| Materialart: | Hintergrund/ Grundsatz |
|---|---|
| Zielgruppen: | Jugendliche, Junge Erwachsene, Mitarbeit |
| Einsatzgebiete: | Gruppenstunde, Offenes Angebot, Schule + Jugendarbeit, Schulung, virtuell / digital |
| Verband: |
|
| Redaktion: |
|
| Zeitbedarf: | 5-10 Min. (Vorbereitung: 10-15 Min.) |
| Du bist nicht angemeldet. Bitte melde dich an um Inhalte zu speichern und herunterzuladen. Jetzt anmelden / registrieren | |
Für unsere Vorfahren war es wichtiger, den Säbelzahntiger im Gebüsch zu entdecken, als schöne Blumen zu bewundern. Aber was hat diese Erkenntnis der Evolution mit unserem heutigen Medienkonsum zu tun?
Wissenschaftler*innen sehen darin eine Ursache für das sogenannte Doomscrolling. Mit dieser Wortschöpfung aus dem englischen Wort Doom – das unter anderem Unheil bedeutet – und Scrolling, ist der ständige Konsum von negativen Nachrichten gemeint. Das kann zu einer regelrechten Sucht werden und starke Auswirkungen haben. Doomscrolling verursacht zum Beispiel Angst, Stress und Schlafstörungen, verstärkt psychische Erkrankungen und vermittelt uns allgemein ein negatives Weltbild.
Doch woher kommt das? Unser Gehirn nimmt negative Nachrichten besser auf als positive. Das liegt an unserer Entwicklung. Für unsere Vorfahren konnten Informationen über potenzielle Gefahren den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Heute kann das zu einem ungesunden Umgang mit schlechten Neuigkeiten führen.
Glücklicherweise lässt sich etwas gegen Doomscrolling tun: Zuerst sollte man den eigenen Medienkonsum hinterfragen. Springe ich von einer schlechten Nachricht zur nächsten und geht es mir danach mies? Helfen können feste Nachrichten- und Bildschirmzeiten, ein Digital Detox am Morgen, mehr Aktivitäten in der realen Welt oder der bewusste Konsum konstruktiver Nachrichten. Sucht doch einfach mal gezielt nach „Good News”.
Was sind eure Strategien gegen zu viele negative News?
https://www.wdrmaus.de/hoeren/good-news.php5
Wähle das Team, für das du jetzt Materialien suchst, oder auf dessen Materialien du zugreifen möchtest.
Du kannst jederzeit oben rechts über das Team-Menü ein anderes Team auswählen.