Prachtvolles BauwerkPrachtvolles Bauwerk

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Einheit: Prachtvolles Bauwerk

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 70-90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Gewand (für Salomo), Bauplan (ausdrucken und in mehrere Teile schneiden)
Bibelstelle: 1. Könige 6

Salomo darf Gott einen Tempel bauen. Gott gibt Maße und Materialien vor, die von seinem Vater David bereits besorgt wurden. Der durfte ihn aber nicht bauen. Die Kinder lernen das Haus Gottes kennen. Das Haus, in dem er wohnt.


Vorschau:

Erzählung aus der Sicht von Salomo
Ein Mitarbeiter kommt verkleidet als Salomo herein und erzählt ganz aufgeregt von seinem neuen Bauwerk:
„Gelobt sei der Herr, der Gott Israels. Er hat meinem Vater David ein Versprechen gegeben und es gehalten. Gott hat meinem Vater versprochen: In der ganzen Zeit, seit ich mein Volk Israel aus Ägypten in dieses Land brachte, habe ich in keinem der Stämme Israels eine Stadt erwählt, damit dort ein Wohnsitz für meinen Namen errichtet wird. Aber dich habe ich als Herrscher über mein Volk Israel ausgewählt (1. Kö 8,16). Mein Vater wollte schon dieses Haus für Gott bauen und Gott freute sich über diese Idee. Aber Gott sagte zu meinem Vater, dass nicht er das Haus bauen wird, sondern sein Sohn, also ich. Und das ist nun geschehen. Ich bin an die Macht gekommen (eventuell Bezug nehmen auf Lektion 1), und konnte nun dem Herrn ein Haus bauen. Dabei habe ich mich ganz nach den Vorgaben Gottes gerichtet, denn er hat Mose damals schon gesagt, wie die Stiftshütte, also der Vorgänger des Tempels, aussehen soll. Nach diesen Vorgaben habe ich mich gerichtet, nur insgesamt größer und aus festem Baumaterial. Beim Thema Baumaterial, da fällt mir ein: Wir haben die Steine schon im Steinbruch vorbereitet und mussten sie dann nur noch vor Ort zusammensetzen. Wir haben den ganzen Innenraum mit Holz ausgekleidet. Und das Allerheiligste, also da, wo nun die Bundeslade steht und der Priester nur einmal im Jahr hineindarf, haben wir sogar komplett mit Gold verkleidet und zwei große Cherubim, also so eine Art Engelsgestalten, haben wir auch dort aufgestellt. Nach sieben Jahren Bauzeit haben wir es nun endlich geschafft. Der Tempel ist fertig. Somit konnten wir nun auch die Bundeslade mit den Steintafeln, auf denen die Zehn Gebote stehen, dort hinbringen. Diese Tafeln sind ja schon seit Mose für uns ein Zeichen, für den Bund, den Gott mit uns geschlossen hat. Ich sag euch, das war vielleicht ein Fest. Ein riesiger Umzug von der Stiftshütte in den Tempel. Wir haben Gott dabei ganz viele Opfer zum Dank dargebracht.

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  • Autor / Autorin: Johannes Weller
  • © Deutscher EC-Verband

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