Ja zu GottJa zu Gott

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Einheit: Ja zu Gott

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 40-50 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Stein(e) (zum bemalen), Farben, Bänder (unterschiedliche Sorten)
Bibelstelle: Josua 24,1-28
Josua 24,1-24,28

24

Landtag und Bundesschluss zu Sichem

1Josua versammelte alle Stämme Israels nach Sichem und berief die Ältesten von Israel, seine Obersten, Richter und Amtleute. Und als sie vor Gott getreten waren, 2sprach Josua zum ganzen Volk: So spricht der Herr, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseits des Stroms, Terach, Abrahams und Nahors Vater, und dienten andern Göttern. 3Da nahm ich euren Vater Abraham von jenseits des Stroms und ließ ihn umherziehen im ganzen Land Kanaan und mehrte sein Geschlecht und gab ihm Isaak. 4Und Isaak gab ich Jakob und Esau und gab Esau das Gebirge Seïr zum Besitz. Jakob aber und seine Söhne zogen hinab nach Ägypten. 5Da sandte ich Mose und Aaron und plagte Ägypten, wie ich unter ihnen getan habe. Und danach habe ich euch herausgeführt. 6Und ich führte eure Väter aus Ägypten. Und als ihr ans Meer kamt und die Ägypter euren Vätern nachjagten mit Wagen und Gespannen ans Schilfmeer, 7da schrien sie zum Herrn. Der setzte eine Finsternis zwischen euch und die Ägypter und ließ das Meer über sie kommen, und es bedeckte sie. Eure Augen haben gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe. Und ihr habt gewohnt in der Wüste eine lange Zeit. 8Und ich habe euch gebracht in das Land der Amoriter, die jenseits des Jordans wohnten. Und als sie gegen euch kämpften, gab ich sie in eure Hände, sodass ihr ihr Land in Besitz nahmt, und vertilgte sie vor euch her. 9Da machte sich auf Balak, der Sohn Zippors, der König der Moabiter, und kämpfte mit Israel und sandte hin und ließ rufen Bileam, den Sohn Beors, dass er euch verfluche. 10Aber ich wollte nicht auf Bileam hören, sondern er musste euch segnen, und ich errettete euch aus seiner Hand. 11Und als ihr über den Jordan gingt und nach Jericho kamt, kämpften gegen euch die Bürger von Jericho, die Amoriter, Perisiter, Kanaaniter, Hetiter, Girgaschiter, Hiwiter und Jebusiter; aber ich gab sie in eure Hand. 12Und ich sandte die Hornissen vor euch her; die vertrieben sie vor euch, die beiden Könige der Amoriter, und nicht dein Schwert noch dein Bogen. 13Und ich habe euch ein Land gegeben, um das du dich nicht gemüht hast, und Städte, die ihr nicht gebaut habt, um darin zu wohnen, und ihr esst von Weinbergen und Ölbäumen, die ihr nicht gepflanzt habt.

14So fürchtet nun den Herrn und dient ihm treulich und rechtschaffen und lasst fahren die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms und in Ägypten, und dient dem Herrn. 15Gefällt es euch aber nicht, dem Herrn zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.

16Da antwortete das Volk und sprach: Das sei ferne von uns, dass wir den Herrn verlassen und andern Göttern dienen! 17Denn der Herr, unser Gott, hat uns und unsere Väter aus Ägyptenland geführt, aus der Knechtschaft, und hat vor unsern Augen diese großen Zeichen getan und uns behütet auf dem ganzen Wege, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch die wir gezogen sind, 18und hat ausgestoßen vor uns her alle Völker und die Amoriter, die im Lande wohnten. Darum wollen wir auch dem Herrn dienen; denn er ist unser Gott.

19Josua sprach zum Volk: Ihr könnt dem Herrn nicht dienen; denn er ist ein heiliger Gott, ein eifernder Gott, der eure Übertretung und eure Sünden nicht vergeben wird. 20Wenn ihr den Herrn verlasst und fremden Göttern dient, so wird er sich abwenden und euch plagen und euch umbringen, nachdem er euch Gutes getan hat. 21Das Volk aber sprach zu Josua: Nein, sondern wir wollen dem Herrn dienen.

22Da sprach Josua zum Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch den Herrn erwählt habt, um ihm zu dienen. Und sie sprachen: Ja! – 23So tut nun von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und neigt euer Herz zu dem Herrn, dem Gott Israels. 24Und das Volk sprach zu Josua: Wir wollen dem Herrn, unserm Gott, dienen und seiner Stimme gehorchen.

25So schloss Josua an diesem Tag einen Bund für das Volk und legte ihm Gesetze und Rechte vor in Sichem. 26Und Josua schrieb dies alles in das Buch des Gesetzes Gottes und nahm einen großen Stein und richtete ihn dort auf unter einer Eiche, die bei dem Heiligtum des Herrn war. 27Und Josua sprach zum ganzen Volk: Siehe, dieser Stein soll Zeuge sein unter uns, denn er hat gehört alle Worte des Herrn, die er mit uns geredet hat, und soll ein Zeuge unter euch sein, dass ihr euren Gott nicht verleugnet. 28So entließ Josua das Volk, einen jeden in sein Erbteil.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In einer Mitmachgeschichte erleben die Kinder die biblische Geschichte. Dabei erfahren sie, dass Gott sie liebt und sie deshalb Ja zu ihm sagen können.


Vorschau:

Im Knackpunkt soll die Geschichte lebendig erzählt werden. Damit die Kinder die Geschichte richtig nachvollziehen und miterleben können, wird sie gemeinsam als Mitmachgeschichte nachgespielt. Das heißt, dass dabei jeder eine Rolle hat und in dieser die Geschichte erlebt.
Ein Mitarbeiter ist Josua, und als dieser verkleidet stellt er sich in eine Ecke des Raumes und ruft sein Volk zusammen.
Die Jungscharler sind sein Volk. Alle stellen oder setzen sich jetzt in die Ecke des Raumes und schauen auf Josua. Dieser bittet sein Volk um Ruhe und erzählt ihnen die Geschichte Gottes mit seinen Vorfahren und dem Volk Israel.

„Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie Abraham für Gott sein Land verlassen hat und dass Gott sein Geschlecht vermehrte und ihm Isaak gab und dem gab er Jakob und Esau? Und wisst ihr noch, wie sie als Sklaven in Ägypten lebten und wie Gott das Volk aus Ägypten holte und uns in dieses Land gebracht hat? Bei den ganzen Kämpfen gegen die Bürger von Jericho, Amoriter, die Perisiter, Kanaaniter, Hetiter, Girgaschiter, Hiwiter und Jebusiter hat Gott uns geholfen und uns gerettet. Jetzt sind wir hier, in dem Land, das Gott uns geschenkt hat. Wir mussten hier nichts bauen und anpflanzen, alles ist schon da. Darum sage ich euch, fürchtet diesen Herrn, der uns so viel Gutes getan hat. Dient ihm und nicht den Göttern, die eure Väter angebetet haben. Es sind falsche Götter. Nur der Gott, der uns gerettet hat, ist der wahre Gott. Also, wenn euch gefällt, was er getan hat, dann dient ihm, so wie ich es tue. Auch ich und mein Haus, also meine ganze Familie und alle, die zu mir gehören und bei mir wohnen, wollen diesem treuen Gott dienen. Und jetzt entscheidet euch! Welchem Gott wollt ihr dienen?“

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  • Autor / Autorin: Sandra van Westen
  • © Deutscher EC-Verband

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