Neuigkeiten aus der HeimatNeuigkeiten aus der Heimat

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Einheit: Neuigkeiten aus der Heimat

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 50-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Wecker, Wäscheklammer(n)
Bibelstelle: Nehemia 1,1-11
Nehemia 1,1-1,11

1

Nehemias Trauer um Jerusalem und sein Gebet

1Dies ist die Geschichte Nehemias, des Sohnes Hachaljas.

Es geschah im Monat Kislew des zwanzigsten Jahres, als ich in der Festung Susa war, 2da kam Hanani, einer meiner Br√ľder, mit einigen M√§nnern aus Juda. Und ich fragte sie, wie es den Juden ginge, den Entronnenen, die von der Gefangenschaft √ľbriggeblieben waren, und wie es Jerusalem ginge. 3Und sie sprachen zu mir: Die √ľbrig geblieben sind von der Gefangenschaft, sind dort in der Provinz in gro√üem Ungl√ľck und Schmach; die Mauern Jerusalems sind zerbrochen und seine Tore mit Feuer verbrannt.

4Als ich aber diese Worte h√∂rte, setzte ich mich nieder und weinte und trug Leid tagelang und fastete und betete vor dem Gott des Himmels 5und sprach: Ach, Herr, Gott des Himmels, du gro√üer und schrecklicher Gott, der da h√§lt den Bund und die Treue denen, die ihn lieben und seine Gebote halten! 6Lass doch deine Ohren aufmerken und deine Augen offen sein, dass du das Gebet deines Knechtes h√∂rst, das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht f√ľr die Israeliten, deine Knechte, und bekenne die S√ľnden der Israeliten, die wir an dir getan haben; und ich und meines Vaters Haus haben auch ges√ľndigt. 7Wir haben √ľbel an dir getan, dass wir nicht gehalten haben die Gebote, Befehle und Rechte, die du geboten hast deinem Knecht Mose. 8Gedenke aber doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose gebotest und sprachst: Wenn ihr mir die Treue brecht, so will ich euch unter die V√∂lker zerstreuen. 9Wenn ihr euch aber bekehrt zu mir und haltet meine Gebote und tut sie, so will ich, auch wenn ihr versprengt w√§ret bis an des Himmels Ende, euch doch von da sammeln und will euch bringen an den Ort, den ich erw√§hlt habe, dass mein Name daselbst wohne. 10Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk, das du erl√∂st hast durch deine gro√üe Kraft und deine m√§chtige Hand. 11Ach, Herr, lass deine Ohren aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die von Herzen deinen Namen f√ľrchten. Und lass es deinem Knecht heute gelingen und gib ihm Gnade vor diesem Mann! ‚Äď Denn ich war des K√∂nigs Mundschenk.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Am Beispiel von Nehemia lernen die Kinder etwas √ľber Vertrauen. Nehemia war der Mundschenk des K√∂nigs, der vertraute ihm. Und Nehemia wiederum vertraute Gott und seinem Versprechen, das Volk nicht im Stich zu lassen.


Vorschau:

Spiele

Es werden verschiedene Spiele durchgef√ľhrt, in denen es darum geht, ein offenes Ohr f√ľr andere zu haben bzw. etwas loszuwerden.

Geräuschespaziergang
Die ganze Gruppe geht eine Runde durch das Gemeindehaus oder um das Gemeindehaus herum. Dabei m√ľssen alle ganz leise sein. Sie haben die Aufgabe genau auf alles zu h√∂ren. Wenn man wieder im Gruppenraum angekommen ist, schreibt jeder die Ger√§usche auf, die er auf dem Spaziergang geh√∂rt hat. Im Anschluss sagt jeder die geh√∂rten Ger√§usche. Es ist erstaunlich, welche Ger√§usche der einzelne geh√∂rt hat, aber auch welche man √ľberh√∂rt hat.

 

Ein Mitarbeiter tritt als Nehemia verkleidet auf und erz√§hlt die Geschichte im R√ľckblick. Die Ausgangssituation ist also, dass Nehemia gebetet und gefastet hat und kurz davor ist, zum K√∂nig zu gehen.
Durch den Einsatz einiger Gegenstände wird die Geschichte anschaulicher. Welche Gegenstände das sind, steht an der jeweiligen Stelle im Erzählvorschlag

Nehemia tritt auf und spricht mit sich selbst bzw. zu den Kindern.
Was habe ich jetzt nur f√ľr Tage hinter mir. So etwas habe ich noch nie erlebt. Noch nie hat mich etwas so mitgenommen. Da brauchte ich einfach viel Zeit zum Nachdenken.
Aber mich muss mich ja erst einmal vorstellen. Ich bin Nehemia. Ich lebe hier am Palast des m√§chtigsten K√∂nigs der Welt, des K√∂nigs von Persien. Ich arbeite f√ľr ihn als Mundschenk. Ihr wisst vielleicht nicht, was ein Mundschenk ist. Ich versuche es euch zu erkl√§ren. Immer wenn der K√∂nig isst und trinkt bin ich dabei. Dann ist es meine Aufgabe, den Wein zu probieren, ob er genie√übar ist. Ich muss auch alles trinken, damit der K√∂nig sicher ist, dass die Getr√§nke nicht vergiftet sind. (Er nimmt einen Schluck aus einem Becher und zeigt, wie er als Mundschenk gearbeitet hat.) Es k√∂nnten ja Menschen einen Anschlag auf den K√∂nig planen und den muss ich mit verhindern.

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  • Autor / Autorin: Martin Grebe
  • © Deutscher EC-Verband

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