Im Kleinen beginnt esIm Kleinen beginnt es

Einheit: Im Kleinen beginnt es

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: Zettel, Stift(e)
Bibelstelle: Lukas 13,18-21

Ruben Vorberg erklärt zunächst den Text und dessen Hintergründe. Er legt einen Schwerpunkt auf das Reich Gottes, dessen Bedeutung und Anfragen der Gesellschaft daran. Im Methodenteil geht es um die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit des Reiches Gottes und die Konsequenzen für unseren Alltag.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Jesus verwendet in seinen Predigten sehr oft Bilder aus dem Alltag der Menschen. Er erzählt viele Gleichnisse, in denen er seine Botschaft mit einem Bild aus der Alltagswelt der Hörer vergleicht.

Vers 18,20: Jesus kündigt seinen Zuhörer ein Gleichnis an, indem es um einen Vergleich mit dem Reich Gottes geht.

2. Bedeutung für heute

Das Reich Gottes steht für den Ort, wo zum einen Gott gegenwärtig und zum anderen sein Herrschaftsbereich ist. Schon damals haben sich die Menschen gefragt, wann dieses Reich anbrechen und Gott kommen und seine Herrschaft aufrichten wird. Jesus gibt dazu eine ganz klare Antwort. „Siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lk 17,21b)

Das Reich Gottes ist schon gegenwärtig und in Jesu Wirken wird es sichtbar. Bevor Jesus dieses Gleichnis erzählt, heilt er eine Frau von einem bösen Geist und gibt so ein klares Zeugnis von Gottes Macht hier auf Erden. (Lk 13,10-17)

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

Zum Start in die Bibelarbeit ist es das Ziel, den Jugendlichen einen Blick dafür zu geben, dass ihr Leben weit mehr umfasst, als das menschliche Auge wahrnimmt.

Dazu könnte man zum Beispiel eine Zwiebel nehmen und sie langsam schälen. Bei jeder neuen Schale wird dann eine neue Frage gestellt. Beginne mit etwas ganz Offensichtlichem wie zum Beispiel: „Welcher Gegenstand in diesem Raum hat die Farbe Rot?“ Die folgenden Fragen sollten sich immer mehr unserer optischen Beurteilung entziehen, beispielsweise: „Was hast du gestern Mittag gegessen?“ Was würde zum Vorschein kommen, wenn du einen Wandheizkörper aufbohren würdest? (Wasser) Was gebrauchst du täglich und siehst es doch nicht? (Sauerstoff, Strom, Funkwellen) Was ist dafür verantwortlich, dass unser ganzer Körper mit Sauerstoff versorgt wird? (rote Blutkörperchen) Welches Gefühl hast du, wenn du einen großen Erfolg feierst? (Stolz, Freude, Erleichterung)

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  • Autor / Autorin: Ruben Vorberg
  • © Deutscher EC-Verband