In Jesu Namen / Wer betet hier eigentlich?In Jesu Namen / Wer betet hier eigentlich?

Einheit: In Jesu Namen / Wer betet hier eigentlich?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60 Min. (Vorbereitung: 30-45 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: 2 Augenbinde(n), 2 Jogurth, 2 Teelöffel,
Bibelstelle: Römer 8,15
Römer 8,15

15Ihr habt ja nicht einen Geist empfangen,

der euch zu Sklaven macht.

Dann mĂĽsstet ihr doch wieder Angst haben.

Ihr habt vielmehr einen Geist empfangen,

der euch zu Kindern Gottes macht.

Weil wir diesen Geist haben, können wir rufen:

»Abba! Vater!«

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

Immer wieder können wir in der Bibel lesen, dass Jesus für Menschen eintritt. Dass er sie verteidigt und beschützt vor den Anschuldigungen anderer, dass er für sie kämpft, bis hin zum Äußersten. Und auch heute noch agiert er als unser Fürsprecher und tritt höchstpersönlich für unsere Anliegen ein.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Beten bedeutet „reden mit Gott“ ohne jede Form, ohne jeden Zwang, ohne jede Vorgabe. Einfach reden, sich unterhalten – wie mit einem guten Freund, der mal wieder zu Besuch ist.

Folgendes Zitat von Mahatma Gandhi drückt das sehr schön aus:

„Ein Gebet ist keine Bitte. Es ist eine Sehnsucht der Seele. Im Gebet ist es besser ein Herz zu haben ohne Worte, als Worte ohne Herz.“

Habt ihr schon mal mit einem kleinen Kind gemeinsam gebetet? Kinder beten mit einer solchen Selbstverständlichkeit. Da können wir uns einiges von abgucken. Wir lernen irgendwann, dass Gebet eine bestimmte Form haben sollte, dass man beim Beten in einer bestimmten Weise redet, sitzt, sich verhält (Augen zu, Hände gefaltet).

Gehen wir zurück zum Gespräch mit Gott und schauen wir, was Jesus uns dazu zeigt und wie er uns dabei unterstützt.

2. Zielgedanke

Jesus steht vor Gott fĂĽr unsere Anliegen ein.

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  • Autor / Autorin: Judith KĂĽnkler
  • © Deutscher EC-Verband