Man sieht nur mit dem Herzen gutMan sieht nur mit dem Herzen gut

Einheit: Man sieht nur mit dem Herzen gut

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-75 Min. (Vorbereitung: 10-15 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: großes Plakat, Stift(e)
Bibelstelle: Hebräer 11,1-7

Wiebke Otto gibt einen Überblick über den Entstehungszusammenhang des Hebräerbriefs. Anschließend erklärt sie die Opferpraxis des jüdischen Volkes und zeigt den Zusammenhang mit Jesus auf. Sie beleuchtet das Problem des „nicht sehen und doch glauben“. Im Methodenteil spielt die „Wolke der Zeugen“ eine wichtige Rolle.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Der Hebräerbrief wird auf die Zeit zwischen 80 und 90 nach Christus datiert. Er richtet sich an eine Gemeinde in der zweiten oder dritten Generation: Es gibt keine Augenzeugen mehr, die live dabei waren und das Wirken Jesu aus erster Hand beschreiben können. Einige Mitglieder schwanken angesichts von Schwierigkeiten und Verfolgung in ihrem Glauben, andere sind vom Glauben abgefallen und haben die Gemeinde verlassen.

(…)

2. Bedeutung für den heutigen Hörer

Nach der Definition von „Glauben“ im ersten Vers sind wir vor eine doppelte Herausforderung gestellt: Zuversichtlich sein und nicht zweifeln – und das an etwas, das wir nicht mal sehen können! Es ist dieselbe Herausforderung wie für die Leser des Briefes damals: Keiner von uns hat Jesus mit eigenen Augen gesehen. Deshalb können wir nur glauben, was uns von ihm berichtet wird und darauf vertrauen, dass es die Wahrheit ist.

(…)

3. Methodik für die Gruppe

Fragen zum Text:

  • Was bedeutet „Glaube“ für dich? Wie definierst du „Glauben“?
  • Ohne Glauben ist es unmöglich Gott zu gefallen (V6). Was ist, wenn mir der Glauben mal abhandenkommt? Gefalle ich Gott dann nicht mehr?

(…)

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  • Autor / Autorin: Wiebke Otto
  • © Deutscher EC-Verband