Nie wieder KriegNie wieder Krieg

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Einheit: Nie wieder Krieg

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 75-120 Min. (Vorbereitung: 60-120 Min.)
Materialarten: Hintergrund/ Grundsatz, Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Heft: der Steigbügel
Benötigtes Material: Bleistift(e)
Bibelstelle: Matthäus 5,9
  • Das Evangelium nach Matthäus (Mt 5,9)

9 Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Ein Gesprächsabend zum Thema „Nie wieder Krieg“ ist jetzt angezeigt, da noch lebende Zeitzeugen da sind. In fünf Jahren wird das ganz selten sein. Das Kriegsende vor 75 Jahren ist Anlass genug. Und der Friede ist immer gefährdet!


Vorschau:

Eine tiefgehende Einheit aus Anlass des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren

Diese Einheit kann gut via Zoom durchgeführt werden. Die Vorbereitung vorab per Messenger ankündigen, Zeitzeugen mit Hilfe von Familienangehörigen zuschalten oder auf Videos zurückgreifen und Gruppen können bei Zoom ebenfalls eingeteilt werden.

Ablauf

  1. Vier Kurzberichte der Jugendlichen (jeweils etwa 2 Minuten) (10 Minuten)
  2. Stillarbeit mit zwei Texten aus „Exclusiv im Steigbügel“ (10 Minuten)
  3. Informationen zum Zweiten Weltkrieg zusammentragen (15 Minuten)
  4. Kurzgeschichte „Onkel Hans“ vorlesen (5 Minuten)
  5. Zeitzeugen befragen (15 Minuten)
  6. Gruppenarbeit „Warum nie wieder Krieg sein darf“ (15 Minuten)
  7. Mutmachrunde (10 Minuten)
  8. Andacht (5 Minuten)

Ziele:

  • Erfahren, dass jeder Krieg schrecklich ist! Es müsste gelingen emotional Protest gegen alles was Krieg oder Unfrieden ist, zu erzeugen. (Vgl. Siegfried Lenz in „Exclusiv im Steigbügel“ mit seinen Gedanken zu „Widerstand“)
  • Grundinformationen zum Zweiten Weltkrieg (Beginn, Ende, Zahl der Toten, Zahl der ermordeten jüdischen Menschen, Naziterror,….)
  • Mut machen – wir haben es selber zumindest ein Stück weit in der Hand, Frieden zu schaffen und Krieg zu vermeiden

4. Kurzgeschichte

Ich halte einen Brief in meinen Händen. Das Kuvert ist verwirrend. Adresse: Gefreiter Hans Veil. Feldpostnummer 57323C. Ein Stempel mit Datum 22.9.44. Dann oben ein Stempelaufdruck „Zurück“ .Unten noch ein Stempel: „Zurück an Absender. Gefallen für Großdeutschland“. Mit Bleistift geschrieben: 2.10.44 und eine Unterschrift. Der Brief beginnt: „Mein lieber Hans! Wie geht es Dir? Warum lässt Du schon so lange nichts mehr hören von Dir?“ Hans konnte nicht mehr antworten. Er war tot. „Gefallen für Großdeutschland.“……

 

 

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  • Autor: Manfred Pohl, Oberstudiendirektor i.R., Schlat
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg