Maria – Die Mutter Jesu zwischen Freud und LeidMaria – Die Mutter Jesu zwischen Freud und Leid

Einheit: Maria – Die Mutter Jesu zwischen Freud und Leid

Verband: buch+musik , ejw-service gmbh
Zeitbedarf: 60 Min. (Vorbereitung: 30 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppe: Jugendliche
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: der Steigbügel

Maria – die Mutter Jesu. Was steckt eigentlich hinter dieser besonderen Frau? Hintergrund und Ideen für eine Gruppenstunde.


Vorschau:

Wenn wir an Maria denken, dann fällt uns meistens Weihnachten ein. Denn unser Bild von Maria ist meist vom Bild in der Krippe geprägt. Und dieses Bild wirkt oft verklärt, weltfremd, naiv. Aber Maria wird in verschiedenen Zusammenhängen und Situationen in den Evangelien erwähnt.
Für das Johannes-Evangelium steht eine andere Wirklichkeit im Mittelpunkt, auf die ich mich beschränken möchte:

Maria, die Mutter Jesu wird im Johannesevangelium nur zweimal erwähnt. Eine Weihnachtsgeschichte gibt es gar nicht. Dabei nennt Johannes noch nicht einmal den Namen von Maria, der Mutter Jesu.  Er bezeichnet sie immer einfach als seine Mutter. Es gibt Übersetzun- gen, bei denen von Maria die Rede ist, aber dies stimmt nicht mit dem griechischen Urtext überein. Andererseits bezeichnet das Johannes- Evangelium keine andere Person als Mutter. Maria wird so zum Grundbeispiel einer Mutter (denn bei der Nikodemus-Geschichte geht es allgemein um den Begriff der Mutter, die Kinder gebärt). Johannes beschreibt also immer die Beziehung zwischen Jesus und seiner Mutter. Wenn man die zwei Bibelstellen genauer betrachtet, spürt man auch das Besondere an dieser Beziehung.

...
  • Autor / Autorin: Beate Beyer, Tübingen-Derendingen
  • © buch+musik , ejw-service gmbh