Mehr als ein Event / Weil wir der Gottesdienst sindMehr als ein Event / Weil wir der Gottesdienst sind

Einheit: Mehr als ein Event / Weil wir der Gottesdienst sind

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60 Min. (Vorbereitung: 45 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Mitarbeitende, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: (Jugend-)Gottesdienst, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: 1 "Nein"-Schild, 1 "Ja"-Schild
Bibelstelle: Römer 12,9-21
Römer 12,9-12,21

Das Leben der Gemeinde

9Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. 10Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. 11Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. 12Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. 13Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.

14Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht sie nicht. 15Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. 16Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug.

17Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. 18Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. 19Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5. Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« 20Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, so gib ihm zu essen; dürstet ihn, so gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22). 21Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Gottesdienst wird oft mit Events oder einer Veranstaltung am Sonntagvormittag verbunden. Dabei ist Gottesdienst so viel mehr. Er bestimmt unseren Alltag. Anbetung ist ein Lebensstil.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Wir beurteilen Gottesdienste oder christliche Events oft an der Qualität und dem Stil der Musik und der Predigt. War die Band top? Waren die Songs cool? Hat die Predigt mich angesprochen? War die Atmosphäre dicht und ergreifend? Habe ich Gott gespürt? Hat es mir was gebracht, mich berührt?

Da kann man sich dann folgende Fragen stellen: Kann ich Gott denn nur anbeten, wenn es sich „richtig“ anfühlt und mir danach ist? Sind die Gefühle dabei wichtig? Oder ist Gottesdienst Einstellungssache? Vielleicht sogar mehr als Musik und Verkündigung? Etwas, was wir selbst tun oder sind?

2. Zielgedanke

Anbetung ist viel mehr als Musik und Sonntagsgottesdienst.

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  • Autor / Autorin: Andreas Friesen
  • Autor / Autorin:
  • © Deutscher EC-Verband