Leben statt gelebt werden  / An alle „History maker“Leben statt gelebt werden  / An alle „History maker“

Einheit: Leben statt gelebt werden / An alle „History maker“

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 90 Min. (Vorbereitung: 90-120 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Filmplakate, 1 Beamer, 1 Laptop, Musik, Lichttechnik, Smartphone
Bibelstelle: Matthäus 22,1-10

Medien sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Aber wie gehen wir verantwortungsvoll damit um? Und wie können wir selbst was erleben, statt nur anderen dabei zuzusehen?


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Wir sind heute nur einen Klick davon entfernt, uns Millionen von YouTube-Videos und Medien anzusehen. Vieles ist witzig und schräg, aber auch verstörend und destruktiv. Es gibt YouTube-Stars, die wie Rockstars gefeiert werden – sie geben mit ihrer Webcam Einblick in ihr Leben, ihren Alltag, ihre Meinungen und ihre Abenteuer. Serien und Filme katapultieren uns aus unserem Alltag in fremde Welten und spannendere Leben. Grund genug, sich damit auseinanderzusetzen, wie wir verantwortlich mit neuen Medien umgehen können und bei aller Ablenkung das Wesentliche – Gott und seine Ideen für unser Leben – nicht verpassen.

2. Zielgedanke

„Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.“ Gerade Medienkonsum hat das Potenzial, uns mehr als wir wollen zu beeinflussen. Die Jugendlichen sollen ihren Medienkonsum reflektieren und motiviert werden, abseits von YouTube & Co eigene Erlebnisse zu machen.

3. Einführung inkl. Erklärungen

Ausgangspunkt ist das Gleichnis von der Einladung zum Hochzeitsfest aus Matthäus 22,1 f. Jesus erzählt, dass ein König die Hochzeitsfeier seines Sohnes ausrichten will. Er schickt seine Diener ins Land, die Gäste abzuholen und zur Feier zu geleiten. Doch alle Gäste haben Ausreden und etwas Wichtigeres vor. Schlimmer noch: Einige haben sogar die Diener misshandelt und getötet. Der König wird wütend und bestraft die Mörder. Er ließ seine verbliebenen Diener ein zweites Mal nach Gästen suchen – diesmal waren es aber keine geladenen Gäste, sondern alle Menschen, die die Diener auf der Straße fanden.

Das Gleichnis handelt vom Reich Gottes, zu dem wir eingeladen sind, daran teilzunehmen. Wenn ein König einlädt, kann man normalerweise gar nicht an diesem Fest vorbeikommen. Man muss dorthin, ob man will oder nicht. Doch dieser König lässt seinen Gästen die Wahl – er hofft, dass sie diese Einladung nicht ausschlagen und es für sie nichts Schöneres gibt.

Gott lädt uns ein, mit ihm zu leben. Er sagte JA zu uns, lange bevor wir überhaupt die Frage nach ihm gestellt haben. Wir können uns für ihn entscheiden, mit ihm zu leben. Doch wir wissen auch, wie leicht wir uns vom Wesentlichen ablenken lassen. Neue Medien und deren übermäßiger Konsum sind vielleicht ein Teil der neuen „Feldarbeit“, von der im Gleichnis die Rede ist. Gottes Einladung nicht verpassen und trotzdem mit den vielen Möglichkeiten dieser Welt leben – das wird unsere Herausforderung sein.

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  • Autor / Autorin: Hans Christian Graß
  • © Deutscher EC-Verband