Beitrag stammt aus dem Buch/E-Book "Alles neu" zur Jahreslosung 2026 - © 2025 Praxisverlag buch+musik bm gGmbH, Stuttgart - mehr Infos unter www.praxisverlag-bm.de/jugendgottesdienstmaterial
Wähle dein Team!

Wähle das Team, für das du jetzt Materialien suchst, oder auf dessen Materialien du zugreifen möchtest.

Du kannst jederzeit oben rechts über das Team-Menü ein anderes Team auswählen.

Wechsel zu deinem Konto