Jesus – das LichtJesus – das Licht

Einheit: Jesus – das Licht

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.
Benötigtes Material: 2 Plakat(e) (auf einem steht "Licht", auf dem anderen "Finsternis")
Bibelstelle: Johannes 8,12-20

Bibelarbeit zu Joh 8,12-20: Larissa Zagel erklärt zunächst den Text. Anschließend geht sie detailliert auf den Licht-Begriff ein. Ein Methodenteil zum Thema beschließt die Bibelarbeit.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Jesus und seine Jünger kommen zur Zeit des Laubhüttenfestes nach Jerusalem. Sieben Tage lang feiern die Juden Erntedank. Es wird getanzt, gesungen und gelacht. Während des ganzen Festes lehrt Jesus immer wieder im Tempel und es kommt zum Konflikt zwischen ihm und den Pharisäern, den Schriftgelehrten der Juden. Die ganze Zeit der Festtage über brennen vier große, goldene Leuchter im Vorhof des Tempels. Sie sind so groß, dass sie sogar die Umfassungsmauern des Tempels überragen und damit ihr Licht über ganz Jerusalem ausbreiten und die Stadt erhellen.

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2. Bedeutung für den heutigen Hörer

Ganz zentral in unserem Text ist die Selbstaussage Jesu: „Ich bin das Licht der Welt“.

An vielen anderen Stellen im Neuen Testament lesen wir auch vom Licht. Es ist ein wichtiger Vergleich, der uns viele Dinge deutlichen machen will. Jesus sagt hier nicht, dass er irgendein Licht ist, sondern dass er allein das eine, wahre Licht sei. Er möchte uns den Weg leuchten, unserem Leben einen Sinn geben und uns verändern. Aber heißt das auch, dass wenn wir die Aufforderung Jesu befolgen, ihm nachfolgen und an ihn glauben, es in unserem Leben immer hell sein wird und alles gut läuft? Er gibt schließlich die Verheißung „der wird nicht in der Finsternis wandeln“. Nein, leider nicht. Auch Menschen, die Jesus nachfolgen, erleben Dunkelheit, Sorge und Trauer. Aber es bedeutet, dass Jesus selbst mit uns geht und Lichtblick ist, uns einen neuen Sinn und Vergebung schenkt.

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3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg – Sich in Dunkelheit zurechtfinden

In einem Raum werden einige Hindernisse aufgestellt, zum Beispiel ein Stuhl oder ein umgekippter Tisch. Ein Freiwilliger lässt sich die Augen verbinden und versucht ohne fremde Hilfe von der einen Seite des Raumes zur anderen zu gelangen. Er wird dabei wahrscheinlich feststellen, dass es nicht so einfach ist im Dunkeln den Weg zu finden, ohne Umwege zu gehen oder sich nicht zu stoßen. Nun sollen die anderen Gruppenteilnehmer dem Blinden Anweisungen geben. Zwischen all den Stimmen könnte es schwierig für ihn werden, die zu finden, die ihm die Hilfe gibt, die er braucht. Ganz zum Schluss wird die Augenbinde abgenommen. Mit Licht ist es einfach, den Weg zu finden, auch wenn manchmal Hindernisse im Weg stehen.

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  • Autor / Autorin: Larissa Zagel
  • © Deutscher EC-Verband