Krippenspiel: Das Haus ist voll!Krippenspiel: Das Haus ist voll!

Downloads zu diesem Element:

  • Lektion-13_Krippenspiel_Mehner.docx

Einheit: Krippenspiel: Das Haus ist voll!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 20-30 Min. (Vorbereitung: 240-360 Min.)
Materialart: Theater/ Anspiel
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: (Jugend-)Gottesdienst
Redaktion: JUMAT
Ben√∂tigte Materialien: Stall, 2 Vespert√ľten, Decke(n) (alt), Teetasse, Haus / T√ľr, Schaukelstuhl, Tisch, St√ľhle, Verkleidung
Bibelstelle: Lukas 2,1-2,21
Lukas 2,1-2,21

2

Jesus wird geboren

1Zu derselben Zeit befahl Kaiser Augustus,

im ganzen Römischen Reich

eine Volksz√§hlung durchzuf√ľhren.

2Es war die erste Volkszählung. Sie fand statt,

als Quirinius römischer Statthalter in Syrien war.

3Da machten sich alle auf,

um sich in die Steuerlisten eintragen zu lassen ‚Äď

jeder in seine Heimatstadt.

4Auch Josef ging von der Stadt Nazaret in Galiläa

nach Judäa.

Sein Ziel war die Stadt Betlehem, aus der David kam.

Denn er stammte von David ab.

5In Betlehem wollte er sich eintragen lassen

zusammen mit Maria, seiner Verlobten.

Maria war schwanger.

6Während sie dort waren, kam die Zeit der Geburt.

7Maria brachte ihren ersten Sohn zur Welt.

Sie wickelte ihn in Windeln

und legte ihn in eine Futterkrippe.

Denn sie hatten in der Herberge keinen Platz gefunden.

Die Engel verk√ľnden die Geburt von Jesus

8In der Gegend von Betlehem waren Hirten

draußen auf den Feldern.

Sie hielten in der Nacht Wache bei ihrer Herde.

9Auf einmal trat ein Engel des Herrn zu ihnen,

und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie.

Die Hirten erschraken und große Furcht erfasste sie.

10Der Engel sagte zu ihnen: ¬ĽF√ľrchtet euch nicht!

Hört doch: Ich bringe euch eine gute Nachricht,

die dem ganzen Volk große Freude bereiten wird.

11Denn heute ist in der Stadt Davids

f√ľr euch der Retter geboren worden:

Er ist Christus, der Herr.

12Und dies ist das Zeichen, an dem ihr das alles erkennt:

Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden.

Es ist in Windeln gewickelt

und liegt in einer Futterkrippe.¬ę

13Plötzlich war der Engel umgeben

vom ganzen himmlischen Heer der Engel.

Die lobten Gott und riefen:

14¬ĽGottes Herrlichkeit erf√ľllt die Himmelsh√∂he!

Sein Frieden kommt auf die Erde

zu den Menschen, denen er sich in Liebe zuwendet!¬ę

Die Hirten kommen zu Jesus

15Die Engel verließen die Hirten

und kehrten in den Himmel zur√ľck.

Da sagten die Hirten zueinander:

¬ĽKommt, wir gehen nach Betlehem!

Wir wollen sehen, was da geschehen ist

und was der Herr uns mitgeteilt hat!¬ę

16Die Hirten liefen hin, so schnell sie konnten.

Sie fanden Maria und Josef und das neugeborene Kind,

das in der Futterkrippe lag.

17Als sie das sahen, erzählten sie,

was ihnen der Engel √ľber dieses Kind gesagt hatte.

18Alle, die es h√∂rten, staunten √ľber das,

was ihnen die Hirten berichteten.

19Aber Maria merkte sich alle ihre Worte

und bewegte sie in ihrem Herzen.

20Die Hirten kehrten wieder zur√ľck.

Sie priesen und lobten Gott f√ľr das,

was sie gehört und gesehen hatten.

Es war alles genau so, wie es ihnen der Engel gesagt hatte.

Jesus wird in den Tempel gebracht

21Nach acht Tagen war es Zeit, das Kind zu beschneiden.

Es bekam den Namen ¬ĽJesus¬ę.

So hatte es der Engel bestimmt,

noch bevor Jesus im Mutterleib empfangen wurde.

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

In diesem Krippenspiel steht das Haus von Rebekka im Mittelpunkt. Es kommen immer mehr Verwandte, die Essen und ein Bett f√ľr die Nacht brauchen. Rebekkas Sohn Samuel hilfte seiner Mutter, so gut er kann, klaut sogar zwei r√∂mischen Soldaten die Vespert√ľte, weil der Markt ausverkauft ist. Humorvolle und tiefgr√ľndige Weihnachtsgeschichte.


Vorschau:

Simon, Johanna und ihre Kinder ziehen zu Rebekkas Haus und klopfen an die T√ľr. Dort sitzen zahlreiche G√§ste am Tisch, Onkel Hesekiel in einem Schaukelstuhl daneben. Rebekka rennt hin und her, um alle zu bedienen.

Rebekka:             Samuel, machst du bitte mal auf? Ich hab hier grade zu tun!

Samuel (geht maulend zu T√ľr, √∂ffnet, ohne die Neuank√∂mmlinge anzuschauen und verzieht sich wieder):¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Mama! Da sind schon wieder welche!

Rebekka (rennt ersch√∂pft an die T√ľr):¬†¬†¬†¬† Oh, Simon, Johanna, sch√∂n dass ihr da seid! Ihr kommt auch wegen dieser Volksz√§hlung, nicht wahr! Aber so ganz gem√ľtlich ist es bei uns grade nicht, das Haus ist schon ziemlich voll!

Simon:¬† Rebekka, mach dir bitte keine Umst√§nde! Wenn du ein Bett f√ľr uns hast und vorher vielleicht noch ein Abendessen, sind wir schon zufrieden!

Rebekka:             Hmmm, Bett … Essen … das ist so eine Sache …. Aber kommt erst mal rein!

Die Familie tritt ein.

Onkel Hesekiel: Rebekka! Wo bleibst du denn! Es ist zehn nach sechs, wo bleibt denn mein Kamillentee! Einen alten Mann so warten zu lassen!

Rebekka (fl√ľsternd zu Samuel): Samuel, du musst mir jetzt helfen! Du bist doch schon ein gro√üer Junge! Kannst du bitte heute Nacht im Heu schlafen, dass wir Simon und seiner Familie dein Zimmer √ľberlassen k√∂nnen? Bitte! Ich wei√ü ehrlich nicht, wo ich die sonst noch unterbringen k√∂nnte. Und lauf zu Josepha r√ľber und frag, ob sie uns Bettzeug ausleihen kann! Ach ja, und was zu essen! Ich hab wirklich nichts mehr im Haus!

Samuel (seufzt):               Alles klar, Mama, mach ich! (zieht ab)

Kind 1:  Tante Rebekka, ich hab solchen Hunger! Kannst du uns vielleicht Spaghetti machen? Oder Pommes?

Kind 2:  Ooch ja, Pommes wär cool! Mit Ketchup!

Onkel Hesekiel: Zum Donnerwetter, Rebekka! Mich so warten zu lassen! Mit wem redest du da die ganze Zeit! Ich will jetzt sofort meinen Tee!!!

Rebekka:             Ja, Vater, ich komm ja schon! (bringt ihm eine Teetasse)

Onkel Hesekiel: Na endlich! (schaut auf Simon und seine Familie) Sag, hast noch mehr Leute reingelassen? Schaff jetzt endlich mal die Kinder heraus, dieser L√§rm macht mich ganz verr√ľckt!

Rebekka:             Ich kann sie ja schlecht draußen stehen lassen, oder? Kommt, ihr anderen, rutscht mal ein bisschen zusammen, damit die Vier auch noch Platz haben!

Johanna:            Rebekka, vielen Dank! Du, es wäre ganz toll, wenn wir jetzt schnell essen könnten, die Kinder gehen normalerweise um sechs Uhr uns Bett und sind schon schrecklich hungrig!

(…)

...
  • Autor / Autorin: Susanne Mehner
  • © Deutscher EC-Verband

Einheit kaufen