Kennen – und doch nicht Erkennen…Kennen – und doch nicht Erkennen…

Einheit: Kennen – und doch nicht Erkennen…

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: Gegenstände zum Erfühlen, Dinge zum Erriechen
Bibelstelle: Johannes 8,21-29
Johannes 8,21-8,29

Jesu Weg zur Erhöhung

21Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Ich gehe hinweg, und ihr werdet mich suchen und in eurer Sünde sterben. Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen. 22Da sprachen die Juden: Will er sich denn selbst töten, dass er sagt: Wohin ich gehe, da könnt ihr nicht hinkommen? 23Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. 24So habe ich euch gesagt, dass ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden.

25Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Und Jesus sprach zu ihnen: Was soll ich euch zuerst sagen? 26Ich habe viel über euch zu reden und zu richten. Aber der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich zu der Welt. 27Sie erkannten aber nicht, dass er zu ihnen vom Vater sprach. 28Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und nichts von mir aus tue, sondern, wie mich der Vater gelehrt hat, so rede ich. 29Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Er lässt mich nicht allein; denn ich tue allezeit, was ihm gefällt.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Bibelarbeit zu Joh 8,21-29: Sarah Gladosch und Patrick Oeser beleuchten zunächst den Text aus verschiedenen Perspektiven und erklären Schlüsselworte. Anschließend geht es darum, wie man Jesus erkennen kann. Ein Methodenteil zum Thema Erkennen vertieft den Bibeltext.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

1.1 Begriffserklärung

Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahmen. Sie setzten sich mit leidenschaftlichem Eifer für das genaue Einhalten aller Gesetze ein. Sie waren davon überzeugt so dazu beitragen zu können, dass Gott ihnen den versprochenen Retter, den Messias, schickt.

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2. Bedeutung für den heutigen Hörer

2.1 Zu Jesus kommen. Aber wie?

„Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, werdet ihr erkennen, dass ich es bin und nichts von mir selber tue, sondern, wie mich der Vater gelehrt hat, so rede ich.“ (Vers 28)

Jesus verweist hier auf seinen Vater, den sie erst erkennen könnten, wenn sie Jesus ans Kreuz geschlagen hätten. Jesus sieht sich also auch hier selbst als Weg, als Brücke zum Vater. In Johannes  14,6 sagt Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“

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3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

Entweder:

Verschiedene Gewürze oder Düfte in Filmdosen geben. Die Teilnehmer dürfen der Reihe nach schnuppern (oder evtl. auch probieren) und sollen dann raten, um welches Gewürz bzw. um welchen Duft es sich handelt.

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  • Autor / Autorin: Sarah Gladosch
  • Autor / Autorin: Patrick Oeser
  • © Deutscher EC-Verband