Wir sind alle (Zeit-) Millionäre!Wir sind alle (Zeit-) Millionäre!

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Einheit: Wir sind alle (Zeit-) Millionäre!

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in WĂĽrttemberg
Zeitbedarf: 60-120 Min. (Vorbereitung: 30-60 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: der SteigbĂĽgel
Benötigte Materialien: Streichhölzer (Am besten extra lang), Klebeband (Oder Kreide (zum Markieren)), Kleine Gegenstände (Zum Verteilen im Raum, z.B. Haselnüsse), Wecker, Sanduhr(en) (Verschiedene, Laufzeit 3-7 Minuten), Zettel, Stift(e)

Spiel- und Gesprächsideen zum Thema Zeit inklusive einer fertigen Andacht. Es geht um Zeiträuber und Zeitgeschenke, Mozarts Gedanken zum Ende des Lebens und die Frage, wie ich mit dem Sonntag umgehe.


Vorschau:

Impulse und spielerische Ideen zu einem bewussteren Umgang mit unserer Zeit

Jeder von uns hat dieses Jahr 31.536.000 Sekunden Zeit zur Verfügung. Wir sind (Zeit-)Millionäre!
Allerdings überrascht beim Nachzählen, dass nur ganz wenige mehr als 5.000 Sonntage erleben. Unsere 
Lebenszeit auf dieser Erde ist endlich, begrenzt und deswegen wertvoll. Im Mittelpunkt steht der bekannte Vers aus dem 90. Psalm:
„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Ps. 90, 12) Klug werden, klüger werden, wer will das nicht?
Wie oft sagen wir: „Wenn ich das schon früher gewusst hätte!“ Ausgehend von Gedanken zu dem Bibelvers enthält der Artikel einige zum Thema passende Spielideen. Das im Spiel Erlebte kann dann anschließend im Gespräch in der großen Runde oder in Kleingruppen vertieft werden.

Gedanken zu Psalm 90

Im 90. Psalm wird ein Spannungsbogen aufgebaut zwischen der Unendlichkeit Gottes und der Vergänglichkeit des Menschen. Er wird Mose, dem Mann Gottes, zugeschrieben und ist deswegen wohl der älteste aller Psalmen.

Dabei wird die Ewigkeit Gottes vom Psalmbeter genauso anschaulich beschrieben:

„Ehe denn die Berge wurden und die Welt geschaffen wurde, bist du, Gott …“ (V. 2), „Denn tausend Jahre sind vor dir … wie eine Nachtwache“ (V. 5), wie die Vergänglichkeit des Menschen: „… wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst und des Abends welkt und verdorrt“ (V. 5), „denn (unser Leben) fähret schnell dahin, als flögen wir davon“ (V. 10).

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  • Autor / Autorin: Andreas Lämmle, Notar, Altensteig
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in WĂĽrttemberg