Mit Jesus erlebtMit Jesus erlebt

Einheit: Mit Jesus erlebt

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigtes Material: Flipchart
Bibelstelle: Matthäus 8,1-8,4
Matthäus 8,1-8,4

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Die Heilung eines Aussätzigen

(Mk 1,40-44; Lk 5,12-14)

1Als er aber vom Berge herabging, folgte ihm eine große Menge. 2Und siehe, ein Aussätziger kam heran und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. 3Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will’s tun; sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein. 4Und Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, sage es niemandem, sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Der Gruppenstunden-Entwurf beschreibt, was der Aussätzige, der von Jesus geheilt wurde, mit unserem Leben zu tun hat. Er geht dabei besonders auf das Thema Nachfolge und das Thema Sünde ein.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Der Zusammenhang im Matthäusevangelium

Der Kirchenvater Papias von Hierapolis (ca. 70-120 n.Chr.) berichtet, dass Matthäus die „Reden des Herrn“ aufgeschrieben hat. Liest man mit diesem Fokus das Matthäusevangelium, merkt man, dass die Berichte über Heilungen und andere Wunder sozusagen die Bekräftigung der Verkündigung sind. In seinen Reden spricht Jesus vom Reich Gottes, der Königsherrschaft Gottes.

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2. Bedeutung fĂĽr heute

Folgende Schwerpunkte bzw. Themenkreise könntet ihr miteinander diskutieren:

Warum folgt ihr Jesus?

Was fasziniert euch an den Gedanken und Ideen, die ihr von Jesus lest? Wo und wie erlebt ihr Hinweise, Bestätigungen oder Beweise seiner Herrschaft? Was verändert die Lehre von Jesus in eurem Leben?

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3. Methodik fĂĽr die Gruppe

Warm-up zum Thema

Versucht miteinander zusammenzutragen, was ihr unter der Tätigkeit „glauben“ versteht. Veranschaulicht das – wenn möglich – auf kleinen Zetteln oder einem Flipchart. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch kleinere Vertrauensübungen machen. Haltet dabei aber fest, was das bei denen, die Vertrauen zeigen und denen vertraut wird, ausgelöst wird.

(…)

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  • Autor / Autorin: Reinhard Steeger
  • © Deutscher EC-Verband