Nur einer darf gehen – das Drama zum PassahfestNur einer darf gehen – das Drama zum Passahfest

Einheit: Nur einer darf gehen – das Drama zum Passahfest

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-120 Min. (Vorbereitung: 20-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigtes Material: Namensschilder (für Abschnitt 3.1)
Bibelstelle: Matthäus 27,15-30

Petra Müller erklärt zunächst den Text und dessen Hintergründe. Dann überträgt sie die Situation anhand des Verhaltens einzelner Personen im Text auf die Lebens- und Glaubenswelt heutiger Christen und stellt Fragen zur Reflexion. Dieses kreative Element prägt auch den Methodenteil.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Vers 15: Alle vier Evangelien bezeugen, dass es anlässlich des Passahfestes die Gewohnheit gab, einen inhaftierten Schwerverbrecher oder Mörder zu begnadigen. Veranlassen konnten dies allerdings nur die Römer, in diesem Fall der Gouverneur Pilatus.

2. Bedeutung für heute

Würde man diese Geschichte verfilmen, dann wäre es ein Drama oder eine Tragödie oder beides. Anfangs rechnet man als Leser/Zuschauer noch mit der Vernunft der anwesenden Bevölkerung. Sie mochten Jesus doch. Gegen Jesus hatte Barrabas doch keine Chance! Und da gab es ja auch noch den römischen Statthalter Pilatus. Er würde Barrabas nie frei lassen.

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

Drei Namensschilder (A4) mit „Barrabas“, „Pilatus“, „Frau des Pilatus“ beschriften und sichtbar hinlegen. Falls ihr biblische Erzählfiguren o.ä. habt, stellt zu jedem Namen eine Figur.

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  • Autor / Autorin: Petra Müller
  • © Deutscher EC-Verband