Hoffnung für eine abgedrehte GenerationHoffnung für eine abgedrehte Generation

Einheit: Hoffnung für eine abgedrehte Generation

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-120 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: Box mit Süßigkeiten (einzeln verpackt), You-Tube-Video (siehe Text)
Bibelstelle: Apostelgeschichte 2,37-2,41
Apostelgeschichte 2,37-2,41

Die erste Gemeinde

37Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? 38Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 39Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. 40Noch mit vielen andern Worten bezeugte er das und ermahnte sie und sprach: Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! 41Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Zurück zu den Grundfesten von Gemeinde, darum dreht sich diese Bibelarbeit. Dabei spielt die Buße eine große Rolle und die Frage, wie sie in der heutigen Gesellschaft ankommt.


Vorschau:

1. Erklärung zum Text

Tausende von Juden aus der ganzen Welt waren gekommen (etwa 60.000 Pilger), um in Jerusalem das Pfingstfest (ein altjüdisches Erntefest nach 2. Mose 34,22) zu feiern (Apg 2,1). In dieser Zeit gießt Gott seinen Leben spendenden und lebensverändernden Geist auf die Jünger von Jesus aus. Erfüllt von diesem Heiligen Geist, predigt Petrus vor der Menge über Jesus, der gestorben und wieder auferstanden ist.

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2. Bedeutung für heute

Damals in Jerusalem passiert was! Da ist viel Dynamik drin in der Geschichte von der ersten Gemeinde. Das erinnert mich an Hillsong-Konzerte und christliche Kongresse, wo fröhliche Menschen zusammen sind, es eine tolle Performance und eine coole Message gibt. Ich denke aber gleich auch wieder an die Normalität, die Gemeinde-Realität: wenn ich wieder zu Hause bin, im normalen Umfeld, in der stinknormalen Gemeinde, im kleinen Jugendkreis, wo dann wenig bis gar nichts von der Begeisterung übrig bleibt.

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3. Methodik für die Gruppe

3.1 Aktion

Besorgt euch ein paar einzeln verpackte Süßigkeiten. Dann geht zu zweit raus und verteilt die Sachen an Passanten (einfach freundlich sagen: „Guten Tag, wir kommen von der Jugendgruppe xy und verschenken Süßigkeiten. Bitte schön!“)

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  • Autor / Autorin: Thomas Koschinski
  • © Deutscher EC-Verband