Jesus, König der Juden?Jesus, König der Juden?

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Einheit: Jesus, König der Juden?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 50-90 Min. (Vorbereitung: 20-50 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Kleber, Farbe, Material zum Verzieren, Stift(e), Schere(n), Klopapierrolle (je TN), bunte Perlen, Heißkleber, Pinsel, Material zum Verzieren, Blechdosen, Blechschere, Bibel, großes Plakat, Edding, Bilder für den Merkvers, Laptop und Beamer, viele kleine, leichte Gegenstände, Ball, Papier, Stühle, Zettel "Wahr", Zettel "Falsch", Textmarker (klein und groß)
Bibelstelle: Johannes 18,28-18,40
Johannes 18,28-18,40

Jesus wird von Pilatus verhört

Matthäus 27,1-2; 27,11-14; Markus 15,1-5; Lukas 23,1-5

28Die Vertreter der jüdischen Behörden brachten Jesus

von Kaiphas zum Sitz des römischen Statthalters,

dem sogenannten Prätorium.

Es war früh am Morgen.

Sie selbst gingen nicht ins Prätorium hinein,

um nicht gegen die Reinheitsvorschriften zu verstoßen.

Sie wollten ja bald darauf am Passamahl teilnehmen.

29Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte:

»Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Mann?«

30Sie gaben ihm zur Antwort:

»Wenn er kein Verbrecher wäre,

hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert!«

31Pilatus entgegnete ihnen: »Nehmt ihr ihn doch

und verurteilt ihn nach eurem eigenen Gesetz

Da sagten die Vertreter der jüdischen Behörden:

»Wir dürfen aber niemanden hinrichten!«

32So ging das Wort in Erfüllung,

mit dem Jesus vorausgesagt hatte,

welchen Tod er sterben musste.

33Pilatus ging wieder in das Prätorium hinein.

Er ließ Jesus rufen und fragte ihn:

»Bist du der König der Juden

34Jesus antwortete: »Fragst du das von dir aus

oder haben andere dir das über mich gesagt?«

35Pilatus erwiderte: »Bin ich etwa ein Jude?

Dein Volk und die führenden Priester

haben dich zu mir gebracht. Was hast du getan?«

36Jesus antwortete:

»Das Reich, dessen König ich bin,

stammt nicht von dieser Welt.

Wenn mein Reich von dieser Welt wäre,

hätten meine Leute für mich gekämpft.

Dann wäre ich jetzt nicht

in den Händen der jüdischen Behörden.

Aber mein Reich stammt eben nicht von dieser Welt.«

37Pilatus fragte weiter: »Also bist du doch ein König?«

Jesus antwortete: »Du sagst es: Ich bin ein König!

Das ist der Grund, warum ich geboren wurde

und in die Welt gekommen bin:

Ich soll als Zeuge für die Wahrheit eintreten.

Jeder, der selbst von der Wahrheit ergriffen ist,

hört auf das, was ich sage.«

38Da fragte Pilatus ihn:

»Wahrheit – was ist das?«

Jesus wird zum Tod verurteilt

Matthäus 27,15-31; Markus 15,6-20; Lukas 23,13-25

Nach diesen Worten ging Pilatus wieder

zu den Vertretern der jüdischen Behörde hinaus.

Er sagte: »Ich halte ihn für unschuldig.

39Es ist aber üblich, dass ich euch zum Passafest

einen Gefangenen freigebe.

Wollt ihr,

dass ich euch den König der Juden freilasse?«

40Da schrien sie: »Nein, nicht den, sondern Barabbas!«

Barabbas war aber ein Verbrecher.

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

Heute wollen wir hören, wie sich Jesus selbst beschreibt. In dem Moment, wo er ausgelacht, geschlagen und festgebunden im Verhör steht, bezeugt er, ein König zu sein und um der Wahrheit Willen hier auf der Welt zu sein.
Was ist Wahrheit? Was hat das alles mit einer anderen Welt zu tun? Und wer ist der König in deinem Leben?


Vorschau:

Der Text für mich

Pilatus fragt Jesus: Bist du der König der Juden? Was für eine faszinierende und verwirrende Antwort Jesus darauf gibt. Er ist ein König, aber was für ein König?

Jesus ist der König des Himmels und der König jedes Menschen, der die Wahrheit glauben will.

Dazu ist Jesus auf die Welt gekommen, um jedem die Möglichkeit zu geben, die Wahrheit (die einzige Wahrheit) zu erkennen.

Pilatus‘ Frage ist genial: „Wahrheit – was ist das?“

In dem Moment wusste Pilatus nicht, dass die Wahrheit vor ihm steht. Jesus. Wir haben die Bibel und somit auch vieles, was Jesus weitergegeben hat. Da sagt er auch einmal „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ Johannes 14, 6. Wenn wir Jesus kennenlernen, verstehen wir auch mehr und mehr, was wahr ist. Manchmal heißt das ganz praktische Veränderung in meinem Leben, die vielleicht auch mal schmerzhaft ist.

Darf Jesus in allen Bereichen Wahrheit reinsprechen – oder soll er doch lieber aus manchen Situationen „verschwinden“, nicht so viel Aufruhr machen?

Der Text für dich

Starter

Wie Pilatus lernen die Kids Jesus gerade erst kennen. Sie haben vielleicht schon vieles von ihm gehört, können das alles aber noch nicht wirklich einschätzen, oder was er mit ihrem Leben zu tun hat.

Die Kinder kennen es wahrscheinlich alle selbst, dass sie manchmal allein vor anderen dastehen. Die anderen lachen sie aus, erzählen „Lügen“ über sie oder lachen über „Wahrheiten“ aus dem Leben der Kinder, die diese dann als negativ wahrnehmen.

Genauso bei Jesus. Er steht allein da, gefühlt hält niemand zu ihm. Und doch ist er mutig und weiß, dass er nicht allein ist. Denn er hat ja ein Königreich in einer „anderen Welt“. So sind wir und die Kinder auch nie allein und dürfen in Momenten, in denen wir ausgelacht werden / nicht dazugehören, wissen, dass Jesus da ist.

Checker

Die Kinder haben schon oft von der Kreuzigung Jesu gehört. Wie er verhört, ausgepeitscht, geschlagen, verurteilt und hingerichtet wurde. Die Kinder können herausgefordert werden, sich zu überlegen, wie die Situation aus der Sicht der Juden war, die Jesus eigentlich gut fanden. Ein paar von ihnen standen vielleicht auch in der Menge vor dem Palast. Was haben sie wohl gesagt oder nicht gesagt? Sie wussten, dass Jesus nichts Schlimmes tat und nur das Beste wollte. Dass das, was er sagte oder tat, wahr und richtig war. Und jetzt sollte ihr bester Freund, ihr Begleiter, Helfer, sterben und sie konnten nichts dagegen tun. Das fühlt sich nicht so gut an. Wie geht es den Kids, wenn sie zu Jesus stehen wollen vor anderen? Wie geht es ihnen, wenn sie für andere einstehen wollen und es nicht können? Trotzdem sie ermutigen, es weiter zu tun – was wir auf jeden Fall tun können, ist, füreinander beten.

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  • Autor / Autorin: Janine Betz
  • Autor / Autorin:
  • © http://suchsel.bastelmaschine.de/pdf/suchsel_16012143525.pdf
  • © https://youthgroupgames.com.au/games/countries/
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