Mut, Gutes zu tunMut, Gutes zu tun

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Einheit: Mut, Gutes zu tun

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 15 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Ben├Âtigte Materialien: Balkenwaage, Holzst├╝ck (leicht und gro├č), Stein(e) (klein), Brief(e) (selbstgeschrieben), Verkleidung, Puppenfigur, Gedankenblase, Verskarte, Filzstift(e), Ball, Parcourgegenst├Ąnde
Bibelstelle: 1. K├Ânige 18,1-16
1. K├Ânige 18,1-18,16

18

Das Gottesurteil auf dem Karmel

1Nach einer langen Zeit kam das Wort des Herrn zu Elia, im dritten Jahr: Geh hin und zeige dich Ahab, denn ich will regnen lassen auf die Erde. 2Und Elia ging hin, um sich Ahab zu zeigen.

Es war aber eine gro├če Hungersnot in Samaria. 3Und Ahab rief Obadja, seinen Hofmeister ÔÇô Obadja aber f├╝rchtete den Herrn sehr; 4denn als Isebel die Propheten des Herrn ausrottete, nahm Obadja hundert Propheten und versteckte sie in H├Âhlen, hier f├╝nfzig und da f├╝nfzig, und versorgte sie mit Brot und Wasser ÔÇô; 5und Ahab sprach zu Obadja: Zieh durchs Land zu allen Wasserquellen und B├Ąchen, ob wir Gras finden und die Rosse und Maultiere erhalten k├Ânnten, damit wir keines der Tiere t├Âten m├╝ssen. 6Und sie teilten sich ins Land, dass sie es durchzogen. Ahab zog allein auf dem einen Weg und Obadja auch allein auf dem andern Weg.

7Als nun Obadja auf dem Wege war, siehe, da begegnete ihm Elia. Und als er ihn erkannte, fiel er auf sein Antlitz und sprach: Bist du es, Elia, mein Herr? 8Er sprach: Ja! Geh hin und sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da! 9Obadja aber sprach: Was hab ich ges├╝ndigt, dass du deinen Knecht in die H├Ąnde Ahabs geben willst, dass er mich t├Âte? 10So wahr der Herr, dein Gott, lebt: Es gibt kein Volk noch K├Ânigreich, wohin mein Herr nicht gesandt hat, dich zu suchen. Und wenn sie sprachen: Er ist nicht hier, nahm er einen Eid von dem K├Ânigreich und Volk, dass man dich nicht gefunden h├Ątte. 11Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da! 12Wenn ich nun hinginge von dir, so k├Ânnte dich der Geist des Herrn hinwegnehmen, und ich w├╝sste nicht wohin; und wenn ich dann k├Ąme und sagte es Ahab an und er f├Ąnde dich nicht, so t├Âtete er mich. Und doch f├╝rchtet dein Knecht den Herrn von seiner Jugend auf. 13IstÔÇÖs meinem Herrn Elia nicht angesagt, was ich getan habe, als Isebel die Propheten des Herrn t├Âtete? Dass ich von den Propheten des Herrn hundert versteckte, hier f├╝nfzig und da f├╝nfzig, in H├Âhlen und versorgte sie mit Brot und Wasser? 14Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Elia ist da! Dann wird er mich t├Âten. 15Elia sprach: So wahr der Herr Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: Ich will mich ihm heute zeigen.

16Da ging Obadja hin Ahab entgegen und sagte es ihm an. Und Ahab ging hin Elia entgegen.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Das Thema dieser Jungscharstunde ist die Begegnung zwischen Elia und Obadja, in welcher Obadja herausgefordert wird, Gutes zu tun, obwohl er bereits viel bewirkt hat. Die Geschichte wird mit passenden Spielen, Bastelideen und Gespr├Ąchsanregungen vertieft


Vorschau:

Der Text erlebt

Hinf├╝hrung

Idee 1: Waage-Experiment

In der Mitte steht eine Balkenwaage. Es kann auch eine kleine, selbst gebaute Wippe genutzt werden (ein Brett ├╝ber eine Rolle gelegt), die auf beiden Seiten Teller hat, auf die man etwas drauflegen kann. Nun legt einer der Mitarbeitenden ein leichtes, aber gro├čes Holzst├╝ck auf die eine Seite. Nun sind die Kinder dran. Sie k├Ânnen von ├╝berall Steine und kleine Dinge suchen, um die Waage auszubalancieren oder sogar auf ihre Seite zu bringen. Nach der Erz├Ąhlung der Geschichte kann noch mal darauf eingegangen werden, dass die stetigen kleinen Taten die Aufgabe gemeistert haben und nicht nur ein Stein, eine Tat, gereicht h├Ątte.

Idee 2: Briefe vorlesen

Zwei Briefe werden vorgelesen. Beide beschreiben eine Situation, in der ein Freund/eine Freundin Hilfe brauchte. Der erste Brief ist von einem Kind geschrieben, das erz├Ąhlt, dass es einmal ans Handy gegangen ist und mit dem Freund/der Freundin gesprochen hat, aber das nun auch wirklich reichen muss und es deswegen nicht mehr abgehoben hat, bis der Freund/die Freundin das Problem selbst gel├Âst hat.

Das Kind aus dem zweiten Brief erz├Ąhlt davon, dass es ihm mal schlecht ging und es total gutgetan hat, dass eine Freundin immer wieder da war und in der Zeit oft mit ihm telefoniert hat. Die kleinen Schritte und die kleinen Taten der Freunde haben ihm geholfen, dass es ihm wieder besserging.

Nach dem Vorlesen der beiden Briefe kann man mit den Kindern noch weiter ins Gespr├Ąch kommen, was den Kindern aufgefallen ist, was ihnen helfen w├╝rde und welchen Freund die Kinder selber lieber h├Ątten. Hier kann schon eine erste ├ťbertragung auf Gott stattfinden, da auch Gott immer f├╝r uns da ist und kleine und gro├če Dinge f├╝r uns tut.

Verk├╝ndigung

Theaterst├╝ck mit Gemeinschaftsaktion

Kennst du das? Du nimmst dir etwas richtig Gutes vor. Zum Beispiel einer Klassenkameradin ein Kompliment machen. Oder einem Fremden die T├╝r aufhalten. Wenn du das gemacht hast, f├╝hlst du dich gut und hast eigentlich alles erreicht, was du so erreichen wolltest. Die Geschichte von heute zeigt, dass es nicht darum geht, einmal etwas richtig Gutes zu machen, sondern immer wieder neu gute Dinge zu tun.

Obadja sitzt in der Mitte auf einem Stuhl und erz├Ąhlt aus seiner Sicht die Geschichte, die er dort erlebt hat.

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  • Autor / Autorin: Weike
  • © Deutscher EC-Verband

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