Man kann sich auf nichts verlassenMan kann sich auf nichts verlassen

Einheit: Man kann sich auf nichts verlassen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-120 Min. (Vorbereitung: 40-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: 3 Eier, Essig, Bauklötze, Barbiepuppe, Spielzeugauto, Spielzeughaus (oder Bilder von einem Haus), Reiseprospekt, Hantel, Musik-CD, Smartphone, Bierflasche (und/oder Softdrink), PC-Spiel, Kaffeetasse, Sofakissen, Roman, 50€-Schein, Berufsausbildung-Zertifikat (oder Diplom), Briefkuvert (mit aufgemaltem Herz)
Bibelstelle: Hesekiel 11,14-11,25
Hesekiel 11,14-11,25

Das neue Herz

14Da geschah des Herrn Wort zu mir: 15Du Menschenkind, die Leute, die noch in Jerusalem wohnen, sagen von deinen BrĂŒdern und Verwandten und dem ganzen Haus Israel: Sie sind ferne vom Herrn, aber uns ist das Land zum Eigentum gegeben.

16Darum sage: So spricht Gott der Herr: Ja, ich habe sie fern weg unter die Heiden vertrieben und in die LÀnder zerstreut und bin ihnen nur wenig zum Heiligtum geworden in den LÀndern, in die sie gekommen sind. 17Darum sage: So spricht Gott der Herr: Ich will euch zusammenbringen aus den Völkern und will euch sammeln aus den LÀndern, in die ihr zerstreut seid, und will euch das Land Israels geben. 18Dorthin sollen sie kommen und alle seine Götzen und GrÀuel daraus wegtun. 19Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, 20damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. 21Denen aber, die mit ihrem Herzen ihren Götzen und ihren GrÀueln nachwandeln, will ich ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen, spricht Gott der Herr.

Die Herrlichkeit Gottes verlÀsst Jerusalem

22Da schwangen die Cherubim ihre FlĂŒgel und die RĂ€der gingen mit, und die Herrlichkeit des Gottes Israels war oben ĂŒber ihnen. 23Und die Herrlichkeit des Herrn erhob sich aus der Stadt und stellte sich auf den Berg, der im Osten vor der Stadt liegt. 24Und ein Wind hob mich empor und brachte mich nach ChaldĂ€a zu den WeggefĂŒhrten in einem Gesicht durch den Geist Gottes. Und das Gesicht, das ich geschaut hatte, verschwand vor mir. 25Und ich sagte den WeggefĂŒhrten alle Worte des Herrn, die er mir gezeigt hatte.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Gerd Voß entwirft anhand der Bibelstelle eine Gruppenstunde, in deren Zentrum unser Herz steht und die Dinge, die es (nicht) braucht. Sein Kernsatz lautet: „Wenn Gott uns ein neues Herz gibt, dann ist es ein Herz, das von alledem frei ist.“ Ein eindrĂŒcklicher Methodenteil beschließt die Bibelarbeit.


Vorschau:

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2. Bedeutung fĂŒr heute

2.1 Die Gaben Gottes sind immer an ihn gebunden

Wer ĂŒber den Gaben den Geber vergisst, fĂŒr den wird all sein Besitz hohl. Warum? Weil Besitz nicht automatisch ein Zeichen fĂŒr die NĂ€he Gottes ist. Oft ist es gerade unser gutes Ergehen, das uns gegenĂŒber Gott gleichgĂŒltig werden lĂ€sst. So war es auch in Israel.

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3. Methodik fĂŒr die Gruppe

Material zur Vorbereitung

  • Zwei Tage vor dem Gruppentreffen drei HĂŒhnereier in Tafelessig legen. Der Essig löst die Schale auf, es bleibt nur das weiche Ei mit seiner Eihaut ĂŒbrig. Nach den ersten 24 Stunden prĂŒfen, ob man die Schale schon mit den HĂ€nden abstreichen kann, wenn ja, nicht mehr hineinlegen. Das dritte Ei ist als Ersatz gedacht.

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Einstieg

Ei in der Hand halten

Manche HĂŒhner haben einen genetischen Fehler und legen tatsĂ€chlich solche Eier. Man nennt sie Windeier. Unser Herz ist wie so ein Windei ohne Schale: Verletzbar, weich, aber voller Inhaltsstoffe. Wir lernen sehr frĂŒh, dass wir auf unser Herz aufpassen mĂŒssen, damit es nicht verletzt wird und auslĂ€uft

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  • Autor / Autorin: Gerd Voß
  • © Deutscher EC-Verband