Mehr als ein TrostpreisMehr als ein Trostpreis

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Einheit: Mehr als ein Trostpreis

Enthält: 1 Baustein
Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 85-105 Min. (Vorbereitung: 80-100 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Bibelvers(e) (siehe Anlage), Softbälle, Pflaster (auch aus Kreppband), Straßenkreide, Korken, Streichholzschachteln, dicke Fausthandschuhe
Bibelstelle: Jesaja 66,13
Jesaja 66,13

13Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Im Leben kann es schon passieren, dass man einen Unfall hat oder, dass es nicht so läuft, wie man es sich erwünscht. Man ist traurig oder verletzt. Da ist es gut zu wissen, es gibt außer der Mutter auch Jesus, der mich trösten kann.


Vorschau:

Pflasterball
Pflasterball ist ein Abwerfspiel. Es gibt mehrere „Kanonenkugeln“ (Softbälle) und je nach Größe der Gruppe mehrere Werfer. Wenn ein Spieler getroffen wurde, muss der Spielleiter (oder ein Kind, das die Rolle des Arztes spielt, der nicht angegriffen werden kann) auf die „Verletzung“ ein Pflaster kleben. (Dieses Pflaster kann auch ein größeres selbst gebasteltes Papier- oder Kreppbandpflaster sein.) Jeder Spieler kann bzw. darf nur zwei Pflaster bekommen und es darf nicht wieder abgemacht werden. Die Kanonenkugeln können bzw. dürfen nicht gefangen werden, da sonst der Spieler einen „Durchschuss“ bekommt und gleich zwei Pflaster auf einmal braucht (ein Pflaster vorn und ein Pflaster hinten).
Beim dritten Kanonenabschuss muss der Spieler auf die Pflegestation, d. h. er muss sich hinlegen und darf zunächst nicht mehr mitspielen. Falls die Spielfläche nicht genügend Raum bietet, sollte man die Pflegestation an den Spielfeldrand verlegen, weil sonst die Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Der Kranke kann nur von seinen Leiden erlöst werden, wenn die anderen Spieler zum Arzt (Spielleiter oder Kind) laufen und sich spezielle Medizin abholen (Kreide). Mit der Kreide malen sie ein Kreuz auf die Stirn des Verletzten. Nun darf dieser seine Pflaster lösen und wieder mitspielen. Die anderen behalten ihr(e) Pflaster. Achtung: Die Medizin reicht nur für einen Kranken, das heißt, die Kreide muss immer wieder zum Arzt zurückgebracht werden.

Willi ist krank
Alle sitzen im Kreis. Jeder bekommt einen Korken. Einer beginnt und muss einen Korken zwischen die Schneidezähne nehmen, er beißt also darauf. Nun muss er sagen: „Willi ist krank.“ Die anderen fragen: „Was hat er denn?“ Er muss sich eine Krankheit ausdenken und sie benennen. Das Witzige ist, dass er dabei eine amüsante, undeutliche Aussprache haben. Jetzt nimmt der Nächste seinen Korken zwischen die Zähne und der Dialog beginnt von vorne. Er muss nun die erste Krankheit benennen und sich eine neue ausdenken (ähnlich wie „Ich packe meinen Koffer). Dann ist der dritte dran usw.

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  • Autor / Autorin: Sarah Kuhnert
  • © Deutscher EC-Verband