Mutiges GebetMutiges Gebet

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Einheit: Mutiges Gebet

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 60-80 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Ben√∂tigte Materialien: Zettel, Stift(e), Bilder von Dingen (die sich Menschen w√ľnschen), Geschenk (vorbereitetes), Verkleidung (f√ľr Salomo), Bibelversrollen, Gl√§ser, Flache Schale, Alufolie, Essig, Lebensmittelfarbe, Becher, Backpulver
Bibelstelle: 1. Könige 3,1-15
1. Könige 3,1-3,15

3

Salomos Gebet um Weisheit

(vgl. 2. Chr 1,1-12)

1Und Salomo verschw√§gerte sich mit dem Pharao, dem K√∂nig von √Ągypten, und nahm eine Tochter des Pharao zur Frau und brachte sie in die Stadt Davids, bis er sein Haus und des Herrn Haus und die Mauer um Jerusalem gebaut hatte. 2Aber das Volk opferte noch auf den H√∂hen; denn es war noch kein Haus gebaut dem Namen des Herrn bis auf diese Zeit. 3Salomo aber hatte den Herrn lieb und wandelte nach den Satzungen seines Vaters David, nur dass er auf den H√∂hen opferte und r√§ucherte. 4Und der K√∂nig ging hin nach Gibeon, um dort zu opfern; denn das war die bedeutendste H√∂he. Und Salomo opferte dort tausend Brandopfer auf dem Altar.

5Und der Herr erschien Salomo zu Gibeon im Traum des Nachts, und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! 6Salomo sprach: Du hast an meinem Vater David, deinem Knecht, große Barmherzigkeit getan, wie er denn vor dir gewandelt ist in Wahrheit und Gerechtigkeit und mit aufrichtigem Herzen vor dir, und hast ihm auch die große Barmherzigkeit erwiesen und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzen sollte, wie es denn jetzt ist. 7Nun, Herr, mein Gott, du hast deinen Knecht zum König gemacht an meines Vaters David statt. Ich aber bin noch jung, weiß weder aus noch ein. 8Und dein Knecht steht mitten in deinem Volk, das du erwählt hast, einem Volk, so groß, dass es wegen seiner Menge niemand zählen noch berechnen kann. 9So wollest du deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, dass er dein Volk richten könne und verstehen, was gut und böse ist. Denn wer vermag dies dein mächtiges Volk zu richten?

10Das gefiel dem Herrn, dass Salomo darum bat. 11Und Gott sprach zu ihm: Weil du darum bittest und bittest weder um langes Leben noch um Reichtum noch um deiner Feinde Tod, sondern um Verstand, auf das Recht zu hören, 12siehe, so tue ich nach deinen Worten. Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, sodass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommen wird. 13Und dazu gebe ich dir, worum du nicht gebeten hast, nämlich Reichtum und Ehre, sodass deinesgleichen keiner unter den Königen ist zu deinen Zeiten. 14Und wenn du in meinen Wegen wandeln wirst, dass du hältst meine Satzungen und Gebote, wie dein Vater David gewandelt ist, so will ich dir ein langes Leben geben.

15Und als Salomo erwachte, siehe, da war es ein Traum. Und er kam nach Jerusalem und trat vor die Lade des Bundes des Herrn und opferte Brandopfer und Dankopfer und machte ein gro√ües Festmahl f√ľr alle seine Gro√üen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Salomo hat einen Wunsch bei Gott frei. Seine ungewöhnliche Bitte um ein gehorsames und weises Herz, wird den Kindern in Beispielen und Aktionen erklärt und verständlich gemacht.


Vorschau:

Einstiegsimpuls
Der große als Geschenk verpackte Karton wird in die Mitte gestellt.
Gespr√§ch: Mit den Kindern wird zusammen √ľberlegt, wer das Geschenk wohl am Ende auspacken und √∂ffnen darf und vor allem was er daf√ľr tun muss. Vielleicht ein Kind, das in der letzten Woche Geburtstag hatte? Oder der Mitarbeiter, weil er sich immer so viel M√ľhe gibt? Oder der Sieger bei einem Spiel? Wahrscheinlich w√ľrde jeder gerne das Geschenk auspacken.

Geschichte zur Hinf√ľhrung:
Bevor es jedoch ans Auspacken geht, erz√§hlt ein Mitarbeiter eine kurze Geschichte: ‚ÄěEin alter Mann starb und kam kurz darauf in den Himmel. Dar√ľber freute er sich sehr. Schon von klein auf hatte er an Jesus geglaubt und jetzt durfte er ihn endlich sehen. Im Himmel angekommen begr√ľ√üte ihn ein Engel. Dieser Engel f√ľhrte ihn im Himmel umher. Alles durfte er sich anschauen. Die goldenen Stra√üen, die palast√§hnlichen H√§user, die bunten G√§rten, in denen B√§ume wuchsen, die er noch nie gesehen hatte. Einfach genial! Doch eins wunderte den Mann sehr. An einer Stelle stand eine riesengro√üe Lagerhalle. W√§hrend des Rundgangs kamen sie immer wieder daran vorbei. Die Neugier des Mannes wuchs und war nun schon fast selbst so gro√ü wie diese Halle. Endlich nahm er allen Mut zusammen und bat den Engel, einen Blick in die Halle werfen zu d√ľrfen. Der Engel erlaubte es ihm nicht und sagte, dass nur der Chef pers√∂nlich in die Halle gehen d√ľrfe. So ging der Mann weiter hinter dem Engel her. Als er jedoch bei Jesus ankam, bat er darum, die Halle gezeigt zu bekommen. Jesus wurde ein bisschen traurig, stimmte aber zu und die beiden betraten die Halle. Unglaublich, ein Regal stand neben dem anderen, alle bis zur hohen Decke gef√ľllt mit Geschenken. An jedem Regal stand ein Name. Neugierig ging der Mann durch alle G√§nge, bis er ein Regal entdeckte, an dem sein eigener Name stand. Oh, und er konnte seinen Augen kaum trauen. Da lagen Geschenke in allen Gr√∂√üen, Formen und Farben. Der Mann fragte Jesus, wann er die Geschenke auspacken d√ľrfe. Jesus sah ihn an und sagte: ‚ÄěLeider nie. All diese Geschenke h√§tte ich dir so gerne geschenkt, aber du hast mich nie darum gebeten!‚Äú

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  • Autor / Autorin: Rebekka Neumann
  • © Deutscher EC-Verband

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