Macht hoch die Tür: Ein reicher Kaufmann öffnet sein HerzMacht hoch die Tür: Ein reicher Kaufmann öffnet sein Herz

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Einheit: Macht hoch die Tür: Ein reicher Kaufmann öffnet sein Herz

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 15 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Bibelstelle: Matthäus 21,1-9
Matthäus 21,1-21,9

21

Jesu Einzug in Jerusalem

(Mk 11,1-10; Lk 19,29-40; Joh 12,12-19)

1Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sogleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! 3Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen. 4Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9): 5»Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.«

6Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, 7und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. 8Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. 9Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Ein Gruppenstundenentwurf rund um den reiche Kaufmann, der sein Herz für Jesus öffnet.


Vorschau:

Zielgedanke

Jesus freut sich, wenn wir ihm unser Herz öffnen. Er möchte unser Freund sein.

Vorüberlegung für Mitarbeitende

„Macht hoch die Tür“ gehört zu den bekanntesten Adventsliedern überhaupt. Traditionell wird das Lied am ersten Advent im Gottesdienst gesungen. Der Text stammt von Pfarrer Georg Weissel (1590-1635) aus Königsberg (heute Kaliningrad).

In seinem Inhalt geht das Lied auf den Einzug Jesu in Jerusalem (Mt 21,1-9) ein. Jesus ist damals durch das Stadttor Jerusalems geritten. Viele Juden sahen in ihm den Messias, Gottes Sohn, den versprochenen Retter und König der Welt. Sie haben ihn mit großer Freude begrüßt und ihm zugejubelt. Das Lied nimmt ebenso Bezug auf Psalm 24,7-10: „Macht die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe …“ Mit diesen Worten wurden die Tore des Tempels in Jerusalem geöffnet. Dann wurde die Bundeslade feierlich mit den Tafeln der 10 Gebote in den Tempel getragen. Die Lade zeigte den Gottesdienstbesuchern damals, dass Gott in den Tempel eingezogen und mitten unter ihnen ist. Das Einziehen durch eine Tür wird in der letzten Strophe des Liedes in einem Gebet formuliert. Spätestens hier ist mit der Tür nicht mehr an eine sichtbare Tür zu denken. Es geht um die „Herzenstür“, die für Jesus geöffnet ist.

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  • Autor / Autorin: Antje Metzger
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg