„Heilig, heilig, heilig ist der Herr“„Heilig, heilig, heilig ist der Herr“

Einheit: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr“

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.
Bibelstelle: Jesaja 6,1-13

Chris Nathan entwirft auf Basis der Bibelstelle eine Gruppenstunde zum Thema Heiligkeit und Berufung. Dabei arbeitet er u.a. heraus, dass Gottes Heiligkeit die Menschen heiligen kann – und nicht der Mensch sich selbst. Daraus folgt eine Berufung – nicht nur an „ausgewählte“ Gläubige, sondern jeder Christ ist zu seinem speziellen Auftrag berufen. Diesen zu hören, in Demut anzunehmen und zum Dienst bereit zu sein, können wir von Jesaja lernen.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Im 6. Kapitel des Jesajabuches schildert Jesaja seine Berufung als eine Vision. Mit dem Todesjahr des judäischen Königs Usija (oder auch Asarja) ist diese in die Mitte des 8. Jahrhunderts v. Chr. zu datieren. Eine Zeit also, indem es dem Südreich sehr gut ging, die Wirtschaft florierte, der Wohlstand zunahm und Frieden herrschte. Lediglich religiös hatte das Volk versagt und wich vom rechten Weg Gottes ab. Dies lässt Gott nicht kalt.

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2. Bedeutung für heute

Gottes Heiligkeit

Der Text schildert uns sehr eindrücklich die Heiligkeit Gottes. Keiner darf Gott sehen, denn seine Heiligkeit ist tödlich für jeden Sünder (2. Mose 33,20). Sogar die Seraphim als oberste Engel schützen sich vor ihm. Wegen Gottes Heiligkeit sollte man Ehrfurcht haben und sich ihm nicht nähern (z. B. 2. Mose 3,5 oder 10,10 ff.). „Heilig“ ist alles, was zu Gott gehört. In erster Linie bekamen Priester das Prädikat „heilig“ (vgl. 3. Mose 21,6). Aber auch das Volk Israel soll, weil es zu Gott gehört, heilig sein (3. Mose 20,26). Dafür gibt es im Judentum etliche Heiligkeitsgesetze (3. Mose 17–26).

(…)

3. Methodik für die Gruppe

Einstieg

Es ergibt Sinn, sich vorher zu überlegen, worauf der Schwerpunkt der Bibelarbeit liegen soll: auf dem Thema der Heiligkeit oder auf dem Thema der Berufung. Beide schließen einander keinesfalls aus, aber sie sind doch zu verschieden, um gemeinsam als Einstieg zu dienen.

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  • Autor / Autorin: Chris Nathan
  • © Deutscher EC-Verband