Ganz. Nicht durch Heilung – neu durch Annahme

Einheit | Stundenentwurf
Einheit | Stundenentwurf

Ganz. Nicht durch Heilung – neu durch Annahme

Enthalten in:
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Konfis, Mitarbeitende
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Verband: Praxisverlag buch+musik bm gGmbH
Redaktion: Jugendgottesdienstmaterial
Zeitbedarf: - Min.
Bibelstelle: Offenbarung 21,5 anzeigen
Bibelstelle
Offenbarung 21,5

5Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

Lutherbibel 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft

Anhang:
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Konfi-/Jugendstunde zu Inklusion

Baustein

Material: großer Spiegel oder mehrere Handspiegel, Flipchart/Plakat, Stifte, Klebezettel/Moderationskaten, Rollenkarten (s. Anhang), Puzzlestücke aus Papier oder Holz zum Beschriften

Die Idee

„Bei uns sind alle willkommen!“ – ein Satz, der schnell gesagt ist. Aber was heißt das eigentlich, wirklich willkommen zu sein? Ist eine Person willkommen, wenn sie mit dem Rollstuhl nicht in den Gemeindesaal kommt? Da sagt doch die lange Treppe am Eingang schon sehr deutlich: Du bist nicht willkommen. Wenn das autistische Kind sich die Ohren zuhält und hin und her wippt, weil der Gemeindesaal viel zu laut und damit überreizend ist – ist diese Familie dann noch willkommen in der Gemeinde? Wenn mein Gegenüber langsamer spricht und ich ihm oder ihr ungeduldig ins Wort fallen will? Wie kommuniziere ich mit einer Person, die gar nicht hören kann? Wenn jemand auffällt, „anders“ wirkt – und nicht in die Norm passt?

In vielen Gemeinden, Schulen oder Jugendgruppen bekommen Menschen mit Behinderung, chronischer Krankheit, neurodivergente Menschen (Autismus, ADHS, Dyslexie, Dyskalkulie, …) oder psychischen Beeinträchtigungen folgende Sätze zu hören: „Du darfst dabei sein – aber bitte stör uns nicht.“ Oder: „Du bist anders – also musst du dich anpassen.“

Tag für Tag wird uns gezeigt, wie ein „guter“ Körper sein sollte: schlank, fit, leistungsstark, gesund, möglichst normgerecht. Diese Bilder sind überall in den Medien, in der Werbung und auf Social Media. Sie wirken wie ein unausgesprochenes Gesetz: So hat ein Mensch auszusehen, um als „ganz“ oder „genug“ zu gelten.

Was aber passiert mit den Körpern, die nicht in dieses Bild passen? Mit Menschen, die von Behinderung, chronischer Krankheit oder psychischen Erkrankungen geprägt sind? Sie gelten als Abweichungen und werden abgewertet oder als „anders“, als „fremd“ abgestempelt und oft ausgeschlossen. Man nennt das heute auch ­Othering. Den anderen zum anderen machen, sich distanzieren.

Was, wenn „Ganzsein“ nicht bedeutet, einer Norm zu entsprechen, sondern einfach so zu sein, wie man ist? Das autistische Kind, die Person im Rollstuhl ist ganz. Im christlichen Sinne bedeutet das: gesehen, geliebt und gewürdigt zu werden so wie der Mensch ist. Was, wenn die Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu.“ nicht bedeutet, dass wir uns verändern müssen? Was, wenn Gott ­stattdessen unsere Sicht verändert? Wenn Gott alles neu macht, indem er eine Welt schafft, in der niemand mehr ausgegrenzt wird?

Schritt 1 – Einstieg: Was sagt die Welt, wie ich sein soll?

Im Raum steht ein großer Spiegel oder es liegen mehrere Handspiegel bereit. Ein Flipchart oder ein Plakat hängt im Raum mit der Frage:

  • Was sagt die Welt, wie ich sein soll?
  • Was höre ich darüber, wie ich sein soll – von Eltern, Mitschülerinnen/Mitschülern, Freundinnen/Freunden …?
  • Was zeigt mir Social Media, wie ich sein soll?

Die Konfis/Jugendlichen werden gebeten, auf Klebezettel oder Moderationskarten zu schreiben, welche Erwartungen sie in ihrem Alltag an Körper, Aussehen, Verhalten und Leistung erleben. Mögliche Antworten können sein:

  • schlank sein
  • immer gute Laune haben / immer lächeln
  • sportlich sein
  • unabhängig und stark sein
  • keine Schwächen zeigen
  • gute Noten schreiben
  • erfolgreich sein

Diese Zettel werden rund um den Spiegel oder auf das Plakat geklebt. Im Anschluss gibt es einen Galeriegang. Die einzelnen Zettel der Jugendlichen werden gelesen und wahrgenommen. Anschließend kommen alle zu einer Austauschrunde zusammen. Gesprächsimpulse in die Runde:

  • Welche Erwartungen begegnen dir in deinem Alltag besonders häufig?
  • Gelingt es dir, diese Erwartungen zu erfüllen?
  • Warum (nicht)?
  • Welche Vorstellungen oder Erwartungen im Blick auf Körper oder Aussehen begegnen dir besonders oft?
  • Spürst du Druck, bestimmten Körperidealen zu entsprechen?
  • Was denkst du: Wie fühlen sich Jugendliche,
  • die sich ausgeschlossen oder „nicht dazugehörig“ fühlen, die nicht dem gängigen Schönheits- oder Körperideal entsprechen?

Hintergrund

Während ich diesen Beitrag verfasse, trendet der Hashtag #skinnytok auf Social Media. Ein neuer alter Trend. Es lohnt sich trotzdem, sich im Vorhinein mit diesem Trend auseinander zu setzen. Kurz zusammengefasst: Meist weibliche Influencerinnen veröffentlichen unter diesem Hashtag Tipps zum Abnehmen, „Motivationssprüche“ und ihren Gewichtsverlauf. Mit diesen Inhalten wird vermittelt: „Je dünner – desto besser.“ Der Trend trifft vor allem Jugendliche, die gerade noch mitten in der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit und ihres eigenen Selbstwerts sind. Von den #skinnytok-Videos werden die Jugendlichen unter Druck gesetzt, einem bestimmten Schönheits- und Körperideal entsprechen zu müssen. Teilweise setzen die Influencerinnen das Dünn sein fälschlicherweise mit schön Sein, gesund Sein, erfolgreich Sein und attraktiv Sein gleich.

Dabei ist auch nicht zu vergessen: Wer dem „Ideal“ entspricht, bekommt Likes, Reichweite und Marken-Deals. In einer kapitalistischen Welt wird so der eigenen Körper zur Ware. Das macht #skinnytok auch politisch. Denn es gibt bereits verschiedene Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Rechtsruck und diesem Schönheitsideal nachweisen. Bis heute gibt es das Bild, dass der perfekte Körper jung, schlank und weiß ist. Zudem wird der perfekte Körper so zur Projektionsfläche für konservative Werte wie Kontrolle und Leistung. Dieser Trend und die damit zusammenhängenden Gefahren können im Zusammenhang mit diesem Thema durchaus auch thematisiert werden.

Abschluss und Übergang

Viele von euch sind mit bestimmten Erwartungen u. a. an den Körper konfrontiert – durch Eltern, Freundschaften, Medien, Schule, soziale Netzwerke oder auch im Alltag. Wer diesen Erwartungen nicht entspricht oder entsprechen kann, wird oft ausgegrenzt oder nicht ernst genommen. Damit sind wir schon mitten im nächsten Thema: Barrieren. Denn körperliche Idealvorstellungen führen nicht nur zu einem inneren Druck, sie können auch echte Barrieren im Leben sein. Manche Menschen haben es dadurch schwer, teilzuhaben. Daher schauen wir jetzt genauer hin: Welche Barrieren erleben Menschen, deren Körper nicht der Idealvorstellungen entsprechen? Und: Wie können wir solche Barrieren erkennen und abbauen?

Schritt 2: Barrieren erkennen – Vielfalt benennen

Einleitung

Um genauer hinzuschauen, bekommt ihr in Gruppen gleich jeweils eine Rolle, die beschreibt, wie die jeweiligen Jugendlichen leben, wie sie sich fühlen und welche Herausforderungen sie erleben. Eure Aufgabe wird sein zu verstehen, wie es sich anfühlt, wenn Jugendliche nicht dem gesellschaftlichen Ideal entsprechen, sei es beim Aussehen, beim Verhalten oder beidem. Überlegt in euren Gruppen gemeinsam:

  • Inwiefern weichen die jeweiligen Jugendlichen vom gesellschaftlichen Ideal ab – körperlich oder im Verhalten?
  • Welche Barrieren erleben sie im Alltag, in der Schule, in der Freizeit, im Freundeskreis?
  • Welche Zuschreibungen (Namen, Etiketten) bekommen sie?
  • Wie fühlt sich das an und was könnte ihnen helfen, sich akzeptiert zu fühlen?

Die Konfis/Jugendlichen werden nun in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält eine Rollenkarte (s. Anhang).

Auswertung der Gruppenarbeit im Plenum

Jede Gruppe stellt kurz ihre Rolle vor.
Dabei erzählen die Konfis/Jugendlichen, wie sie sich in die Person hineingefühlt haben und welche Barrieren und Zuschreibungen sie erkannt haben.
Währenddessen werden die wichtigsten Stichworte aus den Präsentationen zu zwei Leitfragen notiert:

  • Welche körperlichen und verhaltensbezogenen Barrieren werden genannt? (Bsp.: Angst, ausgelacht zu werden; Schwierigkeiten beim Umziehen im Sportunterricht; Blickkontakt fällt schwer …)
  • Welche Adjektive, Zuschreibungen tauchen auf? (Bsp.: komisch, nicht richtig, laut, zu dick, nervig …)

Reflexion der Gruppenarbeit

  • Gibt es Muster? Wer gilt als „normal“ und wer nicht? Wer entscheidet denn, was „normal“ ist und was nicht?
  • Welche Zuschreibungen verletzen?
  • Welche Barrieren sind nicht körperlich,
  • sondern von außen gemacht?

Abschluss und Übergang

Was wir hier sehen, sind Bilder im Kopf. Erwartungen, Begriffe und Grenzen, die Menschen klein machen. Gesellschaftliche Normen über Körper und Verhalten prägen unser Zusammenleben und daraus entstehen viele Barrieren. Diese Vorstellungen können Menschen ausgrenzen und ihnen das Gefühl geben, nicht richtig oder nicht „ganz“ zu sein. Doch es gibt eine andere Perspektive in der Bibel.

Schritt 3: Was meint Gott mit „neu“?

Gemeinsam wird die Jahreslosung aus Offenbarung 21,5 gelesen: Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.

Gemeinsames brainstormen

  • Wie verstehst du diesen Satz?
  • Was könnte „alles neu machen“ für dich bedeuten?
  • Was könnte es für unsere Welt bedeuten?

Denkanstöße

  • Dieser Satz wird oft so verstanden, als müssten wir uns ändern: gesünder, leistungsfähiger, „normaler“ werden. Aber der Vers sagt nicht: „Siehe, ich mache euch neu.“ Sondern Gott macht die Welt neu.
  • Es geht nicht darum, Menschen zu „heilen“, damit sie dazugehören, sondern darum, Strukturen, Denkweisen und die Gesellschaft so zu verändern, dass niemand mehr ausgeschlossen wird.
  • Neu heißt hier nicht „anders“, sondern gerecht, barrierefrei, inklusiv.
  • Gott verändert unsere Perspektive weg von der Frage „Was stimmt mit diesem Körper nicht“ hin zu der Hal­tung „Dieser Mensch ist sehr gut, genau so wie er ist.”
  • Jesus hat das vorgelebt: Er hat Menschen Räume geöffnet, in denen sie angenommen waren.

Abschließende Gesprächsimpulse

  • Wie verändert sich unser Denken, wenn wir das ernst nehmen?
  • Wo erleben wir „Neues“, wenn Menschen mit verschiedensten Eigenschaften, mit und ohne Behinderung, mit verschiedensten Körpern, mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Gaben dazugehören?
  • Was heißt das für unseren Umgang miteinander?
  • Was müsste passieren, dass aus diesen vorher gefundenen Barrieren Chancen werden?
  • Was müsste dazu auch in der Gesellschaft passieren?
  • Was müsste dazu in der Politik, in Gesetzen, in Systemen passieren?
  • Was müsste passieren, dass aus Zuschreibungen echte Anerkennung wird?

Hintergrund

Eigentlich beruht das christliche Menschenbild auf der Grundlage, dass jeder Mensch als Gottes Ebenbild geschaffen ist. Genesis 1 und Psalm 8 lassen daran keinen Zweifel. Und trotzdem ist auch heute noch das christliche Menschenbild stark beeinflusst von der Vorstellung eines leistungsfähigen, gesunden und „schönen“ Menschen. Ein Normalzustand, an dem sich alle messen sollen. Ein Ideal, das sich an gesellschaftlichen Normen orientiert und nicht an der von Gott gegebenen Würde. Und der Körper? Daran wird der Wert gemessen. Denn er ist das Erste, was gesehen wird. Er wird bewertet, verglichen, geformt und verbessert. Nicht selten auch im Namen des Glaubens.

Aber was passiert mit Menschen, deren Körper diesen Idealen nicht entspricht? Werden sie als gleichwerte Ebenbilder Gottes gesehen? Oder doch als „defizitär“? Als jemand, den es zu heilen, zu „optimieren“ gilt? Das ist kein Randphänomen. Das ist Ableismus. Und das hat sich tief eingegraben, auch in der Theologie und in der Kirche. Und es widerspricht dem Satz aus der Schöpfungsgeschichte: „Und siehe, es war sehr gut.“ Wenn wir ernst nehmen, dass jeder Mensch Gottes Ebenbild ist – wie kann es dann sein, dass so viele ausgeschlossen oder „anders“ gemacht werden? Wieso tun wir so, als gäbe es nur eine Norm – den „perfekten“ Körper? Was wäre, wenn wir stattdessen glauben: Jeder Körper ist Gottes Ebenbild. Und die Norm? Gibt’s nicht. Nur Vielfalt. Nur Würde. Nur dieses eine große Ja Gottes.

Abschluss und Übergang

Wir haben heute viel über Körperbilder, Erwartungen, Barrieren und Ausgrenzung gesprochen. Dabei haben wir gesehen, wie unterschiedlich Menschen sind, in ihrem Aussehen, Verhalten und Erleben. Und wir haben erkannt, wie schnell wir andere mit einem Wort, einem Blick oder einer Vorstellung von „Normalität“ einengen. Die Jahreslosung sagt: Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“ Diese Worte sind eine Einladung, die Vielfalt in der Welt nicht nur zu akzeptieren, sondern auch zu feiern. Jede und jeder bringt etwas Einzigartiges mit – und genau das macht unsere Gemeinschaft lebendig und stark.

Schritt 4: Kreativaktion – Puzzle der Vielfalt

Einleitung

Diese Vielfalt wollen wir jetzt sichtbar machen. Alle bekommen ein Puzzlestück aus Papier oder Holz. Jedes einzelne Puzzleteil steht für einen Menschen, eine Sichtweise, eine Stärke, eine Erfahrung – für etwas Wertvolles, das unsere Gemeinschaft bereichert.

Deine Aufgabe ist: Gestalte dein Puzzlestück so, dass sichtbar wird: Was macht dich oder andere einzigartig und wertvoll? Vielleicht findest du etwas, das dich selbst ausmachst. Oder etwas, das du heute gelernt hast oder neu gesehen hast. Ein Wort, ein Symbol, eine Farbe – alles ist erlaubt. Beispiele:

  • „Ich bin ehrlich – auch wenn das nicht immer bequem ist.“
  • „Ich brauche Unterstützung – und das ist okay.“
  • „Ich sehe die Welt anders – das ist ein Geschenk.“

Alle Teile werden zu einem großen Gesamtbild zusammengesetzt mit der Überschrift: Und siehe: Es war sehr gut.

Abschlussimpuls

Unser Puzzle der Vielfalt zeigt: Jede und jeder von uns ist ein einzigartiges Teil, und zusammen entsteht ein großes, buntes Bild. Es zeigt allerdings auch: Es gibt immer noch Platz für neue Teile, neue Geschichten, neue Menschen. Die Jahreslosung sagt: Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“ Es ist ein Versprechen, dass Gott eine neue Welt schafft. Eine Welt, in der alle Platz haben, so wie sie sind.

Inklusion konkret – 5 Ideen, wie du anfangen kannst

  1. Spreche mit Betroffenen, nicht über sie
    Nachfragen: Was brauchst du? Inklusion klappt am besten im Gespräch, nicht in der Theorie.
  2. Mache Räume zugänglich
    Gibt es eine Rampe, einen Aufzug oder breite Türen? Gibt es Stühle mit Armlehnen oder unterschiedliche Sitzmöglichkeiten?
  3. Schaffe Rückzugsorte
    Einen ruhigen, reizarmen Raum anbieten für alle, die mal Pause brauche, z. B. bei Reizüberflutung, Ängsten oder Schmerzen. Einfach sagen: „Du darfst jederzeit rausgehen.“
  4. Formuliere Informationen verständlich
    Nutz einfache Sprache bei Einladungen, Plakaten und in Gruppenstunden. Erkläre komplizierte Begriffe oder vermeide sie.
  5. Mache Vielfalt sichtbar
    Nutze Bilder und Sprache, in denen sich viele wiederfinden. Hängt Poster auf, zeigt inklusives Material.

Alternativ: Mit den Konfis/Jugendlichen Ideen sammeln, wie eine Welt aussehen müsste, in der alle dazugehören.

  • Autor / Autorin: Sylvia Nölke
  • © Dieser Beitrag stammt aus dem Buch/E-Book "Alles neu" zur Jahreslosung 2026 - © 2025 Praxisverlag buch+musik bm gGmbH, Stuttgart - mehr Infos unter www.praxisverlag-bm.de/jugendgottesdienstmaterial
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