Neues wagen – Dach aufgrabenNeues wagen – Dach aufgraben

Einheit: Neues wagen – Dach aufgraben

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 20-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigtes Material: Karten (Für Abschnitt 3.7)
Bibelstelle: Markus 2,1-12

Die Heilung eines Gelähmten – eine bewundernswerte Geschichte, bei welcher Menschen große Willenskraft beweisen. Diese Bibelarbeit gibt schöne Denkanstöße und Methoden zu dem Geschehnis der Heilung.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Der Text in Markus 2 bildet eine Einheit mit den nachfolgenden Texten bis Markus 3,6. Hierbei geht es um Streitgespräche Jesu mit seinen Gegnern (Mk 2,15-17; 18-22; 2,23-28). Den Rahmen dieser Gespräche bilden die zwei Wundererzählungen (2,1-12 und 3,1-6).

2. Bedeutung für heute

Ich will heute das Hauptaugenmerk auf die vier Männer richten, die sehr viel auf sich nehmen, um diesen Gelähmten zu Jesus zu bringen. Es beginnt damit, den Mann zu überzeugen, mit zu Jesus zu kommen. Dabei war es für den Gelähmten sicher nicht leicht, sein gewohntes Umfeld, seine Matte, auf der er lag, zu verlassen. Schließlich kann er ja gar nicht weg. – Wir kennen es doch auch, wie schwer es ist, jemanden aus seiner gewohnten Umgebung zu locken, wenn man zum Beispiel mit einem Kumpel Fußballspielen will, aber er lieber den ganzen Tag an der Playstation zockt. Oder wenn man jemanden, dessen Dreieck nur aus Uni, Bibliothek und Wohnung besteht, zu einem Abend in einer Bar überreden möchte. So ähnlich muss es bei dem Gelähmten gewesen sein. – Aber die vier Männer haben es geschafft. Auf geht’s!

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg 1

Heute wird es etwas gemütlicher in eurem Raum, in dem der Jugendkreis oder Hauskreis stattfindet. Versucht, durch Tische, Stühle, Schränke und alles was euch zur Verfügung steht, den Raum kleiner wirken zu lassen, oder ihr wechselt in einen kleineren Raum (wenn ihr viele Leute seid, braucht ihr das nicht). Wenn sich alle eure Teilnehmer in den Raum „gequetscht“ haben, dann könnt ihr mal nachfragen, wie sie sich gefühlt haben, als sie diesen engen, kleinen bzw. überfüllten Gruppenraum heute betreten haben. – So haben sich die vielen Leute damals gefühlt, als es im Haus von Andreas und Simon so eng wurde.

Jetzt überredet ihr einen Freiwilligen, der sich auf eine Strandmatte oder eine Decke setzt. Vier Leute bringen ihn nun in den Raum hinein und setzen ihn in der Mitte ab. Jetzt darf der Freiwillige erzählen, wie es war auf der Matte zu sitzen und in die Menschenmasse getragen zu werden. Danach stellt sich einer von euch in die Mitte und liest die Geschichte laut und langsam vor.

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  • Autor / Autorin: Elisa Heldt
  • © Deutscher EC-Verband