Mut, Gutes zu tunMut, Gutes zu tun

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Einheit: Mut, Gutes zu tun

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 15 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Balkenwaage, Holzstück (leicht und groß), Stein(e) (klein), Brief(e) (selbstgeschrieben), Verkleidung, Puppenfigur, Gedankenblase, Verskarte, Filzstift(e), Ball, Parcourgegenstände
Bibelstelle: 1. Könige 18,1-16

Das Thema dieser Jungscharstunde ist die Begegnung zwischen Elia und Obadja, in welcher Obadja herausgefordert wird, Gutes zu tun, obwohl er bereits viel bewirkt hat. Die Geschichte wird mit passenden Spielen, Bastelideen und Gesprächsanregungen vertieft


Vorschau:

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Waage-Experiment

In der Mitte steht eine Balkenwaage. Es kann auch eine kleine, selbst gebaute Wippe genutzt werden (ein Brett über eine Rolle gelegt), die auf beiden Seiten Teller hat, auf die man etwas drauflegen kann. Nun legt einer der Mitarbeitenden ein leichtes, aber großes Holzstück auf die eine Seite. Nun sind die Kinder dran. Sie können von überall Steine und kleine Dinge suchen, um die Waage auszubalancieren oder sogar auf ihre Seite zu bringen. Nach der Erzählung der Geschichte kann noch mal darauf eingegangen werden, dass die stetigen kleinen Taten die Aufgabe gemeistert haben und nicht nur ein Stein, eine Tat, gereicht hätte.

Idee 2: Briefe vorlesen

Zwei Briefe werden vorgelesen. Beide beschreiben eine Situation, in der ein Freund/eine Freundin Hilfe brauchte. Der erste Brief ist von einem Kind geschrieben, das erzählt, dass es einmal ans Handy gegangen ist und mit dem Freund/der Freundin gesprochen hat, aber das nun auch wirklich reichen muss und es deswegen nicht mehr abgehoben hat, bis der Freund/die Freundin das Problem selbst gelöst hat.

Das Kind aus dem zweiten Brief erzählt davon, dass es ihm mal schlecht ging und es total gutgetan hat, dass eine Freundin immer wieder da war und in der Zeit oft mit ihm telefoniert hat. Die kleinen Schritte und die kleinen Taten der Freunde haben ihm geholfen, dass es ihm wieder besserging.

Nach dem Vorlesen der beiden Briefe kann man mit den Kindern noch weiter ins Gespräch kommen, was den Kindern aufgefallen ist, was ihnen helfen würde und welchen Freund die Kinder selber lieber hätten. Hier kann schon eine erste Übertragung auf Gott stattfinden, da auch Gott immer für uns da ist und kleine und große Dinge für uns tut.

Verkündigung

Theaterstück mit Gemeinschaftsaktion

Kennst du das? Du nimmst dir etwas richtig Gutes vor. Zum Beispiel einer Klassenkameradin ein Kompliment machen. Oder einem Fremden die Tür aufhalten. Wenn du das gemacht hast, fühlst du dich gut und hast eigentlich alles erreicht, was du so erreichen wolltest. Die Geschichte von heute zeigt, dass es nicht darum geht, einmal etwas richtig Gutes zu machen, sondern immer wieder neu gute Dinge zu tun.

Obadja sitzt in der Mitte auf einem Stuhl und erzählt aus seiner Sicht die Geschichte, die er dort erlebt hat.

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  • Autor / Autorin: Johannina Wenk
  • © Deutscher EC-Verband

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