Lauter GeschenkeLauter Geschenke

Einheit: Lauter Geschenke

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 40-50 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Ben├Âtigte Materialien: Streichh├Âlzer, Flasche(n), Springseil(e), Memory, verschiedene Gegenst├Ąnde (f├╝r KIM-Spiel), kleine Geschenke, S├╝├čigkeit(en), Verkleidung, W├╝rfel, A4 Papier, Stift(e)
Bibelstelle: Matth├Ąus 25,14-30
Matth├Ąus 25,14-25,30

Von den anvertrauten Talenten

(Lk 19,12-27)

14Denn es ist wie mit einem Menschen, der au├čer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Verm├Âgen an; 15dem einen gab er f├╝nf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner T├╝chtigkeit, und ging au├čer Landes. Sogleich 16ging der hin, der f├╝nf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere f├╝nf dazu. 17Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. 18Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.

19Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. 20Da trat herzu, der f├╝nf Zentner empfangen hatte, und legte weitere f├╝nf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir f├╝nf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe f├╝nf Zentner dazugewonnen. 21Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist ├╝ber wenigem treu gewesen, ich will dich ├╝ber viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

22Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe zwei dazugewonnen. 23Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist ├╝ber wenigem treu gewesen, ich will dich ├╝ber viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

24Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: Du erntest, wo du nicht ges├Ąt hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; 25und ich f├╝rchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. 26Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du b├Âser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht ges├Ąt habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? 27Dann h├Ąttest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen w├Ąre, h├Ątte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. 28Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. 29Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die F├╝lle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. 30Und den unn├╝tzen Knecht werft hinaus in die ├Ąu├čerste Finsternis; da wird sein Heulen und Z├Ąhneklappern.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Den Kindern das Gleichnis von den anvertrauten Talenten erz├Ąhlt. Dabei erfahren sie, dass sie auch alle Gaben und Talente besitzen, die sie einsetzen k├Ânnen.


Vorschau:

Knackpunkt
Spiel: W├╝rfelschnecke
Aus Streichh├Âlzern wird auf einem gro├čen Tisch oder auf dem Boden eine Schnecke gelegt. Dazwischen werden immer wieder kleine Geschenke oder S├╝├čigkeiten gelegt. Statt der Geschenke und S├╝├čigkeiten wird diesmal M├╝ll gelegt. Dazu nimmt man Klopapierrollen, Pappverpackungen, Tetrapacks und ├ähnliches. In der Mitte steht eine Schatztruhe oder ├ähnliches mit S├╝├čigkeiten.
Die Spieler w├╝rfeln reihum und z├Ąhlen von au├čen die gew├╝rfelte Zahl und nehmen sich das, was dort liegt. Das Z├Ąhlen beginnt immer wieder von vorn.
Der gesammelte M├╝ll wird f├╝r sp├Ąter aufgehoben.

Erz├Ąhlung
Nun kann die Geschichte aus der Sicht des zweiten Knechtes erz├Ąhlt werden. Um die Kinder mit in die Geschichte zu nehmen ist es gut, wenn man sich ein wenig verkleidet. Mit einem einfachen Kittel oder umgebundenen Bettlaken und einem Tuch auf dem Kopf, reist man schnell in das Pal├Ąstina zur Zeit Jesu.

Also ich habe was erlebt! Das glaubt ihr nicht! So ein Auftritt von unserem Herrn. Das h├Ątte ich nicht gedacht. Was passiert ist, wollt ihr wissen? Ich erz├Ąhle es euch am besten von Anfang an.
Es war vor einem halben Jahr. Da rief uns unser Herr zu sich, mich und meine zwei Kollegen. Wir arbeiten als Knechte f├╝r ihn. Wir erledigen die Arbeiten, die er uns aufgibt. Alles. Und er gibt uns daf├╝r ein Zuhause, Essen und Kleidung.
Er rief uns zu sich und sagte uns, dass er auf eine lange Reise gehen wird. Sicher wollte er uns noch Aufgaben geben, dachte ich. Ein wenig war es auch so, aber was er tat, h├Ątte ich mir nicht ausdenken k├Ânnen. Er gab uns Geld. Viel Geld. Meinem einen Kollegen gab er 5000 Goldst├╝cke, dem anderen 1000 Goldst├╝cke und ich bekam 2000 Goldst├╝cke.

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  • Autor / Autorin: Sabine Korytko
  • © Deutscher EC-Verband

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